A documentary film by Gary Hustwit. Currently in production.
Da bin ich aber mal gespannt.
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Da bin ich aber mal gespannt.
Wie der Deutsche Drucker berichtet, zeichnet sich in den USA offenbar der Trend des schrumpfenden Zeitungsformates ab. So wird beispielsweise die drittgrößte amerikanische Zeitung New York Times ab dem 2. Quartal 2008 in einem vier Zentimeter schmaleren Format erscheinen. Damit wird jede Seite um 11 Prozent kleiner, dafür sollen aber mehr Seiten gedruckt werden. Trotz alledem soll jedoch am Ende Papier (und somit auch an Inhalt?) gespart werden, in Zahlen ausgedrückt rechnet man mit 12 Millionen US-Dollar im Jahr.
Ebenfalls gespart werden soll nebenbei bemerkt durch die Stilllegung von einer der beiden Druckereien im Großraum New York. 30 Millionen US-Dollar sind hierbei angedacht. Neben der New York Times wird außerdem die zweitgrößte Tageszeitung der USA schrumpfen, das Wall Street Journal. Bereits ab 2007 wird sie um etwa ein Fünftel beschnitten.
Auch in Deutschland verstärkt sich der Eindruck, dass die Leser vermehrt kleine Formate kaufen wollen. So begann der Start im Mai 2004 der im durchgehend vierfarbig gedruckten Welt kompakt (Tabloid-Format) für die Zeitungsbranche außergewöhnlich verheißungsvoll. Im vergangenen Jahr stieg die Auflage um 25 Prozent auf momentan 250.000 Exemplare. Nach dem Vorbild von Welt kompakt sind ähnliche Ausgaben bereits in den Niederlanden (NRC Handelsblad) und Belgien (De Staandard) entstanden. Auch ich muss zugeben, dass mir das Tabloid-Format als ideales, weil praktischstes Format erscheint. Man darf sicher gespannt sein, wie andere Zeitungen auf diesen Trend (?) reagieren.