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	<title>Fontwerk &#187; Zeitgeist</title>
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	<description>Typografie.Design.Zeitgeist</description>
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		<title>Mehr Webseitenbesucher mit toten Links</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 20:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Webseitenbetreiber wollen vor allem eines: möglichst viele Besucher auf ihre Seite locken. Dabei werden alle Mittel ausgeschöpft. Packende Inhalte, ansprechendes Design, funktionierende Technik, ein bisschen Werbung, bis hin zu umfangreichen SEO-Maßnahmen sind dabei selbstverständlich. Kaum einer aber denkt an die inhaltliche Gestaltung einer 404-Seite. 404-Seiten (»Page not found«) sind sogenannte tote Links, die auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Webseitenbetreiber wollen vor allem eines: möglichst viele Besucher auf ihre Seite locken. Dabei werden alle Mittel ausgeschöpft. Packende Inhalte, ansprechendes Design, funktionierende Technik, ein bisschen Werbung, bis hin zu umfangreichen SEO-Maßnahmen sind dabei selbstverständlich. Kaum einer aber denkt an die inhaltliche Gestaltung einer 404-Seite. 404-Seiten (»Page not found«) sind sogenannte <a title="Toter Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/404_error">tote Links</a>, die auf eine nicht (mehr) vorhandene Datei im Web verweisen. Die können entstehen, wenn sich URLs zum Beispiel aufgrund später stattfindender Umstrukturierungsmaßnahmen verändern, die eingehenden Links aber noch die alten sind. Aber warum sollte man auch in einen derart nutzlosen Bestandteil eines Webprojekts investieren?</p>
<p><a title="http://www.nosh.me/404" href="http://www.nosh.me/404"><img class="wrapleft" title="Nosh" src="/img/zeitgeist/nosh404_150.jpg" alt="Nosh" width="150" height="143" /></a>Die Antwort ist einfach: eine außergewöhnlich gestaltete 404-Seite kann auch ordentlich Traffic, also Besucher generieren. Kaum ein Webentwickler zieht diese Tatsache jedoch in Betracht. Wie das aussehen kann zeigt das heutige Beispiel von <a title="http://www.nosh.me/404" href="http://www.nosh.me/404">Nosh</a>. Nosh ist ein kleines Startup, welches sich Essensempfehlungen in bestimmten Restaurants verschrieben hat. Völlig konträr zum Thema ihrer Seite erstellten die Macher <a title="http://www.nosh.me/404" href="http://www.nosh.me/404">ein Video</a>, in dem sie als Söldner Jagd auf eine angreifende Website machen. Klingt bescheuert (und ist es wohl auch), ist aber außergewöhnlich. Und Außergewöhnliches mögen die Menschen. Zugegeben, man kann nicht sicher sein, dass a) jemand eine solche Seite überhaupt bemerkt und b) das dann auch noch irgendwie erwähnenswert findet und c) mindestens einer der Multiplikatoren auch noch eine sehr laute Stimme im Netz hat.</p>
<p>Eines der lautesten Stimmen im Netz ist die von John Gruber von Daring Fireball (4 Millionen Besucher im Monat). Der <a title="http://daringfireball.net/linked/2011/08/02/404" href="http://daringfireball.net/linked/2011/08/02/404">verwies heute kurz und knapp auf die Nosh’se 404-Seite</a>:</p>
<p><a title="http://daringfireball.net/linked/2011/08/02/404" href="http://daringfireball.net/linked/2011/08/02/404"><img class="center" title="Daring Fireball" src="/img/zeitgeist/nosh404_daringfireball_490.png" alt="Daring Fireball" width="490" height="262" /></a></p>
<p>Nur zehn Minuten später (10!) hatten schon 17.000 Daring-Fireball-Leser das Video gesehen und natürlich auch via Twitter &amp; Co. weiterempfohlen:</p>
<p><a href="http://vimeo.com/26858445"><img class="center" title="Nosh-Statistiken auf Vimeo" src="/img/zeitgeist/nosh404_vimeo_490.png" alt="Nosh-Statistiken auf Vimeo" width="490" height="294" /></a></p>
<p>Im Moment, also fünf Stunden später, folgten bereits 70.000 Leute dem Link und schauten das Video, weitaus mehr dürften Nosh angesteuert haben und ohne das Video zu sehen die Website erkundet haben oder zugegeben gleich auch wieder verlassen haben (<a title="Bounce Rate" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bounce_Rate">Bounce Rate</a>). Erfahrungsgemäß wird eine solche Entdeckung wochen- und monatelang (manchmal auch Jahre) immer wieder entdeckt, so dass der tatsächliche Besuchergewinn in die Hunderttausende, nein locker in die Millionen gehen dürfte. Nicht schlecht für ein Bestandteil einer Website, die eigentlich gar keiner sehen soll, oder?</p>
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		<title>Gottvater persönlich</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 12:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein guter Freund Yanone machte mich jüngst auf eine der besten Definitionen der von mir über alles geliebten Trance-Musik aufmerksam. In seinem TAZ-Artikel »Elfentanz auf der Enterprise« schreibt Mathias Bröckers:
Wenn der Beat aussetzt, wenn es aus den Lautsprechern nur noch blubbert, raschelt oder zirpt und sich dann im Hintergrund langsam ein sirrender Ton aufbaut und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein guter Freund <a href="http://www.yanone.de">Yanone</a> machte mich jüngst auf eine der besten Definitionen der von mir über alles geliebten Trance-Musik aufmerksam. In seinem TAZ-Artikel »<a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&#038;dig=2009/08/15/a0061&#038;cHash=ee147e79fb">Elfentanz auf der Enterprise</a>« schreibt Mathias Bröckers:</p>
<blockquote><p>Wenn der Beat aussetzt, wenn es aus den Lautsprechern nur noch blubbert, raschelt oder zirpt und sich dann im Hintergrund langsam ein sirrender Ton aufbaut und lauter wird und höher und die Tanzenden warten, sich ausschütteln, einen Schluck Wasser trinken und immer noch warten und das Sirren des Raumschiffs noch eine Stufe höher schwingt und lauter wird und die Leute zu jubeln beginnen, gleich ist es geschafft, der DJ streckt den Zeigefinger nach oben, ganz weit hinten setzt ein tiefer Bass ein, das Sirren geht noch eine Stufe höher, wird nochmals lauter, die Vocoder-Stimme eines Aliens verkündet: „Don’t waste your time&#8221;, für zwei Takte, weniger als eine Sekunde und doch eine Ewigkeit, setzt die gesamte Musik aus – und dann kommt er, mit der Urgewalt von 30.000 Watt, Gottvater persönlich, mit dem alle Musik, jeder Tanz, jede Trance anfing, seit erstmals ein domestizierter Primat zwei Holzstücke monoton aufeinanderschlug: der Beat.</p></blockquote>
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		<title>Über den Sinn von Twitter-Listen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist zweifelsohne das Internetphänomen unserer Zeit. Millionen Nutzer – darunter zahlreiche Prominente, Global Player und Regierungen – lieben es, die Wachstumsrate ist unglaublich.
Selbstverständlich twittere auch ich. Privat (@gabrowitsch) und beruflich (@FontFont).
Seit einiger Zeit haben die zwitschernden Kalifornier ihrem Service nun sogenannte Listen spendiert. Zugegeben, sie erschienen mir anfänglich reichlich überflüssig. Ihr Wert erkannte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="@gabrowitsch" href="http://twitter.com/gabrowitsch/">Twitter</a> ist zweifelsohne <em>das</em> Internetphänomen unserer Zeit. Millionen Nutzer – darunter zahlreiche Prominente, Global Player und Regierungen – lieben es, die Wachstumsrate ist unglaublich.</p>
<p><a href="http://www.twitter.com/FontFont"><img class="wrapleft" src="http://twitter-badges.s3.amazonaws.com/follow_bird-a.png" alt="Follow FontFont on Twitter"/></a>Selbstverständlich twittere auch ich. Privat (<a title="@gabrowitsch" href="http://twitter.com/gabrowitsch/">@gabrowitsch</a>) und beruflich (<a title="@FontFont" href="http://twitter.com/FontFont">@FontFont</a>).</p>
<p>Seit einiger Zeit haben die zwitschernden Kalifornier ihrem Service nun sogenannte Listen spendiert. Zugegeben, sie erschienen mir anfänglich reichlich überflüssig. Ihr Wert erkannte ich aber am Tag der Bundespräsidentenwahl. Jeder in der Republik war gespannt, ob Joachim Gauck nicht vielleicht doch dem favorisierten  Christian Wulff ein Schnippchen schlagen konnte. Doch die Wahl war geheim und benötigte mehrere Durchgänge. Es dauerte Stunden – eine nur schwer erträgliche Ewigkeit also in der modernen überinformierten Welt.<span id="more-613"></span></p>
<p>Schon bei anderen Gelegenheiten sickerten – twitternden Abgeordneten sei Dank – via Twitter Neuigkeiten direkt aus dem Bundestag ins globale Netz, lange bevor sie offiziell den Medien  bekannt gegeben wurden. Was also  liegt da näher, als einfach alle gesprächigen Volksvertreter <em>abzuhören,</em> in der Hoffnung jemand würde sich schon verplappern? Dazu benötigt man keine Wanzen, sondern eben eine  Twitterliste. Eine <a title="Twitternde Bundestagsabgeordnete" href="http://twitter.com/christoph_z/politik-bundestag-mdb-all">solche Liste</a> aller twitternden Bundestagsabgeordneten hatte unabhängig vom Ereignis selbst bereits <a title="Christoph Zeuch" href="http://twitter.com/christoph_z/">Christoph Zeuch</a> zusammengetragen. Natürlich war Twitter dann auch der erste Kanal, über den die Stimmenverteilungen (inoffiziell) bekanntgegeben wurden.</p>
<p><a href="http://twitter.com/gabrowitsch/lists"><img src="/img/zeitgeist/twitterlisten_420.png" class="zentriert" /></a></p>
<p class="bildunterschrift"><a href="http://twitter.com/gabrowitsch/lists">@gabrowitsch’s Twitterlisten</a></p>
<p>Begeistert von dieser simplen aber wirkungsvollen Kanalisierung direkt involvierter Personen erstellte ich umgehend <a title="@gabrowitsch: Listen" href="http://twitter.com/gabrowitsch/lists">meine eigenen Listen</a>, bezogen auf Themen, die mich permanent interessieren. Von den meiner Meinung nach <a title="@gabrowitsch: best typography tweets" href="http://twitter.com/gabrowitsch/best-typography-tweets">hochwertigsten typo-relevanten Twitteren</a>, über die (wahrscheinlich) umfassendste Listen twitternder <a title="@gabrowitsch: twitternde Font-Foundries" href="http://twitter.com/gabrowitsch/type-foundries">Font-Foundries</a> und <a title="@gabrowitsch: twitternde Typedesigner" href="http://twitter.com/gabrowitsch/type-designers">Schriftgestalter</a>, <a title="@gabrowitsch: twitternde Webfont-Services" href="http://twitter.com/gabrowitsch/webfont-services">Webfont-Services</a> und <a title="@gabrowitsch: twitternde Typo-Organisationen" href="http://twitter.com/gabrowitsch/typographic-organizations">typografischen Organisationen</a>, bis hin zu meinen <a title="@gabrowitsch: Lieblingsmusik" href="http://twitter.com/gabrowitsch/music">Lieblingsmusikern</a> und einer rein privaten Liste mit allen Leuten, die ich persönlich kenne. Natürlich folge ich auch anderen, zum Beispiel <a title="Typefacts" href="http://www.typefacts.com">Christoph Koeberlin</a>s beliebten Liste aller <a title="@typefacts: Deutsche Typotwitterer" href="http://twitter.com/typefacts/typografie-deutsch">deutschsprachigen Typotweets</a>. Ich selbst tauche in so unterschiedlichen Listen wie <a title="http://twitter.com/Vortrieb/webinale-2010" href="http://twitter.com/Vortrieb/webinale-2010">Webinale-2010</a>, <a title="http://twitter.com/kosmar/berlin" href="http://twitter.com/kosmar/berlin">Berlin</a>, <a title="http://twitter.com/jophillips/typography" href="http://twitter.com/jophillips/typography">Typography</a>, <a title="http://twitter.com/ilovetypography/creative" href="http://twitter.com/ilovetypography/creative">Creative</a>, I<a title="http://twitter.com/Fontblog/inspirationsquellen" href="http://twitter.com/Fontblog/inspirationsquellen">nspirationsquellen</a>, <a title="http://twitter.com/sophiaperennis/pownce" href="http://twitter.com/sophiaperennis/pownce">Pownce</a> oder <a title="http://twitter.com/behoff/typography-twits" href="http://twitter.com/behoff/typography-twits">Typography Twits</a> auf.</p>
<p>Und genau das macht den Reiz aus. Für sich und andere eine ständig aktualisierbare Lesezeichenliste bereitzustellen und gleichzeitig von der Mühe und redaktionellen Sorgfalt anderer zu profitieren. Man muss nicht jedem Twitterer folgen, sondern kann anhand der Listen quasi eine Zwischenstufe einrichten, die man bei Bedarf abfragen kann. Nebenbei hilft man durch diese indirekte Art der Verschlagwortung dem einzelnen Nutzer sich selbst zu reflektieren, vor allem aber dem System eine gewisse Ordnung zu finden.</p>
<p>Wie nutzt ihr die Twitterlisten? Welche Zusammenstellungen bevorzugt ihr?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>GlobRob, oder so viel zur Trennung von journalistischen und werblichen Inhalten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 15:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung ist zwar immer noch nicht als Werbung für die im MZ-Shop erhältliche Software gekennzeichnet, jedoch wurde der Artikel mittlerweile noch ein unabhängiges Experteninterview ergänzt.
Der Herr Niggemeier hat wahrscheinlich Recht, wenn er regelmäßig den Niedergang des Journalismus beschwört.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1016"></span><a rel="lightbox" title="Alles GlobRob oder was?" href="/img/zeitgeist/globrob_trennung_werbung_inhalt.png"><img class="center" src="/img/zeitgeist/globrob_trennung_werbung_inhalt_420.png" alt="" /></a></p>
<p>Der <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1260693523005&amp;calledPageId=987490165154">Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung</a> ist zwar immer noch nicht als Werbung für die im <a href="http://shop.mz-web.de/de/wisl_s-cms/149/CDs/1975/GlobRob__lt_br_gt_Schuetzt_Kind_und_Computer.html">MZ-Shop</a> erhältliche Software gekennzeichnet, jedoch wurde der Artikel mittlerweile noch ein <em>unabhängiges</em> <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1260693523001&amp;openMenu=987490165154&amp;calledPageId=987490165154&amp;listid=0">Experteninterview</a> ergänzt.</p>
<p>Der Herr <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/sonntagsredner-telefonieren-billiger/">Niggemeier</a> hat wahrscheinlich Recht, wenn er regelmäßig den Niedergang des Journalismus beschwört.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zweitausendacht: A Year Of Trance</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 18:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[
2008 stand musikalisch für mich wieder fest unter dem Stern der Trance-Musik. Seit ihrer Entstehung in den frühen 90er Jahren begleitet sie mich nahezu täglich und hat für mich – meist zum Unverständnis meiner Umwelt – einen hohen Stellenwert. Sie erfüllt alle Erwartungen, die ich an die Kraft von Musik stelle. Zudem hat sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="A State of Trance Podcast" href="http://www.arminvanbuuren.com/news/109/"><img class="center" src="http://www.fontwerk.com/img/zeitgeist/trance08_420.jpg" alt="Die besten Trance-Tracks des Jahres 2008" /></a></p>
<p><span id="more-622"></span>2008 stand musikalisch für mich wieder fest unter dem Stern der <a title="Die Definition von Trance" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trance_(Musik)">Trance-Musik</a>. Seit ihrer Entstehung in den frühen 90er Jahren begleitet sie mich nahezu täglich und hat für mich – meist zum Unverständnis meiner Umwelt – einen hohen Stellenwert. Sie erfüllt alle Erwartungen, die ich an die Kraft von Musik stelle. Zudem hat sich die Szene in den letzten Jahren zu ihrem Vorteil weiterentwickelt. Wer sich also offenen Geistes einem, wie mir zuweilen scheint, geächteten Genre annähern möchte, sollte einmal in die meiner Meinung nach besten fünf Tracks des letzten Jahres hören. Wer nicht, lässt es bleiben und legt sich eben wieder die Franz-Ferdinand-, Ärzte- oder Metallica-CD ein.</p>
<ol>
<li><a title="Aly &amp; Fila" href="http://www.myspace.com/alyfila">Aly &amp; Fila</a> »Lost Language«<br />
<small>(Lost Language EP auf <a title="Soundpiercing bei Armada Music" href="http://www.armadamusic.nl/">Soundpiercing</a>)</small></li>
<li><a title="Armin van Buuren: Hold on to me" href="http://www.youtube.com/watch?v=-yIGdAl1ilg">Armin van Buuren feat. Audrey Gallagher</a> »Hold On To Me«<br />
<small>(Imagine auf <a title="Armada Music" href="http://www.armadamusic.com/">Armada Music</a>)</small></li>
<li><a title="Martin Roth &amp; Alex Bartlett" href="http://www.myspace.com/mohitofthowardjones">Martin Roth &amp; Alex Bartlett</a> »Off The World« [Gareth Emery Remix]<br />
<small>(Off The World EP auf <a title="Vandit Records" href="http://www.vandit.de/">Vandit Records</a>)</small></li>
<li><a title="Starchaser" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewProfile&amp;friendID=130139676">Starchaser</a> feat. <a title="Lo-Fi Sugar" href="http://www.myspace.com/lofisugar">Lo-Fi Sugar</a> »So High« [Martin Roth Remix]<br />
<small>(So High EP auf <a title="Vandit Records" href="http://www.vandit.de/">Vandit Records</a>)</small></li>
<li><a title="Paul Keeley" href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=286151598&amp;s=143443">Paul Keeley</a> »A Sort of Homecoming« [Michael Cassette Remix]<br />
<small>(A Sort of Homecoming EP auf <a title="Anjunadeep bei Anjunabeats" href="http://www.anjunabeats.com/">Anjunadeep</a>)</small></li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The End of Print – Jetzt wirklich! … Wirklich?</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/618/the-end-of-print-jetzt-wirklich-wirklich/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 12:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medientechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gute Freundin fragte mich, ob ich ihr im Rahmen ihrer Diplomarbeit für ein Interview zur Verfügung stehe. Sie suche regelmäßige Leser von Tageszeitungen zwischen 20 und 30 Jahren. Das Altersschema passte zwar [noch], jedoch beziehe ich alle Informationen, die [mir] wichtig sind, über verschiedenste Angebote im Netz. Allenfalls »Die Zeit« schafft es noch dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Freundin fragte mich, ob ich ihr im Rahmen ihrer Diplomarbeit für ein Interview zur Verfügung stehe. Sie suche regelmäßige Leser von Tageszeitungen zwischen 20 und 30 Jahren. Das Altersschema passte zwar [noch], jedoch beziehe ich alle Informationen, die [mir] wichtig sind, über verschiedenste Angebote im Netz. Allenfalls »<a title="ZEIT ONLINE" href="http://www.zeit.de/">Die Zeit</a>« schafft es noch dann und wann auf meinen Frühstückstisch. Dann muss ich aber wissen, dass ich selbige auch am bevorstehenden Wochenende habe. Gut, dann leite die Anfrage einfach an deine zeitungslesenden Freunde weiter, so ihre folgende Bitte. Ich überlegte sehr angestrengt, doch wollte mir partout niemand unter 30 einfallen, der noch regelmäßig Zeitung liest.</p>
<p>Jüngst trat ein großes britisches Designmagazin an unsere Firma heran und offerierte uns folgendes Angebot: Für einen nicht unerheblichen vierstelligen Pfund-Betrag würden wir Editorial Content erhalten, würde man also über uns im Rahmen eines Beitrages schreiben. Man hätte bereits mehrere Schrifthersteller für eine entsprechende Serie gewinnen können. Selbstverständlich lehnten wir diese Anfrage ab. Welcher Leser von Fachmagazinen möchte solche Artikel vorgesetzt bekommen? Wo bleibt der inhaltliche Mehrwert, wenn die Berichterstattung lediglich noch eine Frage des Geldes ist?</p>
<p>Diese und <a title="Rückrufaktion für Journalismus" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/rueckrufaktion-fuer-journalismus/">andere</a> Beispiele, ja selbst <a title="Internet übernimmt Führung im Wettbewerb der Medien - Tagesszeitungen verlieren 30 Prozent ihrer Leser" href="http://idw-online.de/pages/de/news290752">wissenschaftliche Studien</a>, aber vor allem das zweite Beispiel lassen mich nun endgültig an der Zukunft der gedruckten Medien zweifeln. Lange war ich selbst als bekennender <em>Günter Internetzer</em> überzeugt, dass die gute alte Dame Print in diesem Bereich dem Sturm noch eine Weile trotzen kann. Nun sinkt aber mein Vertrauen in ihre Standfestigkeit. Ich bin davon überzeugt, dass der Druck nicht per sé dem Ende entgegen geht. Auf keinen Fall. Akzidenzen und Bücher werden in unserer Generation weiterhin gewichtigen Bestand haben, meine ich. Aber gedruckte Nachrichten in Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen – <strong>hat das Zukunft?</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dreaming obsessively … for free</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/599/dreaming-obsessively-for-free/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 06:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, in letzter Zeit höre ich nur noch gelegentlich Psychedelic Trance. Eher weht mir die seltene Mischung Trance, Klassik/Oper, Hip-Hop und Downtempo/Ambient um die Ohren. So kommt es wohl, dass ich »Obsessive Dream« bisher übersehen habe. Talamasca, eines der besten Psytrance-Projekte, stellt nämlich seit geraumer Zeit das komplette aktuelle Doppelalbum auf der Label-Website von Mindcontrol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-599"></span><img class="wrapright" src="http://www.fontwerk.com/img/zeitgeist/talamasca_150.jpg" alt="Talamasca - Obsessive Dream" />Zugegeben, in letzter Zeit höre ich nur noch gelegentlich Psychedelic Trance. Eher weht mir die seltene Mischung Trance, Klassik/Oper, Hip-Hop und Downtempo/Ambient um die Ohren. So kommt es wohl, dass ich »<a title="Talamasca - Obsessive Dream" href="http://www.discogs.com/release/1014922">Obsessive Dream</a>« bisher übersehen habe. <a title="Talamasca" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talamasca_(group)">Talamasca</a>, eines der besten Psytrance-Projekte, stellt nämlich seit geraumer Zeit das komplette aktuelle Doppelalbum auf der <a title="Mindcontrol Records" href="http://www.mindcontrolrecords.com/free.html">Label-Website von Mindcontrol Records</a> zum legalen kostenfreien Download zur Verfügung. Wer also immer schon mal ohne Gitarrengeschrammel richtig rocken wollte <span style="text-decoration: line-through;">[ja, genau euch meine ich, ihr Alternative-Punk-und-was-weiß-ich-Banausen]</span>, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Eine schöne Bestandsaufnahme, die zeigt, wo Psytrance heute steht. Wir schalten vom Wundersamen-Musik- zappelnd zurück in den Diplomarbeitmodus.</p>
<p><em>No time for writing the same <span style="text-decoration: line-through;">stupid</span> text in English again. I just recommend you to check out the free <a title="Talamasca" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talamasca_(group)">Talamasca</a> double album »<a title="Talamasca - Obsessive Dream" href="http://www.discogs.com/release/1014922">Obsessive Dream</a>« on <a title="Mindcontrol Records" href="http://www.mindcontrolrecords.com/free.html">Mindcontrol Records’ website</a>. It’s for free. It’s psytrance. It rocks more than any goddamned guitar music.</em></p>
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		<title>Wie man sein Stadion richtig umbenennt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 05:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… zeigt der beste Verein der Welt. Was Fans seit Jahren fordern, ist offensichtlich doch irgendwie machbar und wird von der Zielgruppe sehr wohlwollend aufgenommen. Da wird doch wohl nicht Jürgen im Spiel gewesen sein?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>… <a title="In Eintracht für die Eintracht" href="http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1088997.html">zeigt der beste Verein der Welt</a>. Was Fans <a href="http://www.fontwerk.com/193/von-der-page-zitiert/">seit Jahren fordern</a>, ist offensichtlich doch irgendwie machbar und wird von der <em>Zielgruppe</em> sehr <a title="Fanforum Eintracht Braunschweig" href="http://www.bundesligaforen.de/thread.php?postid=1018658#post1018658">wohlwollend aufgenommen</a>. Da wird doch wohl nicht <a title="Wäre ich ein großer Unternehmensberater mit großen Kunden, würde ich diesen das Rückkehr-Sponsoring empfehlen. " href="http://www.fontblog.de/files/telekom_freie_zone.html">Jürgen</a> im Spiel gewesen sein?</p>
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		<title>The Office: Umsonst und online</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 04:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
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Stromberg kennt hierzulande fast jeder. Mit dem britischen Original »The Office« können die Meisten dann schon nichts mehr anfangen. Dass es die Serie außerdem in einer amerikanischen und einer französischen Variante gibt, dürfte weitestgehend unbekannt sein. Nun bin ich aber derzeit in den Staaten, was mich schließlich zur amerikanischen Version führt. Überrascht stellte ich fest, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="center" src="http://www.fontwerk.com/img/zeitgeist/office_420.png" alt="The Office" /></p>
<p><a href="http://stromberg.prosieben.de/">Stromberg</a> kennt hierzulande fast jeder. Mit dem britischen Original »<a href="http://www.bbc.co.uk/comedy/theoffice/">The Office</a>« können die Meisten dann schon nichts mehr anfangen. Dass es die Serie außerdem in einer amerikanischen und einer französischen Variante gibt, dürfte weitestgehend unbekannt sein. Nun bin ich aber derzeit in den Staaten, was mich schließlich zur amerikanischen Version führt. Überrascht stellte ich fest, dass man einen Großteil der Folgen ganz offiziell im Netz ansehen kann … und herunterladen*, umsonst! Zuvor wird ein kleiner Werbeblock gezeigt und dann startet das Vergnügen auch schon. So stelle ich mir das Fernsehen von heute vor. Auf diese Weise kann jedermann jederzeit <span style="text-decoration: line-through;">auf der ganzen Welt</span> an die Serie herangeführt und die Fans können bei der Stange gehalten werden.</p>
<p>Zusätzlich finden sich auf der Website des verantwortlichen Senders <a href="http://www.nbc.com/">NBC</a> exklusiv <a href="http://www.nbc.com/The_Office/video/episodes.shtml">nicht gesendete Szenen</a> von »The Office«. Und da das Ganze Methode hat, finden sich dort außerdem längst vergessen geglaubte Kultserien wie das <a href="http://www.nbc.com/Vintage_Shows/A_Team/video/episodes.shtml">A-Team</a>, <a href="http://www.nbc.com/Vintage_Shows/Battlestar_Galactica/video/episodes.shtml">Battlestar Galactica</a>, <a href="http://www.nbc.com/Bionic_Woman/video/episodes.shtml">Bionic Woman</a> und <a href="http://www.nbc.com/Vintage_Shows/Buck_Rogers/video/episodes.shtml">Buck Rogers</a> sowie legendäre Shows wie <a href="http://www.nbc.com/American_Gladiators/video/">American Gladiators</a> und <a href="http://www.nbc.com/Saturday_Night_Live/video/">Saturday Night Live</a>. Pro Sieben, jetzt seid ihr am Zug.</p>
<p><small>*Download bisher nur für Microsoft Windows Vista and XP.</small></p>
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		<title>Gut gebrüllt, Wolff</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 04:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein alter Lokal-TV-Weggefährte Torsten »Cucki« Cuck ist im Web 2.0 angekommen. Zwar hat er quasi schon gebloggt, bevor der Begriff überhaupt bekannt war, nun sind aber endlich die technischen Voraussetzungen des TC-Blogs geschaffen worden. Meine bisherige Lieblingskategorie: Gut gebrüllt, Wolff. Dort finden sich regelmäßige Audioschnipsel des besten deutschen Fußballkommentators Wolff-Christoph Fuss. Bleiben Sie sportlich.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein alter Lokal-TV-Weggefährte Torsten »Cucki« Cuck ist im Web 2.0 angekommen. Zwar hat er quasi schon gebloggt, bevor der Begriff überhaupt bekannt war, nun sind aber endlich die technischen Voraussetzungen des <a href="http://www.tcblog.de/">TC-Blogs</a> geschaffen worden. Meine bisherige Lieblingskategorie: <a href="http://www.tcblog.de/?cat=10">Gut gebrüllt, Wolff</a>. Dort finden sich regelmäßige Audioschnipsel des besten deutschen Fußballkommentators <a href="http://www.der-kommentator.de/?page_id=141/">Wolff-Christoph Fuss</a>. <em>Bleiben Sie sportlich.</em></p>
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