Artikel im September 2006


„Ja, wir haben die Doppel-20 richtig zerschossen.“

Cover »Musikmaschine« vom TopfEs ist mir schon sehr lange nicht mehr passiert, dass ich ein neu erschienenes Album im Plattenladen beim Probehören fast komplett am Stück durchgehört habe, obwohl ich bereits nach den ersten Tackten wusste, dass die Zukunft jener CD in meiner Musiksammlung liegt. »Musikmaschine« vom Blumentopf ist „Studentenrap“ vom Edelsten, intelligenter handgemachter deutscher Hip-Hop mit einem unvergleichlich rockenden Flow. Ich liebe diese Scheibe bereits jetzt und lege sie jedem, der sich mit diesem Genre nur etwas anfreunden kann, ans Herz. Weitere Überzeugunsarbeit können evtl. folgende Links leisten:

  • Snippet und exklusiven Track downloaden auf Blumentopf.com
  • Aktuelles Interview zur Platte (inkl. Titelzitat) auf rap.de
  • Video »Horst« auf YouTube
  • Video »Du und ich« auf YouTube

Die Zukunft des deutschen Sprechgesangs kommt definitiv aus München, da können sich die Hauptstädter ausnahmsweise mal am Süden orientieren. Als Missionare kommen die Münchner Jungs vom Blumentopf (wie schon einmal erwähnt) am 21.9. zusammen mit Dendemann und Lisi nach Berlin. Immer noch niemand, der mich begleiten mag?

Fonts testen mit Flash

Ralf Herrmann [Typografie.info] macht sich Gedanken über die Font-Tester der diversen Schriftenanbieter und meint, es dank der Textengine von Flash 8 besser machen zu können. Damit ist nun nämlich eine genauere Darstellung inklusive Kerning möglich. Über den bisherigen Stand der Dinge, den ich in der Tat für sehr fortschrittlich und angenehm empfinde, kann man sich unter fonts.info/flashtest/flashtyper.html informieren. Besonders interessant, wenngleich auch nicht zwingend unentbehrlich, finde ich hierbei die Lupenfunktion, die bei mir ein wenig den Entdeckerdrang geweckt hat. Kommentare, Anregungen und Verbesserungsvorschläge möglicher zukünftiger Nutzer des Tools können in seinem Forum hinterlassen werden.

Screenshot des Herrmannschen Flashtypers

Typospur (17): Bitte in China nicht mobil telefonieren

Wenn ich auch nicht viel in China verstanden habe, dieses Zeichen leuchtete selbst mir ein

Wie konvertiere ich Quark-XPress-Dateien in Adobe-InDesign-Dateien?

Ein sicherlich bekanntes Problem vieler Medienoperator in der täglichen Berufspraxis. Bisher war die einzig wirklich funktionierend Möglichkeit nur die vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch unvorteilhafteste: das komplette und zeitaufwendige Nachsetzen der Dokumente mit dem gewünschten neuen Programm, im Beispiel eben Adobe InDesign. Nun ist es jedoch bei derartigen Problemen in der Regel nur eine Frage der Zeit, bis sich eine clevere Softwareschmiede dieser Thematik annimmt und ein Hilfsmittel programmiert, das dem Anwender mit einfachen Mitteln diese Arbeit erleichtern soll.

Q2ID - Öffnen eines QXP-Dokumentes in InDesignDiese Rolle übernehmen bei dieser Aufgabenstellung ab sofort die Programmierer der kalifornischen Firma Markzware Software. Mit Q2ID (QuarkXPress to Adobe InDesign) schufen sie ein Tool, welches InDesign erlaubt, XPress-Dokumente zu öffnen. Während des Öffnens werden hierbei die einzelnen Dokumentendetails wie Seitenpositionierung, Schriftstile, Textattribute, Ebenen usw. in InDesign neu erstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das XPress-Dokument unter Microsoft Windows oder Apple Macintosh OS erstellt wurde. Außer kleine Programmbedingte Differenzen zum Original, z.B. im Textumbruch oder im Kerning, die einige Nachbearbeitung erfordern, funktioniert Q2ID laut Hersteller bereits zur vollsten Zufriedenheit seiner Kunden. Das Ganze kostet angemessene 199 Euro und ist außerdem in der umgedrehten Variante verfügbar (ID2Q) sowie als PageMaker to XPress 6.0 (PM2Q).

China (13): Räucherstäbchen

Räucherstäbchen im Baogong-Tempel in Hefei

Fontwerk