Artikel im Januar 2007


Der Wandel unserer Konsumgüter

Vorher-Nachher am Beispiel von Wrigley's Juicy Fruit (Bild aus vorher-nacher.at)Christian Thomas ist nicht nur Meister der aufgeräumten Webgestaltung, sondern auch glänzender Beobachter von Verpackungsdesigns. Wie diese sich im Wandel der Zeit verändern, weiß der Wiener pointiert zu kommentieren. Interessante Designentwicklungen von Konsumgütern aus dem Nahrungsmittel-, Körperpflege- und weiteren Gewerben stellt er auf seiner Website »Vorher Nachher« gegenüber.

[Danke für den Tipp an den MG-Blog]

Herbstmeister

Wir sind Herbstmeister (© Grafik Bundesliga.de)
[Grafik aus www.Bundesliga.de]
Etwas Humor in schweren Zeiten hat noch niemandem geschadet. Danke, Nils, für diese Eingebung. Es muss aber so lauten: »Willst du Braunschweig oben seh’n, musst du die Tabelle dreh’n.« [Aber ich glaube ja immer noch …]

Der neue freiraum-Titel

Titel Freiraum 12Seit der vorletzten Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden freiraums bin ich nun nicht mehr „nur“ für die Fotoredaktion verantwortlich, sondern auch für die Gestaltung des Titels. Für das aktuelle freiraum-Cover zum Thema »Menschenrechte und Entwicklungshilfe« schien mir ein ausdruckstarkes Bild von Antonio Rosa aus Barcelona passend. Es zeigt ein lateinamerikanisches Mädchen, das ihren Lebensunterhalt durch Kinderarbeit in einer Mine verdienen muss. Passend zum Start der nun fälligen GEZ-Gebühren für internetfähige Rechner fand mein Artikel »Über Gebühr(en)« ebenfalls Verwendung in der aktuellen Ausgabe.

Titel Freiraum 11

Der Druck wurde erstmals von Nowak Druck- und Medienmanagement Hannover übernommen, meinem mittlerweile erfolgreich selbständigen Ausbilder. Das Titelbild der vorherigen Ausgabe »Klimawandel und Nachhaltigkeit« stammt aus meinem eigenen Fotoarchiv. Der Titelkopf steht aus Redaktionssicht in absehbarer Zeit nicht zur Diskussion, bei den Fonts sind wir noch auf die Futura Condensed und Lucida Console festgelegt. Ich hoffe natürlich, dass man da zukünftig etwas flexibler sein darf. Wo es doch soooo schöne Schriften für eine solche Verwendung gibt.

Messe Frankfurt mit neuem Corporate Design

Die Messe Frankfurt bedient sich seit fast einem Monat eines veränderten Corporate Designs. Der erkennbare Zusammenhang eines übergeordneten Markensystems ging seit dem letzten Redesign Ende der 70er Jahre verloren, nachdem nach und nach immer mehr Tochtergesellschaften entstanden. Karl Duschek, Walter Scholz und Erik Spiekermann warfen hierzu zwar nicht grundsätzlich das Erscheinungsbild um, führten aber eine Reihe von Modifikationen durch. So bleiben zum Beispiel die vier farbigen Quadrate erhalten, ihre Farbwerte wurden jedoch deutlich aufgefrischt, um Aktivität, Emotionen und Wärme zu vermitteln.

Vergleich des Logos der Messe Frankfurt vor dem Redesign und danach
Vergleich des Logos der Messe Frankfurt vor dem Redesign und danach

Der Unternehmensname wird nun in der neuen Hausschrift »Messe Univers« [eine eigens überarbeitete Univers von Adrian Frutiger] auf einer Zeile und klein geschrieben. Das soll das Verständnis des Unternehmens als Dienstleister verdeutlichen, sich selbst zurückzunehmen und den Wünschen der Kunden zu entsprechen. Charakteristisch für den Corporate Font sind das gegenüber der Univers deutlich schmalere Schriftbild und die abgeschrägten Strichenden. Ein erhöhter Kontrast zwischen Waagrechten und Senkrechten dient der besseren Lesbarkeit.

Die Messe Univers
Die neue »Messe Univers«

Die Basis des neuen Layoutprinzips ist ein Gestaltungsraster mit der Proportion von 5:8. Angelehnt ist dieses Prinzip an die Tatsache, dass die Abstände vom großen roten Quadrat – dem Schwerpunkt des Zeichens – zu den gedachten Rändern der Bildmarke ebenfalls im Verhältnis von 5:8 stehen. In den kommenden Monaten sollen das Logo und alle CD-Elemente im kompletten Unternehmen integriert und umgesetzt werden.

Weiterführende Informationen zum veränderten Erscheinungsbild der Frankfurter Messe sind nachzulesen unter cd.messefrankfurt.com.

[Hinweis auf dem Designportal R9005 gefunden]

Fontwerk