Ganze fünf Monate hielt meine im Mai ausgetauschte Festplatte meines Powerbooks. Am Freitag gab sie nun ohne Vorwarnung ihren digitalen Geist auf. Das ist nicht nur aus finanziellen Gründen ein Ärgernis, sondern vor allem in Anbetracht der Backup-Problematik. Ich weiß, ich müsste es besser wissen, aber wie so oft stand die nächste (längst überfällige) Datensicherung am Wochenende bevor. Murphy weiß: Einen Tag zu spät.
Was ich mich jedoch frage: Wohin ist die vielgepriesene Apple-Qualität entlaufen? Fünf Monate ist doch arg wenig für die Lebensdauer einer Festplatte. Muss man bereits nach so kurzer Zeit mit dem Dahinscheiden der Hardware rechnen? Oder habe ich in diesem Fall einfach Pech? Wurde ich im Mai gar von Gravis übers Ohr gehauen? Verlange ich zu viel? Fragen über Fragen, die die fällige Rechnung wohl auch nicht niedriger ausfallen lassen und die Erkenntnis über die Notwendigkeit regelmäßiger Backups nicht aufheben werden. Fontwerk-Kurzarbeit für mindestens zwei Wochen …




