Artikel des Jahres 2010


{BTST 12.10}: Neuer Rekordmeister

22. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in FF Mach Condensed Thin von Łukasz Dziedzic

22. Berliner Typostammtisch - Quizmaster Dan stellt eine Frage

Was Yves mit seinem verspäteten ATypI-Bericht kann, kann ich schon lange. Zwei Wochen sind nämlich schon seit dem letzten Typostammtisch vergangen. Dennoch soll auf einen kurzen Nachbericht nicht verzichtet werden.

Nach dem letztjährigen Ausflug ins Quizmasterbusiness standen sich in diesem Jahr die beiden Moderatoren von 2009 im Finale des 3. Typostammquiz gegenüber: Jan Middendorp und Florian Hardwig. Die beiden Vorjahresfinalisten Dan Reynolds und Jens Kutilek übernahmen dafür ihren Part und lösten diese anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe mit Bravour. Vielen Dank dafür!

22. Berliner Typostammtisch - Jan und Florian im Finale

Einfach waren ihre Fragen nicht zu lösen, aber dank der zufällig zugelosten Teams und dem damit verbundenen Wissensmix konnten dann doch viele Hürden gemeistert werden. So musste man beispielsweise wissen, wer den Fonteditor Ikarus M programmierte, aus welcher Schrift die Buchstaben auf dem Grundstein des Freedom Tower in New York City gesetzt sind, was Justin Bieber mit Comic Sans zu tun hat oder welcher Schriftklassiker für Emigres Filosofia Pate stand – natürlich in der Regel unter Zuhilfenahme vorgegebener Antwortmöglichkeiten.

22. Berliner Typostammtisch - Die Quizteilnehmer

22. Berliner Typostammtisch - Quizmaster Jens stellt eine Frage

Am Ende hatte zum zweiten Mal nach dem Premierenquiz 2008 wieder Florian die Nase vorn und darf sich somit offiziell Typostammquizrekordmeister nennen! Dass mit ihm immer zu rechnen ist beweist er übrigens gerade drüben beim Typokal von Christoph Koeberlin.

22. Berliner Typostammtisch - Essen und Rätseln
(Fotos: Herma Kutílek)

Auch dieses Mal wurden wieder unglaublich viele Preise gestiftet, die ich nachfolgend mal (in wilder Ordnung und hoffentlich ohne etwas vergessen zu haben) aufzählen möchte, um euch schon jetzt das 4. Typostammquiz in einem Jahr schmackhaft zu machen und euch daran zu erinnern, im Laufe des Jahres schon mal potenzielle Sachspenden zur Seite zu legen.

Vielen Dank allen edlen Sponsoren!

{BTST 12.10}: Das dritte Typostammquiz

22. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in FF Mach Condensed Thin von Łukasz Dziedzic

Die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends neigen sich allmählich ihrem Ende entgegen. Zeit also für ein neues Typostammquiz. Die beiden Vorjahresfinalisten Dan Reynolds und Jens Kutilek arbeiten mit Hochdruck an den Fragen. Es wird wieder in spontan und zufällig zusammengestellten Teams angetreten, so dass auch die weniger versierten Ratefreunde gute Chance auf Gewinne haben.

Für selbige sind wir wieder auf eure Unterstützung angewiesen. Bitte überlegt, ob ihr oder eure Arbeitgeber passende Preise spendieren könnt. Bücher, Plakate, Shirts, Gutscheine – was auch immer für den typischen Typostammtischler interessant ist dürft ihr gern mitbringen. Vielleicht erreichen wir sogar wieder die Qualität und Quantität der Gewinne des letzten Jahres. (mehr …)

{BTST 09.10}: Free Fonts

21. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in Graublau Sans von Georg Seifert

Der morgige Berliner Typostammtisch steht ganz im Zeichen frei verfügbarer Fonts. Über ihre Erfahrungen zu diesem Thema sprechen die beiden Experten Friedrich Althausen, der seinem sehr erfolgreichen Free Font Vollkorn vor einigen Tagen eine Kursive verpasste, sowie Georg Seifert, der mit der Graublau Sans Web einen der ersten Webfonts überhaupt zur Verfügung stellte – ebenfalls kostenlos.
Die Vollkorn auf dem 21. Berliner Typostammtisch

Die neue Vollkorn Italic von Friedrich »Grafikfritze« Althausen

Sie werden dabei jeweils kurz auf die Geschichte ihrer Schriften, deren Erfolg, die Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Schriftfamilien als auch mögliche Einflüsse auf ihre weitere Arbeit als Schriftgestalter eingehen. (mehr …)

Webfont-Services: Eine Bestandsaufnahme

Webfont-Services sind die Tools der Stunde für typografisch anspruchsvolle Webdesigner. Da Safari und Chrome noch mit einer echten Webfont-Unterstützung à la EOT und WOFF auf sich warten lassen (für beide Formate bieten erste Schrifthersteller Lizenzen an), sind es diese Online-Dienstleister, die innovativen Webdesignern die langersehnte Fontvielfalt ermöglichen.

Ich habe einmal alle verfügbaren Services zusammengetragen. Dabei habe ich sowohl die jeweiligen Konditionen und Varianten der Preisbildung als auch die Anzahl und Qualität bzw. Bedeutung der einzelnen Foundries aufgelistet. Falls Dollarpreise angegeben wurden habe ich sie zur besseren Vergleichbarkeit in Euro umgerechnet, jeweils einheitlich auf das Jahr bezogen.

Technisch bauen die meisten Dienste auf reine CSS-Lösungen, manche auch mit Unterstützung von JavaScript. Für den Webdesigner ist das aber, wie ich finde, nicht wirklich relevant. Daher bleiben nähere Erläuterungen hierzu aus. Wichtig: Die Reihenfolge spiegelt meine Einschätzung der Relevanz des jeweiligen Webfont-Services wieder. Die ergibt sich aus meinem Eindruck von der Akzeptanz der Anwender, der Qualität und Quantität der teilnehmenden Foundries und Fonts, der Innovationsgeschwindigkeit und dem möglichen Zukunftspotenzial des Services. Zum großen Teil also recht subjektive Einschätzungen, über die man natürlich streiten kann.

Typekit

Typekit

  • Rund 70 kleine bis große Foundries und Schriftgestalter (z.B. FontFont, Underware, Veer, T-26, Type Together, Suitcase, Porchez, PSY/OPS, P22, Delve, Bitstream) mit fast 500 zeitgenössischen Fontfamilien, teilweise optimiert für die Bildschirmdarstellung
  • Berechnung nach Pageviews im Monat, pro Jahr, pro Website, pro Font
  • 4 Preisstufen: von kostenlos (2 Fonts, 25.000 Pageviews/Monat, 1 Website, Werbeplakette bedingt, Zugriff nur auf Trial Library) bis 80€ (∞ Fonts, 1 Mio PV/M, ∞ Websites, Zugriff auf komplette Bibliothek)

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{BTST 07.10}: Typostrandtisch

20. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in PTL Publicala von Karl-Heinz Lange

Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht vom Tod unseres Kollegen und Freundes Karl-Heinz Lange. Nicht nur seine Schriftkollegen haben am Freitag, den 16. Juli um 12 Uhr die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden. (Beerdigung auf dem Friedhof Baumschulenweg, Große Kapelle des Krematoriums, Kiefholzstraße 221, 12437 Berlin). Eine entsprechende Ehrerweisung ist in seinem und im Sinne seiner Familie.

Am Abend treffen wir uns dann am Strand, diesmal ohne offiziellen Programmpunkt. Wir stoßen auf Karl-Heinz an, und geben uns in der Abendsonne weiteren typografischen Themen hin.

Sehr zentral und gut angebunden liegt hierfür Beachmitte, wo wir ab etwa 18.30 Uhr die Jagd nach ein paar Stühlen und Bänken aufnehmen können. Eine Reservierung ist hierfür leider nicht möglich, es sollte sich aber genügend Platz finden lassen.

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