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	<description>Typografie.Design.Zeitgeist</description>
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		<title>Über den Sinn von Twitter-Listen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist zweifelsohne das Internetphänomen unserer Zeit. Millionen Nutzer – darunter zahlreiche Prominente, Global Player und Regierungen – lieben es, die Wachstumsrate ist unglaublich.
Selbstverständlich twittere auch ich. Privat (@gabrowitsch) und beruflich (@FontFont).
Seit einiger Zeit haben die zwitschernden Kalifornier ihrem Service nun sogenannte Listen spendiert. Zugegeben, sie erschienen mir anfänglich reichlich überflüssig. Ihr Wert erkannte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="@gabrowitsch" href="http://twitter.com/gabrowitsch/">Twitter</a> ist zweifelsohne <em>das</em> Internetphänomen unserer Zeit. Millionen Nutzer – darunter zahlreiche Prominente, Global Player und Regierungen – lieben es, die Wachstumsrate ist unglaublich.</p>
<p><a href="http://www.twitter.com/FontFont"><img class="wrapleft" src="http://twitter-badges.s3.amazonaws.com/follow_bird-a.png" alt="Follow FontFont on Twitter"/></a>Selbstverständlich twittere auch ich. Privat (<a title="@gabrowitsch" href="http://twitter.com/gabrowitsch/">@gabrowitsch</a>) und beruflich (<a title="@FontFont" href="http://twitter.com/FontFont">@FontFont</a>).</p>
<p>Seit einiger Zeit haben die zwitschernden Kalifornier ihrem Service nun sogenannte Listen spendiert. Zugegeben, sie erschienen mir anfänglich reichlich überflüssig. Ihr Wert erkannte ich aber am Tag der Bundespräsidentenwahl. Jeder in der Republik war gespannt, ob Joachim Gauck nicht vielleicht doch dem favorisierten  Christian Wulff ein Schnippchen schlagen konnte. Doch die Wahl war geheim und benötigte mehrere Durchgänge. Es dauerte Stunden – eine nur schwer erträgliche Ewigkeit also in der modernen überinformierten Welt.<span id="more-613"></span></p>
<p>Schon bei anderen Gelegenheiten sickerten – twitternden Abgeordneten sei Dank – via Twitter Neuigkeiten direkt aus dem Bundestag ins globale Netz, lange bevor sie offiziell den Medien  bekannt gegeben wurden. Was also  liegt da näher, als einfach alle gesprächigen Volksvertreter <em>abzuhören,</em> in der Hoffnung jemand würde sich schon verplappern? Dazu benötigt man keine Wanzen, sondern eben eine  Twitterliste. Eine <a title="Twitternde Bundestagsabgeordnete" href="http://twitter.com/christoph_z/politik-bundestag-mdb-all">solche Liste</a> aller twitternden Bundestagsabgeordneten hatte unabhängig vom Ereignis selbst bereits <a title="Christoph Zeuch" href="http://twitter.com/christoph_z/">Christoph Zeuch</a> zusammengetragen. Natürlich war Twitter dann auch der erste Kanal, über den die Stimmenverteilungen (inoffiziell) bekanntgegeben wurden.</p>
<p><a href="http://twitter.com/gabrowitsch/lists"><img src="/img/zeitgeist/twitterlisten_420.png" class="zentriert" /></a></p>
<p class="bildunterschrift"><a href="http://twitter.com/gabrowitsch/lists">@gabrowitsch’s Twitterlisten</a></p>
<p>Begeistert von dieser simplen aber wirkungsvollen Kanalisierung direkt involvierter Personen erstellte ich umgehend <a title="@gabrowitsch: Listen" href="http://twitter.com/gabrowitsch/lists">meine eigenen Listen</a>, bezogen auf Themen, die mich permanent interessieren. Von den meiner Meinung nach <a title="@gabrowitsch: best typography tweets" href="http://twitter.com/gabrowitsch/best-typography-tweets">hochwertigsten typo-relevanten Twitteren</a>, über die (wahrscheinlich) umfassendste Listen twitternder <a title="@gabrowitsch: twitternde Font-Foundries" href="http://twitter.com/gabrowitsch/type-foundries">Font-Foundries</a> und <a title="@gabrowitsch: twitternde Typedesigner" href="http://twitter.com/gabrowitsch/type-designers">Schriftgestalter</a>, <a title="@gabrowitsch: twitternde Webfont-Services" href="http://twitter.com/gabrowitsch/webfont-services">Webfont-Services</a> und <a title="@gabrowitsch: twitternde Typo-Organisationen" href="http://twitter.com/gabrowitsch/typographic-organizations">typografischen Organisationen</a>, bis hin zu meinen <a title="@gabrowitsch: Lieblingsmusik" href="http://twitter.com/gabrowitsch/music">Lieblingsmusikern</a> und einer rein privaten Liste mit allen Leuten, die ich persönlich kenne. Natürlich folge ich auch anderen, zum Beispiel <a title="Typefacts" href="http://www.typefacts.com">Christoph Koeberlin</a>s beliebten Liste aller <a title="@typefacts: Deutsche Typotwitterer" href="http://twitter.com/typefacts/typografie-deutsch">deutschsprachigen Typotweets</a>. Ich selbst tauche in so unterschiedlichen Listen wie <a title="http://twitter.com/Vortrieb/webinale-2010" href="http://twitter.com/Vortrieb/webinale-2010">Webinale-2010</a>, <a title="http://twitter.com/kosmar/berlin" href="http://twitter.com/kosmar/berlin">Berlin</a>, <a title="http://twitter.com/jophillips/typography" href="http://twitter.com/jophillips/typography">Typography</a>, <a title="http://twitter.com/ilovetypography/creative" href="http://twitter.com/ilovetypography/creative">Creative</a>, I<a title="http://twitter.com/Fontblog/inspirationsquellen" href="http://twitter.com/Fontblog/inspirationsquellen">nspirationsquellen</a>, <a title="http://twitter.com/sophiaperennis/pownce" href="http://twitter.com/sophiaperennis/pownce">Pownce</a> oder <a title="http://twitter.com/behoff/typography-twits" href="http://twitter.com/behoff/typography-twits">Typography Twits</a> auf.</p>
<p>Und genau das macht den Reiz aus. Für sich und andere eine ständig aktualisierbare Lesezeichenliste bereitzustellen und gleichzeitig von der Mühe und redaktionellen Sorgfalt anderer zu profitieren. Man muss nicht jedem Twitterer folgen, sondern kann anhand der Listen quasi eine Zwischenstufe einrichten, die man bei Bedarf abfragen kann. Nebenbei hilft man durch diese indirekte Art der Verschlagwortung dem einzelnen Nutzer sich selbst zu reflektieren, vor allem aber dem System eine gewisse Ordnung zu finden.</p>
<p>Wie nutzt ihr die Twitterlisten? Welche Zusammenstellungen bevorzugt ihr?</p>
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		<title>Webfont-Services: Eine Bestandsaufnahme</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1029/webfont-services/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medientechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Webfont-Services sind die Tools der Stunde für typografisch anspruchsvolle Webdesigner. Da Safari und Chrome noch mit einer echten Webfont-Unterstützung à la EOT und WOFF auf sich warten lassen (für beide  Formate bieten erste Schrifthersteller Lizenzen an), sind es diese Online-Dienstleister, die innovativen Webdesignern die langersehnte  Fontvielfalt ermöglichen.
Ich habe einmal alle verfügbaren Services zusammengetragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Webfont-Services sind die Tools der Stunde für typografisch anspruchsvolle Webdesigner. Da Safari und Chrome noch mit einer <em>echten</em> Webfont-Unterstützung à la <a title="Embedded OpenType" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Embedded_OpenType">EOT</a> und <a title="Web Open Font Format" href="http://de.wikipedia.org/wiki/WOFF">WOFF</a> auf sich warten lassen (für beide  Formate bieten erste Schrifthersteller Lizenzen an), sind es diese Online-Dienstleister, die innovativen Webdesignern die langersehnte  Fontvielfalt ermöglichen.</p>
<p>Ich habe einmal alle verfügbaren Services zusammengetragen. Dabei habe ich sowohl die jeweiligen Konditionen und Varianten der Preisbildung als auch die Anzahl und Qualität bzw. Bedeutung der einzelnen Foundries aufgelistet. Falls Dollarpreise angegeben wurden habe ich sie zur besseren Vergleichbarkeit in Euro umgerechnet, jeweils einheitlich auf das Jahr bezogen.</p>
<p>Technisch bauen die meisten Dienste auf reine CSS-Lösungen, manche auch mit Unterstützung von JavaScript. Für den Webdesigner ist das aber, wie ich finde, nicht wirklich relevant. Daher bleiben nähere Erläuterungen hierzu aus. Wichtig: Die Reihenfolge spiegelt meine Einschätzung der Relevanz des jeweiligen Webfont-Services wieder. Die ergibt sich aus meinem Eindruck von der Akzeptanz der Anwender, der Qualität und Quantität der teilnehmenden Foundries und Fonts, der Innovationsgeschwindigkeit und dem möglichen Zukunftspotenzial des Services. Zum großen Teil also recht subjektive Einschätzungen, über die man natürlich streiten kann.</p>
<h3><a title="Typekit" href="http://www.typekit.com">Typekit</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/typekit_420.png" alt="Typekit" /></p>
<ul>
<li>Rund 70 kleine bis große Foundries und Schriftgestalter (z.B. FontFont, Underware, Veer, T-26, Type Together, Suitcase, Porchez, PSY/OPS, P22, Delve, Bitstream) mit fast 500 zeitgenössischen Fontfamilien, teilweise optimiert für die Bildschirmdarstellung</li>
<li>Berechnung nach Pageviews im Monat, pro Jahr, pro Website, pro Font</li>
<li>4 Preisstufen: von kostenlos (2 Fonts, 25.000 Pageviews/Monat, 1 Website, Werbeplakette bedingt, Zugriff nur auf Trial Library) bis 80€ (∞ Fonts, 1 Mio PV/M, ∞ Websites, Zugriff auf komplette Bibliothek)</li>
</ul>
<p><span id="more-1029"></span></p>
<h3><a title="Google Font Directory" href="http://code.google.com/webfonts">Google Font Directory</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/google_420.png" alt="Google Font Directory" /></p>
<ul>
<li>16 Schriftgestalter (z.B. Yanone, James Grieshaber, Steve Matteson, Friedrich Althausen) mit 18 Fontfamilien, die alle unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurden</li>
<li>Komplett kostenlos</li>
</ul>
<h3><a title="Monotype" href="http://webfonts.fonts.com">Monotype &#8211; Fonts.com</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/monotype_420.png" alt="Monotype - Fonts.com" /></p>
<ul>
<li>17 kleine bis große Foundries (z.B. ITC, Monotype, Linotype, Neufville, URW++, Fonthead, CastleType) mit rund 7.000 Fonts jeder Art und Qualität</li>
<li>∞ Websites, pro Font, genauere Berechnungsgrundlagen noch unbekannt, da …</li>
<li>…derzeit Public Beta und daher kostenlos, jedoch wird auf der eigenen Website Werbung eingeblendet</li>
</ul>
<h3><a title="Typotheque" href="http://www.Typotheque.com/webfonts">Typotheque</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/typotheque_420.png" alt="Typotheque" /></p>
<ul>
<li>Nur Typotheque-Fonts (etwa 30 zeitgenössische Familien)</li>
<li>Bis zu 500 MB Traffic im Monat, ∞ Domains, pro Font</li>
<li>einmalig fällige Lizenzgebühr von 18 bis 24 Euro, je nach Sprachumfang</li>
</ul>
<h3><a title="Fonts Live" href="http://www.fontslive.com">Fonts Live (Ascender)</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/fontslive_420.png" alt="Fonts Live" /></p>
<ul>
<li>2 kleine und 3 große Foundries (Ascender, Microsoft, Monotype, Bigelow &amp; Holmes, Font Company) mit ca. 200 Schriftfamilien (viele leicht angestaubte Designs)</li>
<li>Berechnung nach benutzter Bandbreite pro Monat, Abrechnung pro Jahr, pro Website, pro Font oder pro Familie</li>
<li>4 Preisstufen: von 8€ (für 1GB Bandbreite/Monat) bis 55€ (18GB)</li>
</ul>
<h3><a title="Fontdeck" href="http://www.Fontdeck.com/">Fontdeck</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/fontdeck_420.png" alt="Fontdeck" /></p>
<ul>
<li>9 kleine und mittlere Foundries (Colophon, Chank Co., exljbris, Fonthead, Insigne, Outras Fontes, Parachute, URW++, Veer) mit fast 100 Schriftfamilien (zum Großteil weniger zeitgemäße Designs)</li>
<li>Berechnung pro Jahr, pro Website, pro Font</li>
<li>zwischen 5€ und 9€, während des Designprozesses kostenlos</li>
</ul>
<h3><a title="WebINK" href="http://www.WebINK.com/">WebINK (Extensis)</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/webink_420.jpg" alt="WebINK" /></p>
<ul>
<li>8 mittlere Foundries (DaltonMaag, exljbris, Mark Simonson, P22, Porchez, ShinnType, Type Together, URW++) mit rund 1.500 Fonts (überwiegend interessante, zeitgemäße Designs)</li>
<li>Berechnung nach benutzter Bandbreite pro Monat, Abrechnung pro Monat, bis zu 4 Websites, pro Font</li>
<li>5 Preisstufen und 3 Nutzungsebenen (nach Anzahl und Qualität der Fonts) kombiniert: von 12€ (für 1GB Bandbreite/Monat) bis 240€ (80GB)</li>
<li>Funktioniert auch offline mit Suitcase Fusion WebINK</li>
</ul>
<h3><a title="Just Another Foundry" href="http://justanotherfoundry.com/webfonts">Just Another Foundry</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/jaf_420.png" alt="Just Another Foundry" /></p>
<ul>
<li>5 Just-Another-Foundry-Schriftfamilien</li>
<li>Berechnung pro Jahr, pro Domain, pro Familie</li>
<li>19€ (limitiert auf 2GB Bandbreite/Monat)</li>
</ul>
<h3><a title="TypeFront" href="http://www.Typefront.com/">TypeFront</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/typefront_420.png" alt="TypeFront" /></p>
<ul>
<li>Möglichkeit des Hostings eigener Fonts mit entsprechender Lizenz</li>
<li>Berechnung nach Seitenaufrufen pro Tag, Abrechnung pro Monat, ∞ Domains, pro Font</li>
<li>3 Preisstufen: von kostenlos (für 1 Font, 500 Seitenaufrufe/Tag) bis 120€ (∞ Fonts, 20.000 SA/T)</li>
</ul>
<h3><a title="Kernest" href="http://www.Kernest.com/">Kernest</a></h3>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/webfontservices/kernest_420.png" alt="Kernest" /></p>
<ul>
<li>fast 200 kleine und mittlere Foundries und Schriftgestalter (Yanone, The League Of Moveable Type, Stereotypes, SIL International, Ralph du Carrois, ParaType, Mark Simonson, Greater Albion Typefounders, Bitstream, …) mit mehreren Hundert Fonts (v.a. Free Fonts)</li>
<li>Berechnung nach benutzter Bandbreite pro Monat, Abrechnung pro Jahr, pro Website, pro Font oder pro Familie</li>
<li>zwischen kostenlos und 12€ (für 1GB Bandbreite/Monat) bis 55€ bzw. 83€ (18GB)</li>
</ul>
<h5>Fazit</h5>
<p>Typekit ist der Platzhirsch im Webfont-Business. Mit ihrer bisher bewiesenen Innovationsfreude haben sie sich frühzeitig auf dem Markt positioniert und sind den Konkurrenten immer eine Nasenlänge voraus, auch weil denen bis dato kein wirkliches Wechselargument eingefallen ist. Typekits guter Draht zur Web-Szene und zu Branchenriesen wie Google oder Twitter ist zudem ein idealer Weg, um sich dem für Schriftenhersteller neuen Kundenkreis zu nähern – den Webdesignern – und flexibel auf deren Anforderungen zu reagieren.</p>
<p>Einen guten Eindruck hinterlässt auch das neue WebINK, welches ich mir langfristig neben dem Monotype- und nach dem Google-Modell mehr oder weniger gleichauf als Alternative vorstellen kann. Allerdings sorgt hier das grundsätzlich gut gemeinte aber doch komplizierte Abrechnungsmodell für Verwirrung und könnte sich negativ auf den Erfolg des Services von Extensis auswirken. Interessant dürfte auch der in den nächsten Wochen verfügbare Service von <a title="MyFonts" href="http://www.MyFonts.com">MyFonts</a> sein, aber auch das von Font Bureau, Ascender, Peter van Blokland und DevBridge geplante <a href="http://www.webtype.com/">Webtype</a> wird das Kundeninteresse auf sich lenken, verfolgen die beteiligten Parteien doch erfahrungsgemäß hohe Qualitätsziele.</p>
<p>Bleibt noch die Frage nach der generellen zukünftigen Bedeutung der Webfont-Services. Wird sich nach der zu erwartenden breiten Browser-Unterstützung von WOFF ein solcher Service überhaupt noch lohnen? Welchen Mehrwert müssen die Dienstleister dann bieten als <em>nur</em> das Liefern von Webfonts? Wer jetzt nicht schon entsprechend plant wird es in ein bis drei Jahren sicher schwer haben. Bis dahin dürfen sich Webdesigner weiterhin aus einem bunten (und wachsenden) Angebot an verschiedenen Services mit unterschiedlichen Konditionen und Bibliotheken bedienen und der typografischen Einöde im Netz ein Ende bereiten.</p>
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		</item>
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		<title>{BTST 07.10}: Typostrandtisch</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typostammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Grafik gesetzt in PTL Publicala von Karl-Heinz Lange
Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht vom Tod unseres Kollegen und Freundes Karl-Heinz Lange. Nicht nur seine Schriftkollegen haben am Freitag, den 16. Juli um 12 Uhr die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden. (Beerdigung auf dem Friedhof Baumschulenweg, Große Kapelle des Krematoriums, Kiefholzstraße 221, 12437 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts0710_headline_420.png" alt="20. Berliner Typostammtisch" /></p>
<p class="bildunterschrift">Grafik gesetzt in <a title="Publicala" href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/primetype/ptl_publicala_bundle_1_ot/">PTL Publicala</a> von <a href="http://www.fontshop.com/fonts/designer/karlheinz_lange/">Karl-Heinz Lange</a></p>
<p>Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht vom Tod unseres Kollegen und Freundes <a title="Karl-Heinz Lange" href="/1025/karl-heinz-lange">Karl-Heinz Lange</a>. Nicht nur seine Schriftkollegen haben am Freitag, den 16. Juli um 12 Uhr die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden. (Beerdigung auf dem Friedhof Baumschulenweg, Große Kapelle des Krematoriums, Kiefholzstraße 221, 12437 Berlin). Eine entsprechende Ehrerweisung ist in seinem und im Sinne seiner Familie.</p>
<p>Am Abend treffen wir uns dann am <em>Strand,</em> diesmal ohne offiziellen Programmpunkt. Wir stoßen auf Karl-Heinz an, und geben uns in der Abendsonne weiteren typografischen Themen hin.</p>
<p>Sehr zentral und gut angebunden liegt hierfür <a title="Beachmitte" href="http://www.beachmitte.de">Beachmitte</a>, wo wir ab etwa 18.30 Uhr die Jagd nach ein paar Stühlen und Bänken aufnehmen können. Eine Reservierung ist hierfür leider nicht möglich, es sollte sich aber genügend Platz finden lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sommer in Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 21:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[
Geschehen heute auf meiner Terasse. &#124; It happened on my patio today.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/img/persoenlich/thermometersprengung_big.jpg" rel="lightbox"><img src="/img/persoenlich/thermometersprengung_420.jpg" class="zentriert" /></a><br />
Geschehen heute auf meiner Terasse. | <em>It happened on my patio today.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Karl-Heinz Lange (&#8224;)</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 18:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fontwerk.com/?p=1025</guid>
		<description><![CDATA[(Hinweis: Dieser Artikel wurde auch im Fontblog und im FontFeed veröffentlicht.)
 Karl-Heinz Lange lernte ich 2007 auf einem unserer ersten Typostammtische kennen. Kurze Zeit später lud er mich in seine Wohnung ein, um seinen ersten Vortrag, den er auf einer der folgenden Veranstaltungen zu halten gedachte, zu besprechen: »Körper und Stimme leiht die Schrift dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><em>(Hinweis: Dieser Artikel wurde auch im <a href="http://www.fontblog.de/karl-heinz-lange-1929-bis-2010">Fontblog</a> und im <a href="http://fontfeed.com/archives/karl-heinz-lange-passes-away-at-80/">FontFeed</a> veröffentlicht.)</em></small></p>
<p><img class="wrapright" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_tst2007_180.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /> Karl-Heinz Lange lernte ich 2007 auf einem unserer ersten <a href="http://www.gabrowitsch.de/category/typostammtisch/">Typostammtische</a> kennen. Kurze Zeit später lud er mich in seine Wohnung ein, um seinen <a href="/530/berliner-typostammtisch-1007-zusammenfassung/">ersten Vortrag</a>, den er auf einer der folgenden Veranstaltungen zu halten gedachte, zu besprechen: »Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken«. Anlass für diesen Vortrag war ein Jubiläum der besonderen Art. Lange blickte nämlich gerade zurück auf 60 Berufsjahre. 60 erfolgreiche Jahre des Gestaltens und Schriftentwerfens.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/hardwig/1477640982/"><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_lepapillon_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Meine Lieblingsarbeit von ihm: Plakat für das Ballett »Le Papillon« [Der Schmetterling] (© Foto Florian Hardwig)</p>
<p>In seiner mit zahlreichen Grafiken dekorierten Wohnung in Berlin-Mitte zeigte er mir Zeichnungen, die er bereits im Kindesalter anfertigte und sein Talent schon früh erkennen ließen. Er offenbarte faszinierende Arbeiten seines kreativen Schaffens, er spielte am Klavier und erzählte genussvoll Anekdoten eines aufregenden Lebens. Eine handelte davon, wie er einmal von seinem Arbeitgeber <em>VEB Typoart </em>den Auftrag bekam, eine Schrift ähnlich der im Westen populären <em>Optima</em> von Hermann Zapf zu zeichnen. </p>
<p>Er übernahm den Auftrag, hoffte aber, dass sich seine eigene Handschrift ausreichend auf die Einzigartigkeit der Formen auswirken würde — schließlich war er eigenständiger Gestalter, kein Plagiator. Anlässlich einer Familienfeier durfte Karl-Heinz Lange nach Frankfurt/Main reisen. Dort traf er sich heimlich mit Zapf, um mit ihm seine Entwürfe zu diskutieren. Nicht ohne Stolz erinnerte er sich, wie sein westdeutscher Kollege sein Einverständnis gab und ihm gar großen Respekt für die geleistete Arbeit zollte. Die <em>Publica</em> war etwas völlig Eigenständiges geworden.</p>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_klavier_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></p>
<p class="bildunterschrift">Karl-Heinz Lange an seinem Klavier (© Foto Leslie Kuo, <a href="http://pingmag.jp/2007/10/05/veb-typoart-the-east-german-type-betriebsstatte/">Pingmag</a>)</p>
<p>Lange präsentierte mir an seinem Laptop vergnügt seine vorbereiteten Folien, nicht ohne dabei immer weitere Anekdoten zum Besten zu geben. Er lebte jedoch nicht in der Vergangenheit, sondern nahm immer wieder Bezug zum Hier und Jetzt und bekundete ernsthaftes Interesse am aktuellen Geschehen in der Typografieszene sowie an seinem Gast. Lange war intensiv darum bemüht, seine Schriften mit Hilfe jüngerer Kollegen wie zum Beispiel Ole Schäfer in die Zukunft zu retten. </p>
<p>Zum ersten Mal kam ich an diesem Tage mit seiner tiefen Leidenschaft zur Gestaltung von und mit Schrift in Berührung. Sie beeindruckte mich nachhaltig. Das war kein zartes Leuchten in den Augen eines in die Jahre gekommenen Mannes, das war ein Aufflammen in den Augen eines Kind Gebliebenen, das weiterhin die Welt erforscht. Aus einer geplanten Stunde wurde ein ganzer Nachmittag, der mich noch Wochen später beschäftigte. Sein Vortrag schließlich fesselte auch das Publikum auf  magische Weise.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/astype/1482658725/"><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_erik_tst2007_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Karl-Heinz Lange und Erik Spiekermann im Oktober 2007 beim Berliner Typostammtisch (© Foto Andreas Seidel)</p>
<p>Wann immer der sympathische Gestalter konnte, bereicherte er unsere Veranstaltungsrunde mit seiner Anwesenheit, was ihm aufgrund seiner Gesundheit nicht immer leicht fiel. Lange war um einen ständigen intensiven Diskurs bemüht und genoss die Gemeinschaft von Gleichgesinnten, egal welchen Alters. Er begegnete ihnen respektvoll und interessiert.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/hardwig/1477642342/"><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_zirkus_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Zirkus (© Foto Florian Hardwig)</p>
<p>Im vergangenen Jahr trat Karl-Heinz Lange mit einer außergewöhnlichen Bitte an mich heran: anlässlich seines 80. Geburtstages wollte er nach Jahrzehnten der Hörsäle und Konferenzen gern seinen allerletzten Vortrag im Rahmen unserer typografischen Hauptstadtrunde halten. Der Besonderheit und der großen Ehre dieses Momentes bewusst nahmen <a href="/744/berliner-typostammtisch-0809-zusammenfassung/">an jenem Abend im August</a> erstmals mehr als 50 Leute am Typostammtisch teil. Von Ihnen bereute niemand die zum Teil weite Anreise. Beginnend mit seinen beschwerlichen Kinderjahren in Westpreußen ließ er sein ganzes aufregendes Leben Revue passieren. Er berichtete auf heitere Weise, wie er  jahrelang im Harz eine schwere Tuberkulose kurierte und wie letztlich dort seine ersten künstlerischen Aktivitäten und schließlich die fortan niemals endende Liebe zur Schrift entbrannte. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/typeoff/2124891050/"><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_buch_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Aus seinem Buch »Schrift: schreiben, zeichnen, konstruieren, schneiden, malen.« 1965, VEB E.A. Seeman Verlag Leipzig (© Foto Dan Reynolds)</p>
<h4>Berufliche Stationen seines Lebens</h4>
<ul>
<li> 1949 bis 1951 Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle</li>
<li> 1951 bis 1955 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Diplom mit Auszeichnung für den Entwurf seiner <em>Diplom-Antiqua)</em></li>
<li> 1956 bis 1961 Dozent für Schrift und Gestaltung an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg</li>
<li> 1961 bis 1963 Aspirant an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig</li>
<li> 1963 bis 1969 Selbständig tätig, u.a. als Trickfilmgestalter für technische Lehrfilme</li>
<li> 1969 bis 1976 Buchgestalter und Künstlerischer Leiter im Henschel Verlag Berlin</li>
<li> 1976 bis 2006 Dozent und Lehrbeauftragter für Typografie, Schrift- und visuelle Gestaltung an verschiedenen Einrichtungen (z.B. Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin, Potsdam Kolleg für Kultur und Wirtschaft, Fortbildungsakademie der Wirtschaft, Deutsche Direktmarketing Akademie, Fachhochschule Magdeburg-Stendal)</li>
<li> Seit 1955 Freischaffende Tätigkeit als Buchgestalter für verschiedene Verlage und Grafikdesigner für Corporate Design</li>
</ul>
<p>Karl-Heinz Lange hat den visuellen Alltagsausdruck der DDR entscheidend mitgeprägt: vom Telefonbuch über zahlreiche Literatur und verschiedene Unternehmensauftritte. Zweifelsohne zählt der ehemalige Schüler <em>Herbert Tannhaeusers</em> zu den wichtigsten Schriftgestaltern der DDR. Als Beweis dienen auch für spätere Generationen seine Schriften:<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/hardwig/1476781123/"><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_super_fotosatz_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Langes Neuzeichnung der Super Grotesk von Arno Drescher für den Fotosatz (© Foto Florian Hardwig)</p>
<ul>
<li>1955 Diplom-Antiqua (bleibt leider unveröffentlicht)</li>
<li>Seine Schriften für VEB Typoart:
<ul>
<li>Bearbeitung der Bleisatzschriften Magna, Primus und Super Grotesk für Fotosatz</li>
<li>Publica (1983, Silbermedaille »Bienale of Graphic Design Brno 1984«)</li>
<li>Minima (1984, als Satzschrift für Telefonbücher und Gebrauchsanleitungen)</li>
</ul>
</li>
<li>Seine Schriften für Elsner+Flake
<ul>
<li>Rotola (1985/2007)</li>
<li>Viabella (2009)</li>
</ul>
</li>
<li>Seine Schriften für <a href="http://www.primetype.com/files/pdf/primetype_Lange_Collection.pdf">Primetype</a>
<ul>
<li>PTL Minimala (2009)</li>
<li>PTL Publicala (2009, <a href="/927/die-besten-schriften-2009/">Fontwerk beste Schriften 2009</a>)</li>
<li>PTL Superla (2009)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_fangeniean_420.png" alt="Karl-Heinz Lange" /></p>
<p class="bildunterschrift">Sein Lebensmotto, gesetzt in der PTL Publicala.</p>
<p>Karl-Heinz Lange starb vergangenen Dienstag kurz vor seinem 81. Geburtstag, nach einem – wie er selbst sagte – erfüllten Leben. Die Trauerfeier findet am 16. Juli 2010 um 12 Uhr statt. (Friedhof Baumschulenweg, Große Kapelle des Krematoriums, Kiefholzstraße 221, 12437 Berlin)</p>
<blockquote><p>»Was ist denn das Weiterleben nach dem Tode? Es funktioniert nur über den Anderen. In den Enkeln. Alle fünf Enkel hatten bei mir Klavierstunde. Jetzt ist die Letzte dran mit Flöte und Klavier. Jeden Montag sitzt sie hier an meinem Flügel. Das ist mein Erbe, das ist mein Weiterleben.« [KHL]</p></blockquote>
<p>Sein Erbe ist größer. Er lehrte uns, dass Leidenschaft niemals in Rente geht. Er lehrte uns, neuen Herausforderungen aufgeschlossen und interessiert zu begegnen. Im letzten Jahr schrieb er mir im Vorfeld seines Vortrages in einer E-Mail: <em>»Ich bin noch bei der Vorbereitung, die mir viel Freude macht, weil ich dabei durch gute Literatur noch zulerne.« </em>Diese Leidenschaft und dieses Interesse ist Inspiration für unsere Arbeit.</p>
<p>Danke, Karl-Heinz. Du wirst uns fehlen.</p>
<p><img class="zentriert" src="/img/typografie/karlheinz-lange/khl_mitfrau_420.jpg" alt="Karl-Heinz Lange" /></p>
<p class="bildunterschrift">Karl-Heinz Lange und seine Frau Marie Louise (© Foto Verena Gerlach)</p>
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		</item>
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		<title>Die fünf besten Font-Foundry-Websites 2010</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/620/top-five-foundry-websites-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 05:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grafikdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dreieinhalb Jahre liegt mein letzter Exkurs in  Sachen Foundry-Websites bereits zurück. Seitdem hat sich vieles geändert:  Webtechnologien, Designtrends, die Diversität der Hersteller, mein  ästhetisches Empfinden und der Geschmack sowieso. Zeit also für eine  erneute Bestandsaufnahme. Welches sind die ansehnlichsten Websites der  Schrifthersteller?
Die Haupterkenntnis aus meinem diesjährigen Mega-Test ist ernüchternd: unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dreieinhalb Jahre liegt mein <a href="/340/top-ten-foundry-websites-2006/">letzter</a> Exkurs in  Sachen Foundry-Websites bereits zurück. Seitdem hat sich vieles geändert:  Webtechnologien, Designtrends, die Diversität der Hersteller, mein  ästhetisches Empfinden und der Geschmack sowieso. Zeit also für eine  erneute Bestandsaufnahme. Welches sind die ansehnlichsten Websites der  Schrifthersteller?</p>
<p>Die Haupterkenntnis aus meinem diesjährigen Mega-Test ist ernüchternd: unter den über 150 Bookmarks, die ich in den letzten Tagen intensiv durchforstet habe, findet sich nicht eine einzige  Website, die ich als echten Leuchtturm des Webdesigns bezeichnen würde. Um ehrlich zu sein ist aus der ursprünglich geplanten Top-Ten-Hitliste sogar lediglich eine  Top-Five-Liste geworden (ich bin in den letzten  Jahren wohl kritischer geworden).</p>
<p>Sicher, nichts ist unspektakulärer als eine vor Monaten oder Jahren gelaunchte Website und ich weiß aus der eigenen beruflichen  Praxis, wie schwierig es ist, eine gute Online-Präsentation für  Schriften zu entwickeln. Otto Normalsurfer macht sich keine Vorstellung, wie unglaublich komplex die Erstellung eines Font-Webshops  ist. Allein die zugrunde liegenden Shop-Daten sind ungleich komplizierter als zum Beispiel die für Klamotten oder typische Softwareprodukte. Von den Problemen der Schriftdarstellung, Glyphenübersicht und Variantenvielfalt mal abgesehen. Je größer die  Bibliothek, umso schwieriger wird es sogar noch. Gerade deshalb tauchen wohl lediglich kleinere Hersteller in meiner von Subjektivität geprägten Liste auf.</p>
<h3><a title="Kris Sowersby" href="http://www.klim.co.nz/">Klim Type Foundry</a> (Neuseeland)</h3>
<p><a rel="lightbox[bestfoundrysites2010]" title="Klim Type Foundry" href="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_klim_big.png"><img class="zentriert" title="Klim Type Foundry" src="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_klim_420.png" alt="Klim Type Foundry" /></a><br />
Kris Sowersby ist nicht nur einer <em>der</em> aufstrebenden  Schriftgestalter der letzten Jahre, auf der Website seiner Ein-Mann-Foundry <a title="Klim Type Foundry" href="http://www.klim.co.nz/">Klim Type</a> weiß er auch  das Wichtigste in Szene zu setzen: seine Buchstaben. Die  Seite kommt fast gänzlich ohne Bilder aus, präsentiert sich äußerst  reduziert, klar strukturiert und funktioniert lediglich monochromatisch. Sein kleines »Easter Egg« <a title="Why Type?" href="http://www.klim.co.nz/whytype.php">Why Type?</a> steht dabei beispielhaft für ein unbekümmertes Selbstbewusstsein, das dem Besucher in jeder Sekunde vor Augen geführt wird.</p>
<h3><a title="Commercial Type" href="http://commercialtype.com/">Commercial Type</a> (USA/Großbritannien)</h3>
<p><a rel="lightbox[bestfoundrysites2010]" title="Commercial Type" href="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_commercialtype_big.png"><img class="zentriert" title="Commercial Type" src="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_commercialtype_420.png" alt="Commercial Type" /></a><br />
Wir zeigen nichts außer Schrift. Über die ganze Bildschirmbreite. Nicht  nur eine, sondern mehrere. Diese einfachen aber eigentlich genialen  Ausgangspunkte definierten Paul Barnes und Christian Schwartz bei der  Gründung ihres Schriftlabels <a title="Commercial Type" href="http://commercialtype.com/">Commercial  Type</a> und des dazugehörigen Webshops. Hinzu fügten sie lediglich einige wenige Seiten (wie News oder FAQ). Im Prinzip brauch es auch nicht mehr, vor allem, wenn die  Schriften im Programm von derart hoher Qualität sind. Einziger  Wermutstropfen: Die Farben und vor allem Schriftbeispiele ändern sich  viel zu schnell und häufig. Leider kann man diesen Automatismus nicht  stoppen.</p>
<h3><a title="Typejockeys" href="http://www.typejockeys.com/">Typejockeys</a> (Österreich)</h3>
<p><a rel="lightbox[bestfoundrysites2010]" title="Typejockeys" href="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_typejockeys_big.png"><img class="zentriert" title="Typejockeys" src="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_typejockeys_420.png" alt="Typejockeys" /></a><br />
Die <a title="Typejockeys" href="http://www.typejockeys.com/">Typejockeys</a> Michael, Anna und Thomas machen einfach alles richtig. Sie veröffentlichen wenig, aber dafür großartige Schriften, sie sehen diese vor allem als Türöffner für <a title="Projekte der Typejockeys" href="http://www.typejockeys.com/projects">Grafikdesignprojekte</a> und reisen durch die <span style="text-decoration: line-through;">Berge</span> <a title="Blog der Typejockeys" href="http://www.typejockeys.com/blog">Lande</a> um ihre typografische Mission zu verkünden. Kein Wunder also, dass sie nach dem <a title="Die besten Schriften 2009" href="/927/die-besten-schriften-2009/">Platz 1 der besten Schriften 2009</a> nun auch noch in dieser Hitparade auftauchen. Die Typejockeys sind nicht nur eine Bereicherung für die bisher recht karge österreichische Typoszene, mit ihrer vor professioneller Coolness strotzenden Website auch für den Rest der Welt.</p>
<h3><a title="Process Type Foundry" href="http://processtypefoundry.com/">Process Type Foundry</a> (USA)</h3>
<p><a rel="lightbox[bestfoundrysites2010]" title="Process Type Foundry" href="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_processtype_big.png"><img class="zentriert" title="Process Type Foundry" src="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_processtype_420.png" alt="Process Type Foundry" /></a><br />
Eingangs sagte ich es bereits: je kleiner die Bibliothek, umso geringer die komplexen Herausforderungen bei der Webentwicklung. So kann man zum Beispiel bei einer Handvoll Produkte noch manuell aufbereitet Schriftmuster zu jeder einzelnen Familie zeigen, spezielle OpenType-Features oder Kaufoptionen. Das alles geht ab einer gewissen Größe nur noch automatisiert, was jedoch die Programmierung deutlich erschwert. Das Problem haben Eric Olsen und Nicole Dotin nicht. Sie können weitestgehend die Vorteile einer kleinen Foundry wie <a title="Process Type Foundry" href="http://processtypefoundry.com/"> Process Type</a> nutzen und tun dies auch. Besonders gelungen finde ich neben der In-Use-Gallerie die allgemeine Anmutung der Website, welche sich als eine der wenigen wie aus dem Jahr 2010 anfühlt.</p>
<h3><a title="Type Together" href="http://www.type-together.com/">Type Together</a> (Tschechien/Argentinien)</h3>
<p><a rel="lightbox[bestfoundrysites2010]" title="Type Together" href="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_typetogether_big.png"><img class="zentriert" title="Type Together" src="/img/typografie/bestoffoundrywebsites/2010_typetogether_420.png" alt="Type Together" /></a><br />
Die Seite von <a title="Type Together" href="http://www.type-together.com/">Type Together</a> lebt. Ständig gibt es Neues zu entdecken,  man schaut immer mal wieder gern vorbei. Die Produktseiten zählen zu den  umfangreichsten der Branche und lassen kaum Fragen offen. Immer nah an der Grenze zum Informationschaos fühlt man sich dennoch zu keiner Zeit verloren sondern irgendwie gut aufgehoben und willkommen. Viele echte Beispiele zeigen die Schriften im täglichen Einsatz und unterstützen die Kaufentscheidung. Nicht zuletzt dank dieser Webpräsenz haben Veronika Burian und José Scaglione in relativ  kurzer Zeit eine Marke im Typo-Business etabliert, die nicht mehr wegzudenken ist.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sicherlich hat keine der genannten Beispiele das Rad neu erfunden, aber das war auch nicht zu erwarten. Außergewöhnliche Extravaganz kann vielleicht kurzfristig Besucher anlocken, wird  aber in der Regel selten Kaufanreize schaffen, schon gar nicht  langfristig. Eine Shopseite muss sich, wenn sie erfolgreich sein will, einfach gewissen Zwängen unterwerfen. Sie muss robust sein, technisch aktuell, sie muss die Gewohnheiten der Besucher antizipieren, sie muss übersichtlich sein, einfach und verständlich, aber doch mit dem gewissen Etwas. Ein Spagat, der umso schwerer wird, wenn komplexe Daten wie Fonts zugrunde liegen. Den aufgeführten Seiten gelingt jener Spagat auf jeweils eigene Art und Weise.</p>
<p>Welche Schrifthersteller haben eurer Meinung nach die besten Internetauftritte?</p>
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		<title>Der Friedensstifter</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 21:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indivosuell]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor einem Jahr habe ich das perfekte Stadtrad gefunden: den Friedensstifter. Eben habe ich mich an die Bilder der Montage erinnert und nehme diese zum Anlass, mal wieder etwas Leben in die angestaubte Webbude zu hauchen.







Mein Lieblingsdetail — neben dem sensationellen Gewicht und dem großartigen Design (von Lars Harmsen) — sind die sogenannten Car Scratcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter05_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
Vor einem Jahr habe ich das perfekte Stadtrad gefunden: den <em><a href="http://www.cycles-for-heroes.com/fixie_download/FIXIE%20Inc%202009/Produktbilder_product%20images/2009%20Peacemaker">Friedensstifter</a></em>. Eben habe ich mich an die Bilder der Montage erinnert und nehme diese zum Anlass, mal wieder etwas Leben in die angestaubte Webbude zu hauchen.<span id="more-1015"></span></p>
<p><img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter06_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
<img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter08_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
<img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter01_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
<img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter07_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
<img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter02_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
<img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter03_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /><br />
<img class="zentriert" title="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." src="/img/indivisuell/bike/friedensstifter04_420.jpg" alt="Aufbau des Friedensstifters, Photo by Ivo G." /></p>
<p>Mein Lieblingsdetail — neben dem sensationellen Gewicht und dem großartigen Design (von <a href="http://www.slanted.de/eintrag/fixie-inc-designed-magma-brand-design">Lars Harmsen</a>) — sind die sogenannten Car Scratcher am Lenkerende. Weniger gut sind wie so oft die Bremsbeläge, vor allem aber die Lackierung. Hier wurde sträflichst bei der Grundierung geschlampt. Der Hersteller hat mir aber versichert, dass dieser Fehler bei den aktuellen Modellen nicht mehr auftritt.</p>
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		<title>{BTST 05.10}: Zehn &#215; 6 Minuten und 40 Sekunden</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 05:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Typostammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Tradition eines kurzen Nachberichts zu jedem Typostammtisch folgend möchte ich auch diesmal (knapp 3 Wochen später) ein kleines Fazit ziehen. Mit etwa 60 Gästen wurde wieder einmal ein neuer Besucherrekord aufgestellt — der Typostammtisch wächst und wächst. Das lag sicher am irre spannenden Konzept des Pecha Kuchas, welches wir nun schon zum zweiten Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_headline_420.png" alt="19. Berliner Typostammtisch" /><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/hardwig/4594572359/in/set-72157624031391896/"><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_panorama_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch" /></a></p>
<p>Der Tradition eines kurzen Nachberichts zu jedem Typostammtisch folgend möchte ich auch diesmal (knapp 3 Wochen später) ein kleines Fazit ziehen. Mit etwa 60 Gästen wurde wieder einmal ein neuer Besucherrekord aufgestellt — der Typostammtisch wächst und wächst. Das lag sicher am irre spannenden Konzept des Pecha Kuchas, welches wir nun schon zum zweiten Mal testeten, aber auch an den zehn vortragenden Freunden und Kollegen, denen ein herzlicher Dank für ihre leidenschaftlichen Kurzvorträge gebührt. Obwohl wir uns bereits auf weitere Vorträge freuen dürfen, wollen wir den Rahmen beim nächsten Mal etwas lockern und uns dazu im Juli an einem der vielen Berliner Strände treffen, um einmal einfach nur gesellig beisammen zu sein und das eine oder andere Getränk zu uns zu nehmen. Im Herbst gibt es dann wieder inspirierende Vorträge von und mit interessanten Gästen zu sehen.</p>
<p>Folgende zehn Typostammtischler gestalteten den Abend mit ihren jeweils 6 Minuten und 40 Sekunden dauernden Präsentationen — sie alle waren großartig! Danke, danke, danke.</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_branczyk_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Alexander Branczyk" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Alexander Branczyk" href="http://www.czyk.de/">Alexander Branczyk:</a> Heiligs Blechle</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_reynolds_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Dan Reynolds" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Dan Reynolds" href="http://www.typeoff.de/">Dan Reynolds:</a> 10 things I hate about typography class</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_rausch_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Frank Rausch" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Frank Rausch" href="http://www.frankrausch.de/">Frank Rausch:</a> Nicht intuitiv</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_fromm_420.png" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Jan Fromm" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Jan Fromm" href="http://janfromm.de/">Jan Fromm:</a> Eckig und rund</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_siebert_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Jürgen Siebert" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Jürgen Siebert" href="http://www.fontblog.de">Jürgen Siebert:</a> Quantentheorie des Markenzeichens</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_schaefer_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Ole Schäfer" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Ole Schäfer - Primetype" href="http://www.primetype.com/home_profile.php?p=1">Ole Schäfer:</a> Charles &amp; Ray Eames – Wolkenkuckuckshaus</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_wilhelm_420.png" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Roman Wilhelm" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Roman Wilhelm" href="http://www.roman946.de/">Roman Wilhelm:</a> Bilingualer, latein-chinesischer Schriftsatz</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_timplan_420.png" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Sascha Timplan" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Sascha Timplan" href="http://www.stereotypes.de/">Sascha Timplan:</a> Taktgefühl – Die Liebe zur Musik und Schrift</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_gerlach_420.jpg" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Verena Gerlach" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Verena Gerlach" href="http://www.fraugerlach.de/">Verena Gerlach:</a> Pakate für Alg(i)er(s)</p>
<p><img src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_pechakucha_seifert_420.png" alt="19. Berliner Typostammtisch - Vortrag von Georg Seifert" /></p>
<p class="bildunterschrift"><a title="Georg Seifert" href="http://schriftgestaltung.de/">Georg Seifert:</a> Glyphs</p>
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		</item>
		<item>
		<title>{BTST 05.10}: Typo-Pecha-Kucha</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/1023/btst-05-10-typo-pecha-kucha/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 18:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typostammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Grafik gesetzt in FF Matinee Gothic (Jim Parkinson) und St Atmos (Sascha Timplan)
Lange haben wir auf die Fortsetzung des in guter Erinnerung gebliebenen ersten Pecha-Kucha-Abends gewartet. Am 6. Mai ab 19 Uhr (also eine Woche später als ursprünglich angekündigt) darf wieder jeder der sich berufen fühlt (wirklich JEDER — nur keine Angst) unter Zuhilfenahme von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="center" src="/img/typografie/typostammtisch/ts0510_headline_420.png" alt="19. Berliner Typostammtisch" /></p>
<p class="bildunterschrift">Grafik gesetzt in <a title="FF Matinee Gothic">FF Matinee Gothic</a> (<a title="Jim Parkinson" href="http://www.fontshop.com/fonts/designer/jim_parkinson/">Jim Parkinson</a>) und <a title="St Atmos" href="http://www.stereotypes.de/st-atmos">St Atmos</a> (<a title="Sascha Timplan" href="http://www.stereotypes.de/">Sascha Timplan</a>)</p>
<p>Lange haben wir auf die Fortsetzung des in guter Erinnerung gebliebenen <a title="1. Pecha-Kucha-Abend beim Berliner Typostammtisch" href="http://www.fontwerk.com/624/berliner-typostammtisch-0109-zusammenfassung/">ersten Pecha-Kucha-Abends</a> gewartet. Am 6. Mai ab 19 Uhr (also eine Woche später als ursprünglich angekündigt) darf wieder jeder der sich berufen fühlt (wirklich JEDER — nur keine Angst) unter Zuhilfenahme von jeweils 20 automatisch nach je 20 Sekunden wechselnden PDF-Folien ein typografisches, gestalterisches oder sonstwie verwandtes Thema präsentieren. Maximal 12 Vorträge à 6 Minuten und 40 Sekunden sollen es werden, meldet euch also bitte mit eurem gewünschten Vortragsthema möglichst schnell <a title="Kontakt" href="/kontakt">bei mir</a> an. Über den aktuellen Stand der vergebenen Vortragsplätze werde ich <a title="Ivo twittert" href="http://twitter.com/fontwerk">über Twitter</a> informieren. Beim Schreiben dieses Beitrages sind bereits sechs Themenwünsche eingetrudelt, die Hälfte der Plätze also schon weg. Eine Anmeldung zur <em>passiven</em> Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht notwendig.</p>
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		<title>Webfonts als Lebensbedürfnis?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 04:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… war nur eine der vielen Fragen, die mir die Macher der Webinale, auf der ich am 1. Juni über mein Lieblingsthema sprechen werde, in einem Interview stellten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>… war nur eine der vielen Fragen, die mir die Macher der <a title="Webinale 2010" href="http://createordie.de/webinale2010/">Webinale,</a> auf der ich am 1. Juni über mein Lieblingsthema sprechen werde, in einem <a title="webinale-Interview: Ivo Gabrowitsch plädiert für neue kreative Freiheit" href="http://createordie.de/cod/news/webinale-Interview-Ivo-Gabrowitsch-plaediert-fuer-neue-kreative-Freiheit-054938.html">Interview</a> stellten.</p>
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