Artikel im Juli 2007


Model Alphabet

Vier Buchstaben aus dem Model Alphabet
Eine weitere schöne Buchstabenspielerei haben sich die niederländischen Modefotografen Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin ausgedacht. Zusammen mit Designern von M/M [Paris] erstellten sie für eine Posterserie ein Alphabet aus Model-Bildern. Das gesamte Alphabet kann neben weiteren interessanten Kreationen im M/M-Katalog betrachtet und bestellt werden. Die im Siebdruck erstellten Poster gibt es ab 200 Euro.

[Entdeckt auf iheartphotograph.blogspot.com]

Typografische Buchstützen

Typografische BuchstützenAuf ein Paar sehr schöne Buchstützen für Schriftzeichenfans hat mich Nils von der Magerfettstufe hingewiesen. Der Designer Eric Janssen verwendet An- und Ausführungs- bzw. Schlusszeichen [nicht Abführungszeichen!] zur Stabilisation seiner Bücherregale. Ein mit Synthesekautschuk umgebener Betonkern bringt jede der beiden Stützen auf ein Gewicht von fast ein Kilogramm. Mit 89 Dollar ist das Stützenpaar allerdings nicht wirklich ein Schnäppchen, eine tolle Idee aber allemal.

QuarkXPress studentenfreundlich

QuarkXPress 7Mit zwei Dingen kommt die unter den Medienschaffenden ins Hintertreffen geratene Softwarefirma Quark den Studenten – oder, wie es heute im Sinne des Gender Mainstreamings heißen muss, Studierenden – mit XPress entgegen: beim Preis [für »Lernende« 149 Euro] und den Lizenzbestimmungen. Die Education-Lizenz kann ab sofort nach Studienabschluss weiterhin genutzt werden, um sich professionell am Markt zu etablieren. Studenten können dann auch zum normalen Upgradepreis von ihrer Education-Lizenz auf die reguläre QuarkXPress-Version upgraden ohne eine neue Vollversion erwerben zu müssen. Ob diese Maßnahmen allerdings die ehemalige Omnipräsenz des Satz-Programms wieder herstellen können, bezweifle ich.

[via Deutscher Drucker]

Makellos

Faith Hill auf dem Redbook-CoverDas Thema ist nicht neu, aber dafür [leider] auch nicht selten. Im Gegenteil, kein Zeitschriftencover kommt heutzutage ohne aufwändige Photoshop-Retusche aus. Dass sich makellose Promis auf den Titelbildern dieser Welt räkeln lässt so manche[n] an den eigenen Grübchen zweifeln. Dabei ist eine solche »Makellosigkeit« das größte Makel, weil mit größter Wahrscheinlichkeit unnatürlich. Ein Beispiel mit interessantem Vor-und-Nachher-Vergleich zeigt jezebel.com anhand der Countrysängerin Faith Hill in der US-amerikanischen Frauenzeitschrift Redbook. Wollen wir das wirklich sehen? Liebt ihr nicht genau diesen einen unretuschierten Hals eures Partners?
[via M. Wäger]

Berlin (50): Janz Berlin is eene Wolke

Der Fernsehturm linst vor dem Adlon hervor Janz Berlin is eene Wolke