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17. Juni 2005, 00.01 Uhr | Kategorie
Typografie
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Mit diesem Bild starte ich meine neue Serie Typosuppe, die sich mit den zu häufig auftretenden typografischen Fauxpas auseinandersetzt.

Was ist hier also falsch?
- Diese Corel-Draw-übliche Modifikation der Schrift ist wahrhaftig ein Graus und gilt unter Typografen als eines der größtmöglichen Sünden
- Grammatikalisch ist der Leistungszusatz kompletter Müll
- Das Komma nach „Lebensmittel“ fehlt
- Ein „&“ darf laut Duden nur in Firmenbezeichnungen Verwendung finden (obgleich der Duden und gewisse DIN-Normen für Typografen nicht immer die Heilige Schrift sind. Das ist zugegegebenermaßen schon sehr kleinlich, auch ich verwende das Et-Zeichen dann und wann mal anderweitig, aber auf jeden Fall bewusster und so selten wie möglich.
- Herr Spiekermann machte mich freundlicherweise darauf aufmerksam, dass, ich zitiere, in dem pdf, das hier als druckvorlage diente, die schrift nicht eingebettet war. Jetzt ist es Adobe Sans, der default-ersatz. Das, was früher beim fehlenden printerfont Courier war. Die war einfacher zu erkennen.
Geschrieben von Ivo
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16. Juni 2005, 20.39 Uhr | Kategorie
Typografie
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Ab sofort gibt es eine neue Rubrik auf dieser schönen Website: die Typosuppe.
Hier werde ich anhand praktischer Beispiele auf häufig auftretende Fehler des typografischen Alltags aufmerksam machen und jeweils ensprechende Verbesserungsvorschläge aufbereiten. Das große Ärgernis ist aus meiner Sicht, dass typische Fehler häufig von Fachleuten, besonders in der Werbebranche, verbrochen werden. Diese Rubrik soll keine Besserwisserei darstellen, vielmehr das Ziel verfolgen, sensibler mit der typografischen Gestaltung umzugehen, besonders wenn damit die Brötchen verdient werden.
Geschrieben von Ivo
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9. Juni 2005, 17.59 Uhr | Kategorie
Persönlich
| Ein einsamer Kommentar
Die gute Andrea hat sich einmal die Mühe gemacht und zwei kleine Gedichtchen über die Laborübungen in Grundlagen der Elektronik geschrieben. Und als absolutes Schmankerl hat sie sogar extra ein Lied über diese wahnwitzigen Stunden in der FH aufgenommen, welches ihr hier exklusiv downloaden könnt!!! Andrea R. & The Wedding Bigband mit „Jede Schaltung hat a’ Brückerl“. Super, Andrea! Das ist echt Spitze.
Dokumentation der EL-Labor-Übung
aufgezeichnet von Andrea Richter
(Leidensgenossen: Regine, Ivo, Yuen Men, Andrea)
Es ist doch nicht zu fassen,
die Schaltung will nicht passen.
Die Kabel wild verknotet,
das wird nicht gut benotet.
Die Meinung ist verächtlich,
der Widerstand beträchtlich.Und hätten wir den Ivo nicht,
wär unzumutbar diese Pflicht.
Beflissen flutscht er kreuz und quer
zwischen Tisch und Bank umher,
um alles richtig abzuschaun
und dann den Schrutz schnell nachzubaun.
Wir schaun bei all dem Saus und Braus
verzweifelt aus der Wäsche raus.
Leidvoll irritiert der Blick
verlässt die Kraft uns Stück für Stück.
Doch Ivo hört nicht auf zu springen
und weiter um Erfolg zu ringen.
Trotz all dem Strom entgleist ihm nie
die frohe Physiognomie.
Kabeln, Brücken, Widerstände
wandern flott durch Ivo´s Hände.
Seht die Strippen bunt und schön
auf dem blauen Steckdings stehn!
Und es besteht, wie wunderbar,
heut sogar Explosionsgefahr.
Drum steigt die Spannung immer mehr
und die Studenten freuen sich sehr.
Denn wenn es knallt und kracht und stinkt
ist klar, dass der Versuch gelingt.
Derweil schreiben wir brav und fein
die Messungen in Kästchen rein.
Es muss ja schließlich weitergehn
auch wenn wir nichts davon verstehn.

Sebastian schaut bei Nico, Antje, Jeannine und Florian ab (die es aber wohl auch nicht besser hinkriegen… ;-)
Und noch’n Gedicht:
Die grüne Welle
Die grüne Welle flackert stumm
und fröhlich auf dem Bildschirm rum.
Mal ist sie kurz, mal ist sie lang,
ein kleiner Punkt bewegt sich bang
und zögernd über die vom Bleche
eingerahmte Bildschirmfläche.
Man dreht behertzt an vielen Knöpfen
die Neugier ist nicht zu erschöpfen.
Nur das Verstehen bleibt dir gestohlen;
und das gänzlich unverholen.
Geschrieben von Ivo
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7. Juni 2005, 08.00 Uhr | Kategorie
Persönlich
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Zack, wieder ist ein Jahr meines Lebens futsch. Aber es hat sich gelohnt. Ich wollte es zwar nicht so spannend haben, aber am Ende ist es doch irgendwie schön, so dramatisch aufzusteigen. Erst legt sich unser Torwart die Molle selbst ins Netz (ich dachte ich bin im falschen Film), dann machen wir den Ausgleich und dennoch gehen wir mit einem 1:2 in die Kabinen. Die Spannung war zum explodieren angespannt. Schließlich sind dann auch alle in die Luft gegangen, als Daniel Graf zum 2:2 einlochte. Und als Onkel Jürgen den Elfer versenkt gabs gar nichts mehr. Alter Schwede. Ging da der Punk ab. Tinitus olè! Aber noch galt es die letzten Minuten auszuharren. Durchhalten, Jungs! Ahhhhh…NEIN! LATTE! Fünf Zentimeter weiter nach unten und das wärs gewesen mit dem Aufstieg. Meine Fresse. Dann: Abpfiff. Blackout. Lärm. Wahnsinn. Wir haben es geschafft.

Hanne und ich mit der Mannschaft (zu sehen Benjamin Siegert und Denni Patschinsky) beim Feiern im Magniviertel
Was soll ich sonst noch dazu sagen? Ich kann es immer noch nicht ganz fassen, was wir im altehrwürdigen Eintrachtstadion erlebt haben. Dieser Verein ist einfach die Hölle. Die Blau-Gelbe Hölle. Wer nicht dabei war wird nie begreifen, was dort geschehen ist, was dies für den Verein, die Menschen und die Region bedeutet. Ich wünsche den Braunschweigern jetzt ein glückliches Händchen bei den Vertragsgesprächen und den Neuverpflichtungen, um dann sicher und rechtzeitig den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga klar zu machen.
Ich liebe diesen verdammten Verein.
Geschrieben von Ivo