Artikel im Januar 2007


Kurzurlaub auf Usedom

Ein sehr schöner winterlicher Kurzurlaub liegt hinter uns. Ich hätte nicht gedacht, wie wirklich entspannend Wellness sein kann. Molkebad, Klangschalenmassage und Ganzkörperpeeling hören sich zwar komisch an, entfalten aber durchaus ihre versprochene Wirkung. Das überaus freundliche Hotelteam [Das Schöner-Inseln-Logo übrigens aus der FF Hands gesetzt ;)] und das tolle Wetter taten ihr übriges.
Einsamer als im Winter ist der Strand von Ahlbeck sicher nie
Einsamer als im Winter ist der Strand von Ahlbeck sicher nie.

Wunderschöner Spaziergang auf der Halbinsel Gnitz
Wunderschöner Spaziergang auf der Halbinsel Gnitz

Die Möwen waren neben den Eisbadern die einzigen, die sich ins Wasser trauten
Die Möwen waren neben den Eisbadern, die sich anlässlich des Zinnowitzer Winterstrandkorbfest ins Wasser trauten, die einzigen Badegäste.

Usedom ist auch im Winter ein Traum
Usedom ist auch im Winter ein Traum.

100 beste Schriften aller Zeiten

Screenshot von www.100besteschriften.deDas große Typo-Ranking ist da: »Die 100 besten Schriften aller Zeiten«. Namhafte internationale Juroren – darunter Roger Black, Stephen Coles, Veronika Elsner und Jan Middendorp – steuerten »historische Bedeutung« und »ästhetische Qualität« als subjektive Messlatten bei. FontShop lieferte den objektivsten und unmissverständlichsten Gradmesser schlechthin: die Verkaufszahlen. Heraus kam die bisher beste Übersicht der bedeutendsten Schriften seit der Erfindung der beweglichen Lettern. Zu jeder der 100 Fonts wurden aufregende Infos zusammengetragen, manch unbekanntes Detail und seltene Abbildungen ausgegraben. In einem schönen goldenen Mailing sind diese Topstories nun für die Kunden von FontShop Deutschland erhältlich.

Ich durfte die Entstehung dieses gewaltigen Projektes ein gutes Stück begleiten und wurde mit der Gestaltung der Website betraut. Gemeinsam mit Georg Seifert entwickelten wir www.100besteschriften.de. Erweiterte Schriftenporträts, noch mehr Bilder und eine Kommentarfunktion ergänzen die 40.000 gedruckten 32-Seiter auf höchst spannende Weise. Seit heute Mittag nun ist diese an das Design der Broschüre angelehnte Site online. Ich freue mich – genau wie Jürgen Siebert und sein Marketingteam – sehr über diesen Doppel-Launch und bin schwer begeistert über diese einmalige typografische Hitparade.

Zehn Dinge, die ich beim entspannten Surfen im Internet mal so überhaupt nicht mag

  1. Linkvorschau mit Snap. Mich persönlich nervt das total. Aber andere finden es gut. Zum Glück kann man es aber selbst deaktivieren.
  2. Websites, die ihre Fenstergröße selbst bestimmen, zum Beispiel Vollbild oder Miniformat und damit alle meine geöffneten Tabs gleich mit verstellen.
  3. Flash-Intros. Ich suche und betätige IMMER den Skip-Button.
  4. Weblogs, die fast nur noch aus Flash-Videos á la YouTube bestehen [nix gegen wirklich lohnenswerte Ausnahmen], haben ihre Existenzberechtigung verloren. YouTube kann ich auch selbst besuchen und Videos aufrufen, die wirklich meinen Geschmack treffen..
  5. Kontaktmöglichkeit über Mailto-Links und mich so zum Benutzen meines Mailprogramms zwingt [überhaupt alles, was mir beim draufklicken vorschreibt, wie ich vorzugehen habe, dazu gehört auch der nächste Punkt]
  6. target=blank, diese in einem neuen Fenster geöffneten Seiten mache ich sofort wieder zu. Ich will als User selbst entscheiden, was so wichtig ist, dass es ein eigenes Fenster verdient. Gelobt sei das Tab Browsing.
  7. Blogbeiträge, einzig aus Del.icio.us-Links bestehend [ich deutete das ja bereits an]. Wenigstens etwas näher mit der verlinkten Seite könnte man sich doch schon im Blogbeitrag befassen.
  8. Ich geben den Hyperlink ohne »www.« ein. Es erscheint eine Fehlermeldung. Ich gebe den Link nochmal mit »www.« ein. Die Seite erscheint. Schade um die verlorene Zeit und Glück für den Seitenbetreiber, dass ich es noch auf einen Versuch habe ankommen lassen.
  9. Links auf PDFs, die mich nicht vorwarnen, dass sich eine PDF öffnen wird, denn dann hätte ich den Link nicht geklickt, sondern das Lesen auf später verschoben und die Datei erstmal heruntergeladen.
  10. Soundeffekte oder Dudelmusik. Ich höre fast immer nebenbei Musik über Kopfhörer in einer angemessenen Lautstärke. Plötzlich knallt mir irgendein nerviger Sound ins Ohr. Dazu kommt, dass ich gern mal 20-30 Tabs gleichzeitig aktiv habe. Zwei solcher Seiten davon und ich melde mich in der Klapse an.

Das sind zugegeben keine wirklich weltbewegenden Sachen und Nichtigkeiten im sonstigen Alltag. Aber dennoch aus meiner Sicht Dinge, die vermeidbar sind. Denn schließlich will man als Webmaster und Seitenbetreiber doch, dass der Besucher gern kommt und vor allem wiederkommt. Das ist bei Unternehmenspräsentationen oder E-Commerce-Sites noch wichtiger als beispielsweise meiner eigenen. Aber gerade dort spricht man oft eine Sprache, die weit an dem vorbei geht, was der Kunde hören will. Dabei ist es doch eigentlich gar nicht so schwer, freundlich zu »reden«.

Mir fällt gerade ein, dass sich Gerrit vor einiger Zeit ähnliche Gedanken machte.

Typospur (27): Chinese Handwritten II

Das nun wirklich allerletzte Bild aus China. Aufgenommen in einem echten traditionellen Restaurant.

Das nun wirklich allerletzte Bild aus China. Es kann nun auch bei den Typospuren wieder mit den hiesigen Motiven weitergehen. Das Bild zeigt eine Wandbemalung in einem echten traditionellen Restaurant, in dem es lecker Essen gab.

Support your local dialect

Die Spatzen pfeifen es vom Kupferschieferdach: nach dem schon heute zum Kult avancierten ersten Elsterglanz-Konzert [Elsterglanz?] im Eisleber Wiesenhaus verdichten sich die Hinweise auf eine bevorstehende Tour, beginnend im Steintor-Varieté in Halle. Das kann man zumindest dem Mansfelder Buschfunk und der Klotür elsterglanz-dieband.com entnehmen. Dort finden sich mittlerweile sogar diverse von Sven und Gilli geschriebene Songtexte, zum Beispiel »Waldemar der Brombeerblueser«, »Motocross in Teutschenthal« und »Die Mutter von James Bond«. Unbedingteintrittskartenhabenwill!

Fontwerk