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Archiv für Juli 2005

× Grundüberlegungen des typografischen Gestaltens

» 13. Juli 2005, 09.33 Uhr | Kategorie Typografie | Kommentieren?

Bei der typografischen Gestaltung müssen zunächst einige grundlegende Fragen beantwortet werden. Das klingt zwar logisch (und ist es wohl auch), aber diese Fragen werden doch zu oft nur unzureichend gestellt. Zunächst sollte man überlegen, was die Publikation vermitteln oder erreichen will. Man sollte also herausfinden, ob es sich bei der zu erstellenden Publikation zum Beispiel um Werbung, eine Anleitung, oder beispielsweise um die Vermittlung von Wissen handelt. Die Antworten auf diese Fragen bestimmen den Aufbau und die Stilmittel eines Dokumentes. Auch sollte hier die Struktur definiert werden, also die inhaltlichen Bereiche.

Danach sollte man sich fragen, wie die Zielgruppe aussieht. Die zukünftigen Leser bestimmen hauptsächlich den Stil der eingesetzen Sprache, das Informationsniveau und die typografische Darstellung. So sind beispielsweise alte Menschen in der Regel kaum für futuristische Schriftarten empfänglich und haben mit dem Lesen von 7pt großen Konsultationsgrößen eher Schwierigkeiten als Jugendliche.

Eine weitere wichtige Überlegung ist die Kostenfrage. Ist das Budget eher gering, darf der Aufwand der Erstellung einen gewissen Rahmen nicht überschreiten. So muss in diesem Fall eventuell auf teure farbliche Variationen oder beispielsweise außergewöhnliche Formatkreationen verzichtet werden. Ist das Gegenteil der Fall kann man durchaus überlegen, ob man nicht genau hier ansetzt, um etwas Besonderes zu gestalten.

Nun kann man sich der Frage widmen, welche Richtlinien zu beachten sind? Diese Problematik stellt sich zum Beispiel bei der Gestaltung einer Anzeige in einer Zeitschrift. Hier gibt es in der Regel klare Formatvorgaben. Häufig sind bereits Teile der Typografie, das Format, der Bedruckstoff usw. durch Konventionen vorgegeben. Aus diesem Grund sollte der Gestaltung ein eindeutiges Briefing vorausgehen.

Zu guter Letzt sollte noch das Format bestimmt werden, sofern dies nicht bereits durch vorhergehende Schritte getan wurde. Sicher treten in der typografischen Gestaltung noch weitere Fragestellungen auf, diese fünf sind jedoch meiner Meinung nach die wichtigsten, da sie im Grunde immer Einfluss auf die Arbeit nehmen. Wenn diese Überlegungen gewissenhaft behandelt werden steht einer erfolgreichen Publikation kaum noch etwas im Wege.

Geschrieben von Ivo


× Berlin (9): Todesstreifen

» 10. Juli 2005, 10.18 Uhr | Kategorie Indivisuell | Kommentieren?

Todesstreifen

Zugegeben: bildlich etwas überarbeitet. Aber ich darf hier schließlich machen, was ich will.

Geschrieben von Ivo


× Floating Logos

» 9. Juli 2005, 19.40 Uhr | Kategorie Zeitgeist | Kommentieren?

Ich habe eine sehr interessante Website des amerikanischen Fotografen Matt Siber entdeckt. Er hat einige sehr interessante Projekte entwickelt. Eines davon ist das Projekt Floating Logos. Es regt mich sehr an, die Idee der fliegenden Logos selbst einmal auszuprobieren.

Floating Logos

(Foto: Matt Siber)

Geschrieben von Ivo


× Berlin (8): Parkplatzoutsourcing

» 9. Juli 2005, 10.49 Uhr | Kategorie Indivisuell | Kommentieren?

Parkplatzoutsourcing

Geschrieben von Ivo


× Typosuppe 5

» 8. Juli 2005, 16.51 Uhr | Kategorie Typografie | Kommentieren?

Mietservice mit Komma

Bei diesem Schild, das ich an einer Tankstelle entdeckt habe, wurden mühelos zwei ziemlich dicke Typofehler eingearbeitet. Einmal mehr haben wir es bei Miet Service mit einem überflüssigen und unschönen Leerzeichen zu tun. Sicher war hier der Kerngedanke, alle Zeilen auf eine gleiche Länge zu bringen. Zeilen wollen jedoch gar nicht unbedingt gleich lang sein, noch dazu wenn sie aus nur einem Wort bestehen. Da sollte man mal Wort Wort und einen Blocksatz Blocksatz sein lassen.

Wenn wir mal vom zu vermeidenden Gebrauch des &-Zeichens absehen, fällt selbst dem Laien außerdem das überflüssige Komma nach Polster,- auf. Die Wortabstände in dieser Zeile sind außerdem auch zu groß, aber hier wollte man wohl auch wieder Raum gewinnen.

Übrigens, die Grafik gefällt mir irgendwie. An dieser Stelle einen lieben Gruß an meine ehemaligen Goslarer Kollegen vom Kärcher-Verpackungsteam, denen es beim Anblick der Grafik wahrscheinlich schlecht wird.

Geschrieben von Ivo


× Der Kombinatsleiter blickt auf die kommende Saison

» 6. Juli 2005, 08.38 Uhr | Kategorie Persönlich | Ein einsamer Kommentar

Eintracht Braunschweig ist im Profifußball angekommen. Endlich. Doch was wird dem gemeinen leidgeprüften Löwen in der neuen Saison erwarten? Als Gründer des Eintracht-Fanklubs Fankombinat Ostharz mache ich mir dazu natürlich meine Gedanken…

Ich denke, dass die Operation Klassenerhalt sicher nicht einfach wird, aber auf jeden Fall machbar. Dafür spricht, dass das erfolgreiche Grundgerüst der Aufstiegssaison erhalten geblieben ist und durch gezielte Neuverpflichtungen verstärkt wurde. Von Spielern, die sich leider nicht durchsetzen konnten und deren Vertrag auslief, trennte man sich und die Topspieler wurden trotz guter Angebote (sogar aus der Bundesliga) gehalten. Die mannschaftliche Geschlossenheit sollte so nicht nur konstant geblieben, sondern auch gestärkt worden sein. Damit wird man hoffentlich auch weniger erfolgreiche Phasen, die es in der 2. Bundesliga durchaus geben wird, überstehen können. Ich rechne stark damit, dass wir in diesem Jahr die Aufstiegseuphorie ein gutes Stück in die Saison tragen können und am Ende vielleicht sogar einen Platz im Tabellenmittelfeld belegen können, vielleicht Platz 10, mit ein wenig Glück ist aber sogar eine einstellige Platzierung nicht unrealistisch, als Zielvorgabe aber sich zu vermessen. Wichtig ist, am letzten Spieltag nicht unter den letzten vieren zu sein.

Zudem gehe ich davon aus, dass aus der Mannschaft wieder einige Spieler besonders positiv hervortreten werden, die sich bis dato noch keinen großen Namen gemacht haben. Durch diese Politik ist langfristig auch eine finanzielle Konsolidierung möglich, da derlei Spieler nicht nur billiger als namhafte sind, sondern eventuell durch Transfers auch neues Geld in den Verein spülen können. Auch das finanzielle Engagement des neuen überregionalen Sponsors Krombacher, der in etwa zwei Jahren zum Hauptsponsor werden möchte, zeigt deutlich die eingeschlagene Richtung, die das Löwenherz höher schlagen lässt. Mein neues Lieblingsbier dürfte somit auch bekannt sein…
Diese Fakten lassen mich auf jeden Fall sehr zuversichtlich in die Zukunft unserer Eintracht blicken.

Geschrieben von Ivo


× Berlin (7): Achtung, Senioren!

» 4. Juli 2005, 12.30 Uhr | Kategorie Indivisuell | Kommentieren?

Achtung, Senioren!

Geschrieben von Ivo


× Wer wird denn gleich in die Luft gehen?

» 4. Juli 2005, 06.10 Uhr | Kategorie Persönlich | Kommentieren?

Alfred beim Beachen

Wieder etwas Neues aus der Rubrik: „Was machen DMT-Studenten, wenn sie mal nix zu tun haben (wollen)?“ Sie spielen Beachvolleyball. Letzten Dienstag traf sich der harte Kern, bestehend aus Alfred, Britta, Jan, Nico, meiner besseren Hälfte und mir bei Beach Mitte am Nordbahnhof zu einer gepflegten Runde Extremstsport.

Geschrieben von Ivo


× Typosuppe 4

» 3. Juli 2005, 12.00 Uhr | Kategorie Typografie | Kommentieren?

Deppenleerzeichalarm

Da sucht man nichts ahnend im Super Markt nach einem Kamillen Tee im Tee Regal und plötzlich stößt man auf diese Grau Sam Keit. Die Firma Tee Kanne hat sich hier wahrlich nicht mit Lor Beeren geschmückt, was die Typo Grafie anbelangt. Nach dieser Augen Folter brauchte ich erst einmal einen frisch gebrühten Beruhigungs Kaffee mit einem Schuss Kondens Milch und einem Stück Würfel Zucker. Vorher holte ich jedoch noch meinen Foto Apparat heraus und machte dieses Beweis Foto.

Geschrieben von Ivo


× Berlin (6): Live-8-Konzert

» 2. Juli 2005, 22.05 Uhr | Kategorie Indivisuell | Kommentieren?

Live-8-Konzert in Berlin

An der Siegessäule findet momentan eines von acht Live-8-Konzerten weltweit statt. Dieses Bild ist etwa auf halber Strecke zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule auf der Straße des 17. Juni geschossen. Es dauerte noch eine Weile, bis ich mich zur Bühne vorgekämpft hatte. Oder sagen wir lieber bis relativ nah an die Bühne, denn aus dem Tiergarten heraus habe ich nicht mehr allzu viel gesehen. Ist auch egal, ich war aber auf jeden Fall dabei.

Geschrieben von Ivo


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