Ich habe mich lange dagegen verwehrt, an diesen Blog-Stöckchen-Werfereien teilzunehmen. Eine täglich minimal wachsende Altersweisheit Gelassenheit und Selbstironie lässt mich jedoch die Befürchtung, dadurch eventuell als profilneurotisch zu gelten, mittlerweile recht entspannt angehen. Warum ich aber dennoch mit diesem typischen Blogkram meine kleinen Problemchen habe? Vielleicht, weil ich nicht selbst mit anschieben will, wenn sich das Weblogdingens um sich selbst dreht. Im Kreis anstatt nach vorne laufen, zitieren und verweisen anstatt zu kreieren und produzieren. Aber ich will am Ende auch nicht päpstlicher sein als Ratze selbst. Vielleicht beantwortet dies nämlich auch einfach die erste Frage des Fragebogens (heute Stöckchen genannt), den ich bereits vor Wochen von Timo [72quadrat.de] bekam.
Warum bloggst du?
Ich blogge ja gar nicht! Ich nutze nur die Annehmlichkeiten eines Blog-Content-Management-Systems wie Wordpress, um genau die gleichen sich entwickelnden Dinge auf meiner privaten Website zu veröffentlichen, die ich ohne früher eben in reinem HTML auf meinem Webserver abgelegt habe.



