Jonathan Looman, Grafikdesignstudent an der Utrecht Academy of Art, stellt in seinem Online-Portfolio neben weiteren interessanten Arbeiten seine »Fingertype« vor. Derzeit arbeitet er an der Vervollständigung zu einem kompletten Alphabet. Es wäre doch die Idee, zukünftig in Pässen und Ausweisen personalisierte Fingertypes zu verwenden, dann hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen …

[© Bild: Jonathan Looman, entdeckt auf Type for you.]
Artikel des Jahres 2007
Fingertype
Kostenlose Fotos für Blogger
Einer Meldung von Reuters zufolge wird die lizenzfreie Bildagentur Corbis zukünftig einen interessanten Weg einschlagen. Corbis will zusammen mit dem Partner Picscout Bloggern im Rahmen des Projektes picapp.com kostenfrei Fotos zur Beitragsgestaltung auf ihren Weblogs zur Verfügung stellen. Die qualitativ hochwertigen Fotos, die aus dem normalen Bildangebot stammen, werden dann entweder eine kleine Werbung über einem Teil des Bildes haben oder eine Art Pop-Up, das bei der Berührung des Cursors mit dem Bild erscheint. Einen Vorgeschmack, wie das aussehen wird, bekommt man bereits auf dem PicAppBlog. Auch eine Art Provision für über derartige Werbelinks verkaufte Bilder soll es für die Blogbetreiber geben. Im Moment befindet sich das Projekt in der Beta-Phase und sucht in Kürze weitere bloggende Tester.
Ohne B.

So einfach kann gute Werbung sein. Man mag mich ob meiner Vorliebe für tschechisches Bier für befangen erklären, aber mehr bedarf es schließlich nicht für eine überzeugende Anzeige.
Chinglish

Es ist nun schon über ein Jahr her, dass ich ins Reich der Mitte aufbrach. Meine damalige Kollegin Katja ist noch immer dort und sammelt etwas, wozu ich leider nicht mehr kam: Chinglish-Bilder. Daran erinnerte ich mich jüngst, als ich bei spatium ein entsprechendes Foto sah.
Chinglish ist eine Wortkombination aus chinesisch und englisch und meint häufig auftretende sprachliche Missverständnisse des vielerorts nach Westen orientierten chinesischen Alltags. So wie unsereins kleinere Problemchen mit chinesischen Schriftzeichen hat, fällt den Chinesen verständlicherweise das Englische schwer. Die Folge sind zuweilen witzige Fehler, wie man am Beispielbild sehen kann. Dieses Foto und weitere hat 柴娅, pardon Katja in ihrem kleinen Chinglish-flickr-Set zusammengetragen, welches ich zur visuellen Lektüre in der nächsten Mittagspause empfehle. Wer danach nicht genug hat und vor allem eine [zu] lange Mittagspause, darf sich gern auch in die weltweite Chinglish-flickr-Gruppe mit über 1.600 Bildern wagen.
Schriftname gesucht
Der belgische Schriftgestalter Sébastien Sanfilippo sucht einen Namen für seinen neuen Font. Die seltene Chance also, sich in die Geschichtsbücher des Type Designs einzutragen. Wenngleich auch zunächst nur als Namensgeber … 

