
Hier und dort stößt man in China auf Zickzackwege und Zickzackbrücken. Diese sollen böse Geister verhindern, denn die vermögen sich der Sage nach nur geradeaus fortzubewegen. Ich habe es versucht, aber offenbar hat es bei mir nicht funktioniert … ;)

Hier und dort stößt man in China auf Zickzackwege und Zickzackbrücken. Diese sollen böse Geister verhindern, denn die vermögen sich der Sage nach nur geradeaus fortzubewegen. Ich habe es versucht, aber offenbar hat es bei mir nicht funktioniert … ;)
Da ich mich gerade mal wieder köstlich bei Dittsche amüsierte, fiel mir ein, dass ich längst schon mal auf den WDR-Podcast hinweisen wollte. Von dort lade ich mir regelmäßig die aktuellste Dittsche-Folge auf meinen iPod und lach mich in der City schlapp, während mir die echten Dittsches begegnen. Dieser lobenswerte Service des Öffentlich-Rechtlichen findet sich direkt unter podcast.wdr.de/dittsche.xml. Seit kurzem perlt es übrigens auch auf DVD.
(Derzeit laufen zwar noch Wiederholungen, aber am 22.Oktober geht es mit neuen Folgen weiter.)

Etwas verwirrend für unsere Augen sind die Swastika-Muster, denen man in China auch mal bei einem Spaziergang durch den Park begegnen kann. Ein sehr interessanter Beitrag aus Wikipedia gibt Aufschluss über die Bedeutung des Hakenkreuzes in China:
Im Chinesischen Alphabet stellt die Swastika innerhalb eines Kreises das Schriftzeichen für das Wort »Sonne«, ohne Kreis für »Unendlichkeit« und die Zahl 10.000 dar. Dass das Zeichen im übertragenen Sinne auch Fruchtbarkeit bedeutet, ergibt sich daraus, dass es bei den verschiedenen Völkern auf Bildwerken der Zeugung und Fortpflanzung zu finden ist. Auch das Emblem von Falun Gong, einer aus China stammenden Qi Gong-Bewegung, enthält mehrere Swastika-Symbole. Es zeigt einen roten Kreis mit einem großen goldenen Swastika-Symbol (rechtsdrehendes Hakenkreuz), der von einem orangefarbenen Ring mit vier weiteren Swastika-Symbolen und vier Yin und Yang-Symbolen umschlossen wird. In der chinesischen Sprache heißt die Swastika auch Wàn (chin. 萬 bzw. 卍) für »großes Glück« oder Zehntausend.
In diesem Fall soll es also vermutlich »Unendlichkeit« bedeuten. Die Treppe, zu der dieses Steingeländer gehört, führte zu einem Tempel, deren dort praktizierte Religion ich leider nicht genau bestimmen konnte. Ich vermute jedoch, dass er Ort des Buddhismus ist, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Was bestimmte Symbole doch für völlig unterschiedliche Assoziationen und Reaktionen bei verschiedenen Menschen bzw. Kulturen auslösen können …
[Weitere Infos findet man unter swastika-info.com, eine sehr informative Website zum Thema ist sabon.org.]

In dieser Straße liegt das Büro, in dem ich arbeitete (in der 6. Etage des Hochhauses auf dem Bild)