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	<description>Typografie.Design.Zeitgeist</description>
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		<title>{BTST 02.10}: Ole Schäfer, 15 Jahre Schriften</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 21:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typostammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Grafik gesetzt in der FF Zine Slab Display von Ole Schäfer
Er ist nicht nur regelmäßiger Gast unserer Runde, sondern (zwischen den Typostammtischen) vor allem Schriftgestalter, Typograf und Berater: Ole Schäfer. Seit 15 Jahren beschäftigt er sich professionell mit unserem Lieblingslaster. In dieser Zeit betreute er Projekte für namhafte Kunden, veröffentlichte sehr erfolgreich Fonts bei FSI [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts0210_headline_420.png" alt="18. Berliner Typostammtisch" /></p>
<p class="bildunterschrift">Grafik gesetzt in der <a title="FF Zine Slab Display" href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_zine_display/">FF Zine Slab Display</a> von <a title="Ole Schäfer - Primetype" href="http://www.fontshop.com/fonts/designer/ole_schafer/">Ole Schäfer</a></p>
<p>Er ist nicht nur regelmäßiger Gast unserer Runde, sondern (zwischen den Typostammtischen) vor allem Schriftgestalter, Typograf und Berater: Ole Schäfer. Seit 15 Jahren beschäftigt er sich professionell mit unserem <em>Lieblingslaster.</em> In dieser Zeit betreute er Projekte für namhafte Kunden, veröffentlichte sehr erfolgreich Fonts bei <a title="Ole Schäfer bei FontFont" href="http://www.fontfont.com/cgi-bin/showdesigner.pl?id=2713">FSI</a> und gründete auf halber Strecke <a title="Ole Schäfer - Primetype" href="http://www.primetype.com/home_profile.php?p=1">Primetype,</a> um seinen und den Entwürfen von Kollegen ein eigenes Zuhause zu geben. Für Ole und uns Anlass genug, auf »Volume 1« seines typografischen Schaffens zurückzublicken und uns mit einigen Einblicken in Ideen und deren Umsetzung zu konfrontieren.</p>
<p><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts0210_ole_banner_420.gif" alt="18. Berliner Typostammtisch" /><br />
<span id="more-1020"></span><br />
Interessierte sind wie immer herzlich eingeladen — am 25. Februar um 19 Uhr. Solltet ihr noch keine E-Mail erhalten haben, also noch nicht im Verteiler sein, zukünftig aber immer über kommende Termine des Berliner Typostammtisches informiert werden wollen, <a href="/kontakt/">sendet mir bitte eine Nachricht</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was für Audi gut ist …</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1019/was-fuer-audi-gut-ist/</link>
		<comments>http://www.fontwerk.com/1019/was-fuer-audi-gut-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 22:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben stieß ich bei einer kleinen typografischen Recherche im Netz zufällig auf das Corporate Design Manual der Anton Mayer Ges.m.b.H.
Die Grundschrift der mayer entsorgung ist die Audi Sans und die Audi Antiqua.

Dabei heißen Audi Sans und Audi Antiqua aus einem ganz einfachen Grund Audi Sans und Audi Antiqua: sie wurden exklusiv für Audi entworfen. Zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben stieß ich bei einer kleinen typografischen Recherche im Netz zufällig auf das <a title="Mayer Entsorgung" href="http://www.mayer-entsorgung.at/presse/Mayer_CD_Manual_screen.pdf">Corporate Design Manual</a> der <a title="Mayer Entsorgung" href="http://www.mayer-entsorgung.at/">Anton Mayer Ges.m.b.H.</a></p>
<blockquote><p>Die Grundschrift der mayer entsorgung ist die Audi Sans und die Audi Antiqua.</p></blockquote>
<p><img class="center" src="/img/typografie/audi_sans_hausschrift_420.png" alt="" /><br />
Dabei heißen <em>Audi Sans</em> und <em>Audi Antiqua</em> aus einem ganz einfachen Grund Audi Sans und Audi Antiqua: sie wurden exklusiv für <em>Audi</em> entworfen. Zwar sind sie nach dem <a title="Audi-Hausschrift" href="http://www.fontblog.de/typografischer-relaunch-bei-audi">typografischen Relaunch im letzten Jahr</a> nicht mehr die Hausschrift des Ingolstädter Automobilherstellers, Gemeingut wird ein Corporate Font dadurch aber noch lange nicht. Da wundert man sich am Ende auch nicht mehr über folgende Anmerkungen im Styleguide:</p>
<blockquote><p>Diese Schriften dürfen nicht verändert (kondensed oder expanded) werden. […] Die Korrespondenzschrift von mayer ist die Arial, sie passt zu „Audi Sans“ und schließt das visuelle Erscheinungsbild ausgezeichnet ab.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die besten Schriften 2009</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/927/die-besten-schriften-2009/</link>
		<comments>http://www.fontwerk.com/927/die-besten-schriften-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 08:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Jahr, neue Bestenliste. Nach 2007 und 2008 gibt es auch aus dem nun gerade hinter uns liegenden Jahr die meiner Meinung nach interessantesten typografischen Neuveröffentlichungen – wie immer garantiert subjektiv und handverlesen. Als Besonderheit veröffentlicht diesmal Christoph Koeberlin zeitgleich drüben auf Typefacts.com seine eigene Zusammenstellung. So kann das Jahr 2010 gleich doppelt inspirierend beginnen.
1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Bestenliste. Nach <a title="Die besten Schriften 2007" href="http://www.fontwerk.com/556/die-besten-schriften-2007/">2007</a> und <a title="Die besten Schriften 2008" href="http://www.fontwerk.com/619/die-besten-schriften-2008/">2008</a> gibt es auch aus dem nun gerade hinter uns liegenden Jahr die meiner Meinung nach interessantesten typografischen Neuveröffentlichungen – wie immer garantiert subjektiv und handverlesen. Als Besonderheit veröffentlicht diesmal Christoph Koeberlin zeitgleich drüben auf <a title="Typefacts - Typografie verstehen" href="http://typefacts.com/news/die-besten-fonts-2009">Typefacts.com</a> seine eigene Zusammenstellung. So kann das Jahr 2010 gleich doppelt inspirierend beginnen.</p>
<h3>1. Ingeborg</h3>
<p>Serif von <strong>Michael Hochleitner (AT) | Typejockeys (AT)<br />
</strong></p>
<p><a title="Ich habe Michael Hochleitner bekniet, dass er seine im Masterstudium an der Universität Reading entstandene Schriftfamilie beim TypeBoard  einreicht. Mit österreichischer Gelassenheit blieb Michael standhaft und berichtete mir stattdessen von seinem Vorhaben, eine eigene kleine Foundry und Agentur zu gründen. Dass Skepsis in diesem Fall fehl am Platz war, bewiesen er und seine beiden Typejockey-Kollegen mittlerweile eindrucksvoll. Die Ingeborg selbst ist eine klassizistische Antiqua, die ihre historischen Vorbilder Didot und Bodoni stolz und dabei bemerkenswert zeitgemäß interpretiert. Ihr gelingt dies vor allem durch den nicht so großen Strichstärkenkontrast im Normalschnitt. Beim Spielen mit der Schrift entdeckt man immer neue fetzige Details, zum Beispiel den automatischen Richtungswechsel des Fähnchens beim g. Diese typografischen Ostereier erhöhen den Spaß an und mit der Ingeborg ungemein. Die beiden Blockvarianten setzen einer überdurchschnittlich durchdachten Schriftfamilie schließlich die Krone auf. Die Krone der besten Schrift des Jahres 2009." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/ingeborg_600.png"><img class="center" title="Ingeborg" src="/img/typografie/besttypefaces2009/ingeborg_420.png" alt="Ingeborg" /></a></p>
<p>Ich habe Michael Hochleitner bekniet, dass er seine im Masterstudium an der <a title="MA Typeface Design Reading" href="http://www.typefacedesign.org/2008/">Universität Reading</a> entstandene Schriftfamilie beim <a title="FontFont TypeBoard" href="http://www.flickr.com/photos/fontfont/4181124517/">TypeBoard</a> einreicht. Mit österreichischer Gelassenheit blieb Michael standhaft und berichtete mir stattdessen von seinem Vorhaben, eine eigene kleine Foundry und Agentur zu gründen. Dass Skepsis in diesem Fall fehl am Platz war, bewiesen <a title="Typejockeys" href="http://www.youtube.com/user/Typejockeys#p/u/0/a1T3uGThYXc">er und seine beiden</a> Typejockey-Kollegen mittlerweile eindrucksvoll.</p>
<p>Die Ingeborg selbst ist eine klassizistische Antiqua, die ihre historischen Vorbilder Didot und Bodoni stolz und dabei bemerkenswert zeitgemäß interpretiert. Ihr gelingt dies vor allem durch den nicht so großen Strichstärkenkontrast im Normalschnitt. Beim Spielen mit der Schrift entdeckt man immer neue fetzige Details, zum Beispiel den automatischen Richtungswechsel des Fähnchens beim »g« [siehe Bild]. Diese typografischen Ostereier erhöhen den Spaß an und mit der Ingeborg ungemein. Die beiden Blockvarianten setzen einer überdurchschnittlich durchdachten Schriftfamilie schließlich die Krone auf. Die Krone der besten Schrift des Jahres 2009.</p>
<ul>
<li>Die nach des Gestalters Mutter benannte Familie besteht aus neun Schnitten: Regular, Bold, Heavy, Fat und deren Kursive, sowie der Zierversion »Block«.</li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="Ingeborg im FontShop" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/typejockeys/ingeborg_ot/">FSI</a> | <a title="Ingeborg im FontShop Deutschland" href="http://www.fontshop.de/fontdetails.htm?fontProductPK=288999060704624">FSD</a> | <a title="Ingeborg bei Typejockeys" href="http://www.typejockeys.com/type/6_Ingeborg">Typejockeys</a></li>
</ul>
<h3>2. FF Yoga &amp; FF Yoga Sans</h3>
<p>Schriftsystem [Serif und Sans Serif] von <strong>Xavier Dupré (F) | FontFont (D)<br />
</strong></p>
<p><a title="Elastizität, Balance und Spannung. Dafür steht nach dem praktizierenden Yogi Xavier Dupré die Kultur des Yoga. Da er diese Eigenschaften auch seinem neuesten Schriftsystem zuschreibt, benannte er es kurzerhand nach der indischen Entspannungstechnik. Seit einigen Wochen darf ich bereits mit ihr arbeiten und bin anhaltend begeistert. Egal wofür ich die FF Yoga einsetze, sie passt quasi immer. Die Serifenversion harmoniert, was ich auch mache, jederzeit perfekt mit der Serifenlosen und umgekehrt. Das Besondere an der Schriftdynastie ist auch, dass Dupré sie eben – eigentlich unüblich – zeitgleich gestaltete. So begreift er sie als zusammenhängendes Werk und kann jederzeit hin- und herspringen, um Korrekturen umgehend durchzuführen. Die so entstandene einträchtige Wechselwirkung lässt jede Gestaltung im Einklang mit sich selbst stehen. So trägt die FF Yoga am Ende auch durch diese Eigenschaft den perfekten Namen. Für mich schon jetzt eine ganz wichtige Schrift des neuen Jahrzehnts." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/yoga_600.png"><img class="center" title="FF Yoga" src="/img/typografie/besttypefaces2009/yoga_420.png" alt="FF Yoga" /></a><br />
<a title="Elastizität, Balance und Spannung. Dafür steht nach dem praktizierenden Yogi Xavier Dupré die Kultur des Yoga. Da er diese Eigenschaften auch seinem neuesten Schriftsystem zuschreibt, benannte er es kurzerhand nach der indischen Entspannungstechnik. Seit einigen Wochen darf ich bereits mit ihr arbeiten und bin anhaltend begeistert. Egal wofür ich die FF Yoga einsetze, sie passt quasi immer. Die Serifenversion harmoniert, was ich auch mache, jederzeit perfekt mit der Serifenlosen und umgekehrt. Das Besondere an der Schriftdynastie ist auch, dass Dupré sie eben – eigentlich unüblich – zeitgleich gestaltete. So begreift er sie als zusammenhängendes Werk und kann jederzeit hin- und herspringen, um Korrekturen umgehend durchzuführen. Die so entstandene einträchtige Wechselwirkung lässt jede Gestaltung im Einklang mit sich selbst stehen. So trägt die FF Yoga am Ende auch durch diese Eigenschaft den perfekten Namen. Für mich schon jetzt eine ganz wichtige Schrift des neuen Jahrzehnts." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/yoga-sans_600.png"><img class="center" title="FF Yoga" src="/img/typografie/besttypefaces2009/yoga-sans_420.png" alt="FF Yoga Sans" /></a></p>
<p><a title="Elastizität, Balance und Spannung" href="http://www.flickr.com/photos/fontfont/4245027402/">Elastizität, Balance und Spannung.</a> Dafür steht nach dem praktizierenden Yogi Xavier Dupré die Kultur des Yoga. Da er diese Eigenschaften auch seinem neuesten Schriftsystem zuschreibt, benannte er es kurzerhand nach der indischen Entspannungstechnik. Seit einigen Wochen darf ich bereits mit ihr arbeiten und bin anhaltend begeistert. Egal wofür ich die FF Yoga einsetze, sie passt quasi immer. Die Serifenversion harmoniert, was man auch macht, einfach perfekt mit der Serifenlosen und umgekehrt.</p>
<p>Das Besondere an der Schriftdynastie ist nämlich die Tatsache, dass Dupré sie eben – eigentlich unüblich – zeitgleich gestaltete und vom Beginn als Schriftsystem konzipierte. So begreift er sie als zusammenhängendes Werk und kann jederzeit hin- und herspringen, um notfalls Korrekturen durchzuführen. Die so entstandene einträchtige Wechselwirkung lässt jede Gestaltung im Einklang mit sich selbst stehen. So trägt die FF Yoga am Ende auch durch diese Eigenschaft den perfekten Namen. Für mich schon jetzt eine ganz wichtige Schrift des neuen Jahrzehnts.</p>
<ul>
<li>FF Yoga und FF Yoga Sans bestehen aus jeweils vier Schnitten: Regular, Italic, Bold und Bold Italic. Optische Größenvariationen und Display-Fassungen sind geplant.</li>
<li>Interview mit Xavier Dupré zum Yoga-Schriftsystem bei <a href="http://www.designmadeingermany.de/magazin/3/yoga-story/">Design Made in Germany</a></li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="FF Yoga im FontShop" href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_yoga/">FSI</a> | <a title="FF Yoga bei FontFont" href="http://www.fontfont.com/cgi-bin/showfont.pl?name=Yoga">FontFont</a></li>
</ul>
<h3>3. Novel</h3>
<p>Serif von <strong>Christoph Dunst (D) | Büro Dunst (D)<br />
</strong></p>
<p><a title="Die Novel von Christoph Dunst war Mitte des Jahres die erste Schrift, die ich mir für die Jahresbestenliste notiert habe. Spätestens nach der Zusammenstellung des letzten Jahres dürfte klar sein, dass mein Herz vor allem für Antiquas mit einer leichten kalligrafischen Anmutung schlägt. Bei der Novel ist diese Anmutung durch ein Grundkonzept erkennbar, welches auf dem Schreiben mit einer breiten Feder basiert, besonders gut nachzuvollziehen in der fast aufrechten Kursiven. Hierdurch nehmen sich Textauszeichnungen dezent zurück, was ich besonders bei langen Texten beziehungsweise häufigen Auszeichnungen schätze. Christoph Dunst ist mit der Novel ein großartiges Debüt gelungen, das Lust auf mehr macht." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/novel_600.png"><img class="center" title="Novel" src="/img/typografie/besttypefaces2009/novel_420.png" alt="Novel" /></a></p>
<p>Die Novel von Christoph Dunst war Mitte des Jahres die erste Schrift, die ich mir für die Jahresbestenliste notiert habe. Spätestens nach der Zusammenstellung des letzten Jahres dürfte klar sein, dass mein Herz vor allem für Antiquas mit einer leichten kalligrafischen Anmutung schlägt. Bei der Novel ist diese Anmutung durch ein Grundkonzept erkennbar, welches auf dem Schreiben mit einer breiten Feder basiert, besonders gut nachzuvollziehen in der fast aufrechten Kursiven. Hierdurch nehmen sich Textauszeichnungen dezent zurück, was ich besonders bei langen Texten beziehungsweise häufigen Auszeichnungen schätze. Christoph Dunst ist mit der Novel ein großartiges Debüt gelungen, das Lust auf mehr macht.</p>
<ul>
<li>Novel besteht aus 12 Schnitten: ExtraLight, Light, Regular, SemiBold, Bold, ExtraBold und die jeweiligen Kursiven.</li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="Novel im FontShop" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/buro_dunst/novel_pro_family_complete_ot/">FSI</a> | <a title="Novel im FontShop Deutschland" href="http://www.fontshop.de/fontdetails.htm?fontProductPK=288918652755920">FSD</a> | <a href="http://christophdunst.com/novel">Büro Dunst</a></li>
</ul>
<h3>4. PTL Publicala</h3>
<p>Sans Serif von <strong>Karl-Heinz Lange (D), Ole Schäfer (D) | primetype (D)<br />
</strong></p>
<p><a title="Bereits nach dem Typostammtisch im Oktober 2007 fieberte ich der Veröffentlichung der durch ihren Schöpfer Karl-Heinz Lange und Ole Schäfer überarbeiteten und ausgebauten Version der Publica des VEB Typoart entgegen. Zum 80. Geburtstag Langes war es 2009 endlich soweit. Als PTL Publicala wurde sie in Ole Schäfers primetype-Bibliothek wiederaufgelegt. Gemeinsam mit den zwei weiteren aufgefrischten ostdeutschen Klassikern Minimala und Superla bildet sie die Lange Collection und erhält so der gestaltenden Nachwelt ein großes typografisches Erbe. Obgleich ich persönlich weniger Freude an der Aufteilung der Fonts in separate Kapitälchen-, Expert-, Tabellenziffer- und Versalzifferschnitte habe, weiß die PTL Publicala dieses Manko durch ihre handwerklich herausstechenden Zeichenformen sowie wirklich gemäßigten Platzbedarf wettzumachen. Ihre kalligrafischen Wurzeln verleihen ihr einen weichen, geradezu harmonischen Charakter, der Publikationen mit eben jener Intention perfekt in Szene setzt. Wenn man dann noch weiß, mit welcher Leidenschaft Karl-Heinz Lange gemeinsam mit Ole Schäfer in den letzten Jahren an den Schriften gearbeitet hat, kommt man gar nicht mehr umhin, diese lang gereifte Arbeit zu würdigen." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/publicala_600.png"><img class="center" title="PTL Publicala" src="/img/typografie/besttypefaces2009/publicala_420.png" alt="PTL Publicala" /></a></p>
<p>Bereits nach dem <a title="6. Berliner Typostammtisch" href="http://www.fontwerk.com/530/berliner-typostammtisch-1007-zusammenfassung/">Typostammtisch im Oktober 2007</a> fieberte ich der Veröffentlichung der durch ihren Schöpfer Karl-Heinz Lange und Ole Schäfer überarbeiteten und ausgebauten Version der <em>Publica</em> des <a href="http://pingmag.jp/2007/10/05/veb-typoart-the-east-german-type-betriebsstatte/">VEB Typoart</a> entgegen. Zum 80. Geburtstag Langes war es 2009 endlich soweit. Als PTL Publicala wurde sie in Ole Schäfers primetype-Bibliothek wiederaufgelegt. Gemeinsam mit den zwei weiteren aufgefrischten ostdeutschen Klassikern <em>Minimala</em> und <em>Superla</em> bildet sie die <em>Lange Collection</em> und erhält so der gestaltenden Nachwelt ein großes typografisches Erbe.</p>
<p>Obgleich ich persönlich weniger Freude an der Aufteilung der Fonts in separate Kapitälchen-, Expert-, Tabellenziffer- und Versalzifferschnitte habe, weiß die PTL Publicala dieses »Manko« durch ihre handwerklich herausstechenden Zeichenformen sowie wirklich gemäßigten Platzbedarf wettzumachen. Ihre kalligrafischen Wurzeln verleihen ihr einen weichen, geradezu harmonischen Charakter, der Publika<span style="text-decoration: line-through;">la</span>tionen mit eben jener Intention perfekt in Szene setzt. Wenn man dann noch weiß, mit welcher Leidenschaft Karl-Heinz Lange gemeinsam mit Ole Schäfer in den letzten Jahren an den Schriften gearbeitet hat, kommt man gar nicht mehr umhin, diese lang gereifte Arbeit zu würdigen.</p>
<ul>
<li>PTL Publicala besteht aus 60 Einzelfonts, jedoch letztlich aus den Schnitten Normal, Book, Demi, Bold, Extrabold und den passenden Kursiven.</li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="PTL Publicala im FontShop" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/primetype/ptl_publicala_complete_ot/">FSI</a> | <a title="PTL Publicala im FontShop Deutschland" href="http://www.fontshop.de/fontdetails.htm?fontProductPK=289008717762656">FSD</a> | <a title="PTL Publicala bei Primetype" href="http://primetype.de/faces_info.php?fid=45">primetype</a></li>
</ul>
<h3>5. FF Milo Serif</h3>
<p>Serif von <strong>Mike Abbink (USA), Paul van der Laan (NL) | FontFont (D)<br />
</strong></p>
<p><a title="Indra Kupferschmid hält sie für »die Neuerscheinung des Jahres. « Die FF Milo Serif sei »wunderbar klar, lesbar und freundlich, auch auf dem Bildschirm, in Drucksachen sowieso. Für mich eine der universellsten Leseschriften und mit ihrer serifenlosen Mutter sehr vielseitig einsetzbar.« HD Schellnack meint, »dass die Serif in vielen Details weit von der Sans abweicht – größer wirkt, offener und den i-Punkt zB höher hat, aber ästhetisch eben doch – aber nicht ZU offensichtlich – passt.« Wer kann den beiden widersprechen? Ich jedenfalls nicht. Hammerschrift!" rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/miloserif_600.png"><img class="center" title="FF Milo Serif" src="/img/typografie/besttypefaces2009/miloserif_420.png" alt="FF Milo Serif" /></a></p>
<p><a href="http://kupferschrift.de/cms/2009/12/die-tollsten-schriften-des-jahres/">Indra Kupferschmid</a> hält sie für »<em>die</em> Neuerscheinung des Jahres. « Die FF Milo Serif sei »wunderbar klar, lesbar und freundlich, auch auf dem Bildschirm, in Drucksachen sowieso. Für mich eine der universellsten Leseschriften und mit ihrer <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/families/ff_milo/">serifenlosen Mutter</a> sehr vielseitig einsetzbar.« <a href="http://www.fontblog.de/ff-milo-wird-zur-grossfamilie#comment-108506 ">HD Schellnack</a> meint, »dass die Serif in vielen Details weit von der Sans abweicht – größer wirkt, offener und den i-Punkt zB höher hat, aber ästhetisch eben doch – aber nicht ZU offensichtlich – passt.« Wer kann den beiden widersprechen? Ich jedenfalls nicht. Hammerschrift!</p>
<ul>
<li>FF Milo Serif besteht aus zwölf Einzelschnitten: Regular, Text, Medium, Bold, Extrabold, Black und den entsprechenden Kursiven.</li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="FF Milo Serif im FontShop" href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_milo_ff_milo_serif/">FSI</a> | <a title="FF Milo Serif im FontShop Deutschland" href="http://www.fontshop.de/fontdetails.htm?fontProductPK=288776036445488">FSD</a> | <a title="FF Milo Serif bei FontFont" href="http://www.fontfont.com/cgi-bin/showfont.pl?name=Milo">FontFont</a></li>
</ul>
<h3>6. Klimax</h3>
<p>Display von <strong>Ondrej Jób (SK) | Typotheque (NL)<br />
</strong></p>
<p><a title="Fett. Ultrafett. Extremfett. Also fetter geht es jedenfalls nicht mehr, und wohl auch nicht dünner. Ondrej Jóbs Klimax gewann bereits den TDC-Award, mittlerweile kann man sie lizenzieren und damit endlich ihrer Bestimmung gerecht werden lassen: Druckerfarbe zur Mangelware werden zu lassen. Der tschechische Designer Ondrej Jób zog mit einem bereits oft versuchten, aber selten funtkionierenden Gestaltungsprinzip, durchdacht variierend alle Register einer typografisch ansprechenden Zierschrift. Selbst im kleinsten mathematischen Zeichen steckt eine ungewöhnliche kreative Finesse, die die Klimax nicht nur absolut unverwechselbar macht, sondern zu immer neuen Entdeckungen im Satz auffordert. Die dünne Version Minus macht die Familie letztlich zu einem Pflichtkauf, denn sie vergrößert das Spektrum möglicher Einsatzbereiche noch einmal enorm." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/klimax_600.png"><img class="center" title="Klimax" src="/img/typografie/besttypefaces2009/klimax_420.png" alt="Klimax" /></a></p>
<p>Fett. Ultrafett. Extremfett. Also fetter geht es jedenfalls nicht mehr [und wohl auch nicht dünner]. Ondrej Jóbs Klimax gewann bereits den TDC-Award, mittlerweile kann man sie lizenzieren und damit endlich ihrer Bestimmung gerecht werden lassen: Druckerfarbe zur Mangelware werden zu lassen.</p>
<p>Der slowakische Designer Ondrej Jób zog mit einem bereits oft versuchten, aber selten wirklich funktionierenden Gestaltungsprinzip, durchdacht variierend alle Register einer typografisch ansprechenden Zierschrift. Selbst im kleinsten mathematischen Zeichen steckt eine ungewöhnliche kreative Finesse, die die Klimax nicht nur absolut unverwechselbar macht, sondern zu immer neuen Entdeckungen im Satz auffordert. Die dünne Version [Minus] macht die Familie letztlich zu einem Pflichtkauf, denn sie vergrößert das Spektrum möglicher Einsatzbereiche noch einmal enorm.</p>
<ul>
<li>Klimax besteht aus den vier Schnitten Plus, Plus Italic, Minus und Minus Italic</li>
<li>Lizenzierungsoption: <a title="Klimax bei Typotheque" href="http://www.typotheque.com/fonts/klimax">Typotheque</a></li>
</ul>
<h3>7. Biographer</h3>
<p>Script von <strong>Angel Koziupa (AR), Alejandro Paul (AR) | Sudtipos (AR)<br />
</strong></p>
<p><a title="Was Alejandro Paul seit einigen Jahren mit seinem Label Sudtipos fabriziert ist schon bemerkenswert. Längst hat er sich als der  Experte für zeitgenössische Schreibschriften etabliert und haut mit zahlreichen südamerikanischen Designerkollegen einen Scriptfont nach dem anderen heraus. Preise und Awards fallen dabei wie Selbstverständlichkeiten ab, seine Sammlung von Anwendungsbeispielen, die er gern in seinen Präsentationen zeigt, wächst als gebe es kein Morgen mehr. Zwar habe ich mit Schreibschriften in der Regel weniger am Hut, wenn sie aber exzessiven Gebrauch von OpenType-Funktionen machen oder ausladende Ober- und Unterlängen haben, werde auch ich zum Script-Fan. Biographer hat vor allem Letzteres, zu allem Überfluss auch noch als variierende Alternativformen. Dadurch strotzt das mit ihr Gesetzte von einem sanften Selbstbewusstsein, während es sich zugleich zu benehmen weiß und eine moderne Eleganz ausstrahlt. Da die Vorzüge von OpenType hier zwar nicht exzessiv, wohl aber pointiert und gekonnt angewendet werden, tanzt Biographer locker in die Reihe der besten Schriften 2009." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/biographer_600.png"><img class="center" title="Biographer" src="/img/typografie/besttypefaces2009/biographer_420.png" alt="Biographer" /></a></p>
<p>Was Alejandro Paul seit einigen Jahren mit seinem Label Sudtipos fabriziert ist schon bemerkenswert. Längst hat er sich als <strong>der</strong> Experte für zeitgenössische Schreibschriften etabliert und haut mit zahlreichen südamerikanischen Designerkollegen einen Scriptfont nach dem anderen heraus. Preise und Awards fallen dabei wie Selbstverständlichkeiten ab, seine Sammlung von <a href="http://www.facebook.com/Sudtipos#/album.php?aid=93107&amp;id=105439699311">Anwendungsbeispielen</a>, die er gern in seinen Präsentationen zeigt, wächst als gebe es kein Morgen mehr.</p>
<p>Zwar habe ich mit Schreibschriften in der Regel weniger am Hut, wenn sie aber exzessiven Gebrauch von OpenType-Funktionen machen oder ausladende Ober- und Unterlängen haben [denn dafür habe ich aufgrund meiner eigenen Handschrift ein gewisses Faible], werde auch ich zum Script-Fan. Biographer hat vor allem Letzteres, zu allem Überfluss auch noch als variierende Alternativformen. Dadurch strotzt das mit ihr Gesetzte von einem sanften Selbstbewusstsein, während es sich zugleich zu benehmen weiß und eine moderne Eleganz ausstrahlt. Da die Vorzüge von OpenType hier zwar nicht exzessiv, wohl aber pointiert und gekonnt angewendet werden, tanzt Biographer locker in die Reihe der besten Schriften 2009.</p>
<ul>
<li>Biographer ist ein Einzelschnitt.</li>
<li>Lizenzierungsoption: <a title="Biographer bei Sudtipos" href="http://www.sudtipos.com/fonts/130">Sudtipos</a></li>
</ul>
<h3>8. Loreto</h3>
<p>Serif von <strong>Pablo Cosgaya (AR), Eduardo Omar Rodríguez</strong> <strong>Tunni (AR) | Tipo (AR)<br />
</strong></p>
<p><a title="Die auffallend kleine x-Höhe – oder sollte man lieber sagen die auffallend großen Versalbuchstaben? – behaupten sich hervorragend im Fließtext. Schnell wird klar, die Loreto ist ein zuverlässiges und genügsames Arbeitspferd. Sie zieht umfangreichste Texte mühelos durch noch so widerspenstige Bedruckstoffe. Dass sie sich aber als einfaches Gemüt versteht wird bei der Politik der Familienzusammenstellung klar. Sie besteht nämlich nur aus drei Schnitten: Medium, welche auch als Regular hätte durchgehen können, Italic und einem fetten Schnitt. Mehr braucht man schließlich nicht wirklich im Mengensatz. Hinter dieser Philosophie vermute ich weniger argentinische Faulheit als vielmehr eine Absicht, die ich an dieser Stelle auch mal würdigen möchte. Genauso Absicht dürfte der platzsparende Charakter der Loreto sein, der sie zu einer hervorragenden Schrift für die Buchgestaltung und fürs Editorial Design macht." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/loreto_600.png"><img class="center" title="Loreto" src="/img/typografie/besttypefaces2009/loreto_420.png" alt="Loreto" /></a></p>
<p>Die auffallend kleine x-Höhe – oder sollte man lieber sagen die auffallend großen Versalbuchstaben? – behaupten sich hervorragend im Fließtext. Schnell wird klar, die Loreto ist ein zuverlässiges und genügsames Arbeitspferd. Sie zieht umfangreichste Texte mühelos durch noch so widerspenstige Bedruckstoffe.</p>
<p>Dass sie sich aber als einfaches Gemüt versteht wird bei der Politik der Familienzusammenstellung klar. Sie besteht nämlich nur aus drei Schnitten: Medium [welche auch als Regular hätte durchgehen können], Italic und einem fetten Schnitt. Mehr braucht man schließlich nicht wirklich im Mengensatz. Hinter dieser Philosophie vermute ich weniger argentinische Faulheit als vielmehr eine Absicht, die ich an dieser Stelle auch mal würdigen möchte. Genauso Absicht dürfte der platzsparende Charakter der Loreto sein, der sie zu einer hervorragenden Schrift für die Buchgestaltung und fürs Editorial Design macht.</p>
<ul>
<li>Loreto besteht aus den drei Schnitten Medium, Italic und Bold.</li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="Loreto bei MyFonts" href="http://new.myfonts.com/fonts/tipo/loreto/">MyFonts</a> | <a title="Loreto bei Tipo" href="http://tipo.net.ar/loreto/index.html">Tipo</a></li>
</ul>
<h3>9. Luxus Brut</h3>
<p>Script von <strong>Roland Hörmann (AT) | phospho (AT)<br />
</strong></p>
<p><a title="Mit Zierschriften kann man mich selten aus der Euphoriereserve locken. Die Luxus Brut vom mir bis dato unbekannten österreichischen Designer Roland Hörmann schaffte dies jedoch sofort. Obwohl nicht gemacht für das Setzen allzu vieler Zeichen nacheinander und schon gar nicht über mehrere Zeilen hinweg, entfaltet sie ihre volle Wirkung eben beim Berücksichtigen dieser Grundsätze. Inspiriert von der Beschriftung einer Buchbinderwerkstatt in Wien kann ich mir die Luxus Brut insbesondere im gehobenen Verpackungsdesign – hoffentlich zu ungunsten der omnipräsenten und unfachmännisch eingesetzten Zapfino – vorstellen, oder eben auch in ausgesuchten architektonischen Bereichen. Die unterhalb der Grundlinie stehenden Großbuchstaben spielen dort ihre ganze Stärke aus. Ein kleiner Wehrmutstropfen: die eine oder andere weitere alternative Zeichenform hätte ich mir durchaus gewünscht, gleichwohl schon auf einige per OpenType-Funktion automatisch zum gegenseitigen Verbinden zugegriffen wird. Vielleicht aber kommen ja mehr Glyphen bei einem späteren Update der Schrift dazu." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/luxusbrut_600.png"><img class="center" title="Luxus Brut" src="/img/typografie/besttypefaces2009/luxusbrut_420.png" alt="Luxus Brut" /></a></p>
<p>Mit Zierschriften kann man mich selten aus der Euphoriereserve locken. Die Luxus Brut vom mir bis dato unbekannten österreichischen Designer Roland Hörmann schaffte dies jedoch sofort. Obwohl nicht gemacht für das Setzen allzu vieler Zeichen nacheinander und schon gar nicht über mehrere Zeilen hinweg, entfaltet sie ihre volle Wirkung eben beim Berücksichtigen dieser Grundsätze.</p>
<p>Inspiriert von der Beschriftung einer Buchbinderwerkstatt in Wien kann ich mir die Luxus Brut insbesondere im gehobenen Verpackungsdesign – hoffentlich zu ungunsten der omnipräsenten und unfachmännisch eingesetzten Zapfino – vorstellen, oder eben auch in ausgesuchten architektonischen Bereichen. Die unterhalb der Grundlinie stehenden Großbuchstaben spielen dort ihre ganze Stärke aus. Ein kleiner Wermutstropfen: die eine oder andere weitere alternative Zeichenform hätte ich mir durchaus gewünscht, gleichwohl schon auf einige per OpenType-Funktion automatisch zum gegenseitigen Verbinden zugegriffen wird. Vielleicht aber kommen ja mehr Glyphen [und Strichstärken] bei einem späteren Update der Schrift dazu ;)</p>
<ul>
<li>Luxus Brut ist ein Einzelschnitt.</li>
<li>Mehr Informationen bei <a href="http://www.phospho.at/luxusbrut.html">phospo</a> und <a title="Luxus Brut bei MyFonts Deutschland" href="http://www.myfonts.de/2009/07/luxus-brut/">MyFonts</a></li>
<li>Lizenzierungsoption: <a title="Luxus Brut bei MyFonts" href="http://new.myfonts.com/fonts/phospho/luxus-brut/">MyFonts</a></li>
</ul>
<h3>10. FF Unit Slab</h3>
<p>Slab Serif von <strong>Erik Spiekermann (D), Christian Schwartz (USA), Kris Sowersby (NZ) | FontFont (D)<br />
</strong></p>
<p><a title="Wenn sich einer der besten Schriftgestalter der letzten 20 Jahre mit einem der besten der letzten zehn Jahre und diese mit einem der besten der letzten paar Jahre zusammentun, kann im Grund nix mehr schiefgehen. Erik Spiekermann, Christian Schwartz und Kris Sowersby schufen schließlich mit der FF Unit Slab eine weitere nützliche und vor allem trendbewusste Addition zum FF-Unit-Schriftsystem. Zusammen mit der normalen FF Unit und der Rounded wurde damit nun eine enorme Vielzahl an Anwendungsbereichen abgedeckt. Der Slab merkt man dabei klar die Einflüsse ihrer drei Väter an. Während sie von Erik Spiekermann ihren unverkennbaren Grundcharakter erhalten hat, ist es am Ende Kris Sowersbys und Christian Schwartzs Erbgut, das bereits aus der FF Meta Serif einen stimmigen und robusten Genkompott machte und ein qualitativ hochwertiges Typobaby erschuf, welches gar keine Anstalten macht, sich im großen Sandkasten der Egyptiennes vor seinen Artgenossen zu verstecken." rel="lightbox[best2009]" href="/img/typografie/besttypefaces2009/unit-slab_600.png"><img class="center" title="FF Unit Slab" src="/img/typografie/besttypefaces2009/unit-slab_420.png" alt="FF Unit Slab" /></a></p>
<p>Wenn sich einer der besten Schriftgestalter der letzten 20 Jahre mit einem der besten der letzten zehn Jahre und diese mit einem der besten der letzten paar Jahre zusammentun, kann im Grund nix mehr schiefgehen. Erik Spiekermann, Christian Schwartz und Kris Sowersby schufen schließlich mit der FF Unit Slab eine weitere nützliche und vor allem trendbewusste Addition zum <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_unit/">FF-Unit-Schriftsystem.</a></p>
<p>Zusammen mit der normalen FF Unit und der Rounded wurde damit nun eine enorme Vielzahl an Anwendungsbereichen abgedeckt. Der Slab merkt man dabei klar die Einflüsse ihrer drei Väter an. Während sie von Erik Spiekermann ihren unverkennbaren Grundcharakter erhalten hat, ist es am Ende Kris Sowersbys und Christian Schwartzs Erbgut, das bereits aus der <a title="FF Meta Serif" href="http://metaserif.com">FF Meta Serif</a> einen stimmigen und robusten Genkompott machte und ein qualitativ hochwertiges Typobaby erschuf, welches gar keine Anstalten macht, sich im großen Sandkasten der Egyptiennes vor seinen Artgenossen zu verstecken.</p>
<ul>
<li>FF Unit Slab besteht aus 14 Schnitten: Thin, Light, Regular, Medium, Bold, Black, Ultra und deren Kursiven.</li>
<li>Mehr Informationen und Schriftmuster im <a title="FF Unit Slab Specimen" href="http://fontfeed.com/wp-content/uploads/2009/08/ffunitslabmag_pdfx.pdf">Specimen</a> (PDF) und auf <a title="FF Unit Slab - The No-Nonsense Slab Serif" href="http://www.behance.net/Gallery/FF-Unit-Slab-The-No-Nonsense-Slab-Serif/287356">Behance</a></li>
<li>Lizenzierungsoptionen: <a title="FF Unit Slab im FontShop" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/fontfont/ff_unit_slab_ot_collection/">FSI</a> | <a title="FF Unit Slab im FontShop Deutschland" href="http://www.fontshop.de/fontdetails.htm?fontProductPK=288863462613808">FSD</a> | <a title="FF Unit Slab bei FontFont" href="http://www.fontfont.com/cgi-bin/showfont.pl?name=Unit+Slab">FontFont</a></li>
</ul>
<h3>Weitere</h3>
<p>Weitere bemerkenswerte Schriften des letzten Jahres sind:</p>
<ul>
<li><a title="Modern Suite bei FontShop" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/shinntype/modern_suite_full_family/">Modern Suite</a> von Nick Shinn (ShinnType)</li>
<li><a title="Galaxie Copernicus" href="http://www.vllg.com/Village/Galaxie_Copernicus">Galaxie Copernicus</a> von Chester Jenkins und Kris Sowersby (Village)</li>
<li><a title="Kulturista von Suitcase" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/suitcase/kulturista_family_ot/">Kulturista</a> von Tomáš Brousil (Suitcase)</li>
<li><a title="Meadow von Fountain" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/fountain/meadow_family_pro/">Meadow</a> von Göran Söderström (Fountain)</li>
<li><a title="FF Kava" href="http://fontfeed.com/archives/new-fontfonts-ff-kava-with-extra-flavour/">FF Kava</a> von Yanone (FontFont)</li>
<li><a title="Neutraface Slab" href="http://www.houseind.com/fonts/neutrafaceslab">Neutraface Slab</a> von Kai Bernau und Susana Carvalho (House Industries)</li>
<li><a title="Alright Sans" href="http://beta.okaytype.com/Typefaces/Alright_Sans/Overview/index.php">Alright Sans</a> &amp; <a title="Alright Display" href="http://beta.okaytype.com/Typefaces/Alright_Sans_Display/Preview/index.php">Alright Display</a> von Jackson Cavanaugh (OkayType)</li>
<li><a title="Working with FF Mister K" href="http://www.fontshop.com/blog/newsletters/december09b/images/WorkingWithMisterK.2.pdf">FF Mister K Dingbats</a> [PDF] von Julia Sysmäläinen (FontFont)</li>
<li><a title="Aeronaut" href="http://www.facetype.org/index.php?/projects/aeronaut/">Aeronaut</a> von Georg Herold-Wildfellner  (FaceType)</li>
<li><a title="Leksa" href="http://revision.ru/work/16908/">Leksa</a> &amp; <a title="Leksa Sans" href="http://revision.ru/work/16909/">Leksa Sans</a> von Alexandra Korolkova (Александра Королькова)</li>
<li><a title="FF Duper" href="http://fontfeed.com/archives/new-fontfonts-ff-dupers-letter-carousel-turns-larger-rounds/">FF Duper</a> von Martin Wenzel (FontFont)</li>
<li><a title="PTL Vielzweck" href="http://primetype.de/faces_info.php?fid=47">PTL Vielzweck</a> von Verena Gerlach (primetype)</li>
<li><a title="Malabar von Dan Reynolds" href="http://www.linotype.com/5831/malabar.html">Malabar</a> von Dan Reynolds (Linotype)</li>
<li><a title="Giorgio Sans" href="http://christianschwartz.com/giorgiosans.shtml">Giorgio Sans</a> von Christian Schwartz (Commercial Type)</li>
<li><a title="FF Dagny im Fontblog" href="http://www.fontblog.de/aus-der-zeitungsspalte-ins-fontmenue-ff-dagny">Dagny</a> von Örjan Nordling und Göran Söderström (FontFont)</li>
<li><a title="Lyon" href="http://www.carvalho-bernau.com/retailfonts/lyon/">Lyon</a> von Kai Bernau (Commercial Type)</li>
</ul>
<p>Ich danke allen Foundries herzlich für das unkomplizierte Bereitstellen ihrer Schriften.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenfreie Schriftfamilie PT Sans</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1018/kostenfreie-schriftfamilie-pt-sans/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 05:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das russische Schriftenhaus ПараТайп (ParaType) spendiert der Öffentlichkeit zum Jahreswechsel eine ganze kostenfreie Schriftfamilie im TrueType-Format, die PT Sans, naturgemäß als Pro-Version. Wenn ich das richtig verstehe, wird es wohl im Laufe des Jahres dazu noch eine passende PT Serif geben, was das Ganze dann zu einem nützlichen und extrem günstigen Schriftsystem macht. Dann verlässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fonts.ru/public/"><img src="/img/typografie/pt_sans_420.png" class="center" /></a></p>
<p>Das russische Schriftenhaus ПараТайп (ParaType) spendiert der Öffentlichkeit zum Jahreswechsel eine ganze kostenfreie Schriftfamilie im TrueType-Format, die <a href="http://fonts.ru/public/">PT Sans</a>, naturgemäß als Pro-Version. Wenn ich das richtig verstehe, wird es wohl im Laufe des Jahres dazu noch eine passende PT Serif geben, was das Ganze dann zu einem nützlichen und extrem günstigen Schriftsystem macht. Dann verlässt mich allerdings mein Schulrussisch schon. Ich weiß daher nicht, ob man mit ihr Webseiten mit der @font-face-Regel erstellen darf oder nicht. Dem englischsprachigen Lizenztext folgend allerdings schon. </p>
<p>Die PT Sans besteht aus acht Schnitten: Regular und Italic, Bold und Bold Italic, Narrow und Narrow Bold sowie Caption und Caption Bold.</p>
<p><small>[via <a href="http://leksandra.livejournal.com/69576.html">Alexandra Korolkova</a>]</small></p>
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		<title>Zweitausendundzehn</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1014/zweitausendundzehn/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 23:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="center" src="/img/persoenlich/2010_420.png" alt="Zweitausendundzehn" title="Zweitausendundzehn" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>GlobRob, oder so viel zur Trennung von journalistischen und werblichen Inhalten</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1016/globrob-oder-so-viel-zur-trennung-von-journalistischen-und-werblichen-inhalten/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 15:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung ist zwar immer noch nicht als Werbung für die im MZ-Shop erhältliche Software gekennzeichnet, jedoch wurde der Artikel mittlerweile noch ein unabhängiges Experteninterview ergänzt.
Der Herr Niggemeier hat wahrscheinlich Recht, wenn er regelmäßig den Niedergang des Journalismus beschwört.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1016"></span><a rel="lightbox" title="Alles GlobRob oder was?" href="/img/zeitgeist/globrob_trennung_werbung_inhalt.png"><img class="center" src="/img/zeitgeist/globrob_trennung_werbung_inhalt_420.png" alt="" /></a></p>
<p>Der <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1260693523005&amp;calledPageId=987490165154">Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung</a> ist zwar immer noch nicht als Werbung für die im <a href="http://shop.mz-web.de/de/wisl_s-cms/149/CDs/1975/GlobRob__lt_br_gt_Schuetzt_Kind_und_Computer.html">MZ-Shop</a> erhältliche Software gekennzeichnet, jedoch wurde der Artikel mittlerweile noch ein <em>unabhängiges</em> <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1260693523001&amp;openMenu=987490165154&amp;calledPageId=987490165154&amp;listid=0">Experteninterview</a> ergänzt.</p>
<p>Der Herr <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/sonntagsredner-telefonieren-billiger/">Niggemeier</a> hat wahrscheinlich Recht, wenn er regelmäßig den Niedergang des Journalismus beschwört.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>{BTST 12.09} Rätselspaß Deluxe</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1013/btst-12-09-raetselspass-deluxe/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 15:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Typostammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Beim 2. Typostammquiz galt es, harte typografische Weihnachtsnüsse zu knacken.
»Der beste Typostammtisch bisher« meinte eine Teilnehmerin am Ende des Abends. Nun gut, naturgemäß finde ich natürlich alle BTSTs super, aber das Typostammquiz konnte in der Tat die Anwesenden begeistern. Florian Hardwig und Jan Middendorp bereiteten eine umfangreiche Rätselrunde vor, die den zufällig zugelosten Rateteams einiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_headline_420.png" alt="17. Berliner Typostammtisch" /></p>
<p><a title="Beim 2. Typostammquiz galt es, harte typografische Nüsse zu knacken" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_quizzettel_600.jpg"><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_quizzettel_420.jpg" alt="Beim 2. Typostammquiz galt es, harte typografische Nüsse zu knacken" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Beim 2. Typostammquiz galt es, harte typografische Weihnachtsnüsse zu knacken.</p>
<p>»Der beste Typostammtisch bisher« meinte eine Teilnehmerin am Ende des Abends. Nun gut, naturgemäß finde ich natürlich alle <em>BTSTs</em> super, aber das Typostammquiz konnte in der Tat die Anwesenden begeistern. <a title="Florian Hardwig" href="http://florian.hardwig.com/">Florian Hardwig</a> und <a title="Jan Middendorp" href="http://www.janmiddendorp.com/">Jan Middendorp</a> bereiteten eine umfangreiche Rätselrunde vor, die den zufällig zugelosten Rateteams einiges abverlangte. Um die zahlreichen Preise kämpften insgesamt neun Teams aus je drei bis vier Mitgliedern.</p>
<p><a title="Gut besucht war der Typostammtisch auch diesmal wieder" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_gesamtansicht_600.jpg"><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_gesamtansicht_205.jpg" alt="Gut besucht war der Typostammtisch auch diesmal wieder" /></a> <a title="Vier solcher Tische voller Preise gab es dank der zahlreichen Sponsoren zu gewinnen. Hier zu sehen ist der Linotable" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_linotable_600.jpg"><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_linotable_205.jpg" alt="Vier solcher Tische voller Preise gab es dank der zahlreichen Sponsoren zu gewinnen. Hier zu sehen ist der Linotable" /></a><span id="more-1013"></span> <a title="Die beiden Quizmaster Jan und Florian erklären die Regeln" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_moderatoren_600.jpg"><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_moderatoren_205.jpg" alt="Die beiden Quizmaster Jan und Florian erklären die Regeln" /></a> <a title="Die Rateteams arbeiteten in zufällig zusammengelosten Gruppen" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_rateteam_600.jpg"><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_rateteam_205.jpg" alt="Die Rateteams arbeiteten in zufällig zusammengelosten Gruppen" /></a> <a title="Hättest du es gewusst?" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_folie_feschrift_600.jpg"><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_folie_feschrift_205.jpg" alt="2. Typostammquiz: Hättest du es gewusst?" /></a> <a title="Die Köpfe der Rateteams rauchten. Oder waren es die Weihnachtskerzen?" rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_rateteam2_600.jpg"><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_rateteam2_205.jpg" alt="2. Typostammquiz: Die Köpfe der Rateteams rauchten. Oder waren es die Weihnachtskerzen?" /></a></p>
<p>Fragen nach der genauen Größe eines Didot-Punkts, dem männlichen Pseudonym von  Beatrice Warde, der Bedeutung des griechischen Boustrophedon, der Band  von Just van Rossum, Donald Beekman, Donald Roos und Peter Verheul oder  der Gemeinsamkeit von F. W. Kleukens, Georg Belwe, Walter Tiemann,  Albert Kapr, Gert Wunderlich und Fred Smeijers mussten von den Expertengruppen auf dem Weg zum Titelgewinn beantwortet werden. Am Ende behielt das in der Vorrunde erstplatzierte Team <a href="http://www.trixiefont.com">Trixie</a> dank eines überragenden <a title="Dan Reynolds" href="http://www.typeoff.de">Dan Reynolds</a> die Oberhand gegen das zweitplatzierte Team <a title="PMN Caecilia" href="http://www.100besteschriften.de/81_Caecilia.html#a81">Caecilia</a>. Dan besiegte im Einzelfinale den Vorjahresdritten <a title="Jens Kutilek" href="http://www.netzallee.de/">Jens Kutílek</a>, die beide für ihre Gruppe um die Wette rätselten. <a title="Im Finale mussten sich Jens und Dan in Vertretung ihrer Gruppen messen. Dan ging am Ende für Team Trixie als Sieger hervor." rel="lightbox[ts1209]" href="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_finale_600.jpg"><img class="wrapleft" src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_finale_205.jpg" alt="2. Typostammquiz: Im Finale mussten sich Jens und Dan in Vertretung ihrer Gruppen messen." /></a>In Jens’ Mannschaft trugen neben ihm noch Regine Leucht und <a title="Sebastian Lechler" href="http://www.sebastianlechler.de/">Sebastian Lechler</a> zum Vorrundenerfolg bei. Mit dem begehrten Titel der <strong>Champions des 2. Berliner Typostammquizes </strong>dürfen sich bis zum nächsten Quiz neben Dan auch Klaus Rähm, <a title="Colortaxi" href="http://colortaxi.de/">Burckhart Seifert</a> und meine Wenigkeit [yeah!] schmücken.</p>
<p>Team Trixie durfte sich demnach zuerst von den reich gedeckten Preistischen bedienen, auf dem unter anderem ein von <a title="Laurence Penney" href="http://www.flickr.com/photos/lorp">Laurence Penney</a>, also <em>MyFonts</em> gestifteter, von <em>FSI</em>s Andreas Frohloff kalligrafisch gestalteter Fontgutschein im Wert von 100$ lag. Wo sonst ist eine solche bemerkenswerte Kooperation von geschäftlichen Konkurrenten möglich, wenn nicht auf dem Typostammtisch?</p>
<p>Ich möchte mich noch einmal im Namen aller Teilnehmer herzlich bei allen Sponsoren der Preise bedanken. Vier ganze Tische bedurfte es, um all die edlen Gaben von  <a title="David Brezina" href="http://davi.cz/">David Březina</a>, Jan Middendorp, Florian Hardwig, <a title="Ilja Wanka" href="http://microbase.de/">Ilja Wanka</a>, <a title="Jan Fromm" href="http://www.janfromm.de/">Jan Fromm</a>, <a title="Verena Gerlach" href="http://www.fraugerlach.de">Verena Gerlach</a>, Klaus Rähm, <a title="Form+Zweck Verlag" href="http://www.formundzweck.de/">Form+Zweck Verlag</a>, <a title="_not my type" href="http://www.not-my-type.com/">_not my type</a>, <a title="Breutypo" href="http://www.breutypo.de/">Breutypo</a>, <a title="Linotype" href="http://www.linotype.com/">Linotype</a>, <a title="MyFonts" href="http://www.myfonts.com">MyFonts</a>, <a title="FontShop Deutschland" href="http://www.fontshop.de">FontShop Deutschland</a> und <a title="FSI FontShop International" href="http://www.fontfont.com">FSI FontShop International</a> zu präsentieren! Diese enorme Unterstützung des Typostammtischs ist herausragend und stimmt mich erwartungsvoll für das kommende Jahr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Masken des Lucha Libre</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1010/die-masken-des-lucha-libre/</link>
		<comments>http://www.fontwerk.com/1010/die-masken-des-lucha-libre/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indivosuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man einmal in Mexiko ist, muss Mann man zwei Sachen gesehen haben: das Aztekenstadion und einen Lucha-Libre-Kampf. Das altehrwürdige Stadion musste zu meinem großen Bedauern leider passen. Beim Lucha Libre aber saß ich gespannt in der zweiten Reihe der CMLL Lunes Arena Puebla und verfolgte ein Spektakel der Extraklasse. 

Nicht zuletzt die Masken machten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einmal in Mexiko ist, muss <strike>Mann</strike> man zwei Sachen gesehen haben: das <a href="http://de.fifa.com/classicfootball/stadiums/stadium=5000118/index.html">Aztekenstadion</a> und einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lucha_libre">Lucha-Libre-Kampf</a>. Das altehrwürdige Stadion musste zu meinem großen Bedauern leider passen. Beim Lucha Libre aber saß ich gespannt in der zweiten Reihe der <a href="http://www.genickbruch.com/index.php?befehl=shows&#038;show=70086">CMLL Lunes Arena Puebla</a> und verfolgte ein Spektakel der Extraklasse. </p>
<p><a href="http://www.fontwerk.com/img/indivisuell/luchalibre_kaempfer_600.jpg" rel="lightbox[luchalibre]" title="Nicht zuletzt die Masken machten Lucha Libra über Mexiko hinaus bekannt"><img class="center" src="/img/indivisuell/luchalibre_kaempfer_420.jpg" alt="Nicht zuletzt die Masken machten Lucha Libra über Mexiko hinaus bekannt" title="Nicht zuletzt die Masken machten Lucha Libra über Mexiko hinaus bekannt" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Nicht zuletzt die Masken machten Lucha Libra über Mexiko hinaus bekannt</p>
<p><span id="more-1010"></span></p>
<p><a href="http://www.fontwerk.com/img/indivisuell/luchalibre_kleinkind_600.jpg" rel="lightbox[luchalibre]" title="Schon die Kleinsten der Kleinen wohnen dem Spektakel bei. Ob aus der Kleinen wohl später auch eine Wrestlerin wird?"><img class="center" src="/img/indivisuell/luchalibre_kleinkind_420.jpg" alt="Schon die Kleinsten der Kleinen wohnen dem Spektakel bei. Ob aus der Kleinen wohl später auch eine Wrestlerin wird?" title="Schon die Kleinsten der Kleinen wohnen dem Spektakel bei. Ob aus der Kleinen wohl später auch eine Wrestlerin wird?" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Schon die Kleinsten der Kleinen wohnen dem Spektakel bei. Ob aus dem jungen Fan wohl später auch ein Wrestler wird?</p>
<p><a href="http://www.fontwerk.com/img/indivisuell/luchalibre_kampf_600.jpg" rel="lightbox[luchalibre]" title="Atemberaubende Aktionen im und um den Ring herum hielten die Zuschauer in Atem"><img class="center" src="/img/indivisuell/luchalibre_kampf_420.jpg" alt="Atemberaubende Aktionen im und um den Ring herum hielten die Zuschauer in Atem" title="Atemberaubende Aktionen im und um den Ring herum hielten die Zuschauer in Atem" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Atemberaubende Aktionen im und um den Ring herum hielten die Zuschauer in Atem</p>
<p><a href="http://www.fontwerk.com/img/indivisuell/luchalibre_kampf2_450.jpg" rel="lightbox[luchalibre]" title="Das zählte wohl noch zum Abtasten der Luchadores"><img class="center" src="/img/indivisuell/luchalibre_kampf2_420.jpg" alt="Das zählte wohl noch zum Abtasten des Gegners" title="Das zählte wohl noch zum Abtasten des Gegners" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Das zählte wohl noch zum Abtasten der »Luchadores«</p>
<p><a href="http://www.fontwerk.com/img/indivisuell/luchalibre_kosmonaut_600.jpg" rel="lightbox[luchalibre]" title="Posing ist alles"><img class="center" src="/img/indivisuell/luchalibre_kosmonaut_420.jpg" alt="Posing ist alles" title="Posing ist alles" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Posing ist alles. <strike>Das wusste schon Juri Gagarin.</strike></p>
<p><a href="http://www.fontwerk.com/img/indivisuell/luchalibre_superporky_600.jpg" rel="lightbox[luchalibre]" title="José Luis Alvarado Nieves alias Súper Porky war der Liebling der Massen. Dabei war er selbst Masse genug."><img class="center" src="/img/indivisuell/luchalibre_superporky_420.jpg" alt="José Luis Alvarado Nieves alias Súper Porky war der Liebling der Massen. Dabei war er selbst Masse genug." title="José Luis Alvarado Nieves alias Súper Porky war der Liebling der Massen. Dabei war er selbst Masse genug." /></a></p>
<p class="bildunterschrift"><a href="http://www.genickbruch.com/index.php?befehl=bios&#038;wrestler=717">José Luis Alvarado Nieves alias Súper Porky</a> war der Liebling der Massen. Dabei war er selbst schon Masse genug.</p>
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		<title>{BTST 12.09}: Typostammquiz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 21:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typostammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Grafik gesetzt in der FF Yoga und FF Yoga Sans von Xavier Dupré
Zum Abschluss des Jahres gönnt sich unsere kleine Veranstaltungsreihe noch einmal ein besonderes Schmankerl: ein Typostammquiz. Wie im letzten Jahr hat Schriftexperte Jan Middendorp – gemeinsam mit dem Vorjahressieger und MyFonts-Kollegen Florian Hardwig – wieder knifflige Fragen rund um unser liebstes Thema zusammengetragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts1209_headline_420.png" alt="17. Berliner Typostammtisch" /></p>
<p class="bildunterschrift">Grafik gesetzt in der <a title="FF Yoga &#038; FF Yoga Sans" href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_yoga/">FF Yoga und FF Yoga Sans</a> von <a title="Xavier Dupré" href="http://www.fontshop.com/fonts/designer/xavier_dupre/">Xavier Dupré</a></p>
<p>Zum Abschluss des Jahres gönnt sich unsere kleine Veranstaltungsreihe noch einmal ein besonderes Schmankerl: ein <strong>Typostammquiz</strong>. Wie <a title="1. Typostammquiz" href="/603/berliner-typostammtisch-0808-zusammenfassung/">im letzten Jahr</a> hat Schriftexperte <a title="Jan Middendorp" href="http://www.janmiddendorp.com/">Jan Middendorp</a> – gemeinsam mit dem Vorjahressieger und <a title="MyFonts.de" href="http://www.myfonts.de/infos/team/">MyFonts</a>-Kollegen <a title="Florian Hardwig" href="http://florian.hardwig.com/">Florian Hardwig</a> – wieder knifflige Fragen rund um unser liebstes Thema zusammengetragen. Da diesmal in spontan und zufällig zusammengestellten Teams angetreten werden wird, sind die Gewinnchancen auch für weniger versierte Teilnehmer gegeben. Und wo wir gerade bei Gewinnchancen sind, einige sensationelle Preise haben bereits ihren Weg in unseren Klingelbeutel gefunden: Bücher, T-Shirts, Zeitschriften … es lohnt sich mitzumachen! Interessierte sind also nicht nur herzlich eingeladen mitzurätseln, sondern dürfen gern auch mit einer Sachspende zu einer noch größeren Fülle an Preisen beitragen. Ganz im weihnachtlichen Sinne eben.<span id="more-1011"></span></p>
<p>Zwei Fragen sind abschließend noch zu klären: 1.) Wann? ☛ Nächsten Donnerstag, den 17. Dezember um 19 Uhr. 2.) Wo? ☛ Nun, das dürfte mittlerweile wohl längst ein offenes Geheimnis sein. <small>;)</small></p>
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		<title>Die Renaissance der Seitenleisten</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grafikdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich jahrelang den Trend der einspaltigen und reduzierten  Webdesigns predigte, scheint mir diese Mode längst wieder  Geschichte zu sein. Auch dank Twitter und Facebook sind Seitenleisten wieder modern. Grund genug, mein etwas angestaubtes Design zugunsten eines  solchen Zusatzes und einigen anderen dezenten Änderungen ein wenig aufzufrischen. Damit einher soll, so zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich jahrelang den Trend der einspaltigen und reduzierten  Webdesigns predigte, scheint mir diese Mode längst wieder  Geschichte zu sein. Auch dank <a title="Ivo auf Twitter" href="http://twitter.com/fontwerk">Twitter</a> und <a title="Ivo auf Facebook" href="http://www.facebook.com/ivo.gab">Facebook</a> sind Seitenleisten wieder modern. Grund genug, mein etwas angestaubtes Design zugunsten eines  solchen Zusatzes und einigen anderen dezenten Änderungen ein wenig aufzufrischen. Damit einher soll, so zumindest mein Vorsatz, eine Reanimierung des Fontwerks gehen, das in den letzten Monaten arg von mir vernachlässigt wurde. Dabei brauch ein <a title="Fontwerk 1999 - 2009" href="/600/mein-kind-wird-zehn/">zehnjähriges Kind</a> doch eigentlich viel mehr Zuneigung …</p>
<p><a href="/img/design/fontwerk_webdesign_alt.png" rel="lightbox"><img src="/img/design/fontwerk_webdesign_alt_420.png" alt="Ähnlich, aber doch anders: das alte Design von Fontwerk.com." title="Ähnlich, aber doch anders: das alte Design von Fontwerk.com." class="center" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Ähnlich, aber doch anders: das alte Design der Website. Und tschüss.</p>
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