Kategorie »Typostammtisch«


{BTST 05.13}: Stephen Coles

37. Berliner Typostammtisch

Die Titelgrafik wurde gesetzt aus der Anchor (Eric Olson, 2010)

Wenige Tage nach der TYPO steht schon der nächste Höhepunkt für Berliner Buchstabenfreunde an. Wir freuen uns, einen ganz besonderen Gast beim Typostammtisch begrüßen zu dürfen.

37. Berliner Typostammtisch

Stephen Coles braucht im Grunde keine große Vorstellung. Der Autor, Designer und typografische Berater ist eine feste Größe in der internationalen Schriftszene. Als Gründer des Blogs Typographica kam Stephen zu FontShop San Francisco und war dort sechs Jahre Creative Director. Mittlerweile pendelt er zwischen Kalifornien und Berlin, ist die treibende Kraft hinter Fonts In Use und gibt neben Typographica auch Chromeography und The Mid-Century Modernist heraus. Mit The Anatomy of Type veröffentlichte er jüngst sein erstes Buch. Regelmäßig schreibt er darüber hinaus für das Magazin Print, ist Gastdozent beim Type Camp und Mitglied des TypeBoards von FontFont.

Sein Vortrag (in englischer Sprache) trägt den Titel A Typeface is a Chair – »eine Schrift ist ein Stuhl«. Anhand dieser einfachen Metapher zeigt Stephen, auf welche Arten Schriften gemacht, beurteilt, ausgewählt und verwendet werden. Die begleitenden Illustrationen stammen von Laura Serra.

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{BTST 03.13}: Tintentanz

36. Berliner Typostammtisch

Die Titelgrafik wurde gesetzt aus den Kapitälchen der Haptic Black (Henning Skibbe, 2008)

36. Berliner Typostammtisch

Zur 36. Ausgabe des Berliner Typostammtisches erwarten wir dieses Mal gleich zwei Gäste.

Der eine, Hans-Jürgen Willuhn, kann mit Fug und Recht als Meisterkalligraf bezeichnet werden. Seit fünf Jahrzehnten widmet er sich der Buch- und Schriftgrafik, erhielt diverse Lehraufträge für Kalligrafie und Schriftgestaltung, darunter sogar eine Gastprofessur in Kairo. Seit bald 20 Jahren lehrt er an der FH Potsdam. Ganze Generationen von Studierenden durften bei ihm die Ausdruckskraft der eigenen Schrift entdecken. Viele sind den Buchstaben treu geblieben und erinnern sich gerne.

Die andere, Pauline Altmann, zählt ebenfalls zu jenen, die sich in Potsdam von der Frische seines Kalligrafieunterrichts faszinieren ließen. Noch während des Studiums gewann sie den Wettbewerb zum 15-jährigen Villa-Aurora-Jubiläum und entwarf dafür Katalog und Ausstellungstypografie. Seit ihrem Studienabschluss arbeitet Pauline Altmann freiberuflich im Bereich Grafik- und Motion-Design, immer mit Fokus auf feiner Typografie.

Gemeinsam haben die beiden das Kalligrafiekonzept Willuhns, bei dem Rhythmus und Dynamik, Charakteristik und Form zusammenkommen, in einem wunderbaren Buch festgehalten. Tintentanz »ist kalligrafischer Ausdruckstanz, ist Jazz für die Hand, die schreibt. Dieses Buch weckt die Lust, das Charakteristische beim eigenen Schreiben herauszuarbeiten und zu kultivieren. Handschrift wird zum persönlichen Ausdrucksträger: individuell – unverwechselbar – leidenschaftlich.« Weitere Informationen zu dem im Hermann Schmidt Verlag Mainz erschienenen Buch finden sich auf tintentanz.de

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{BTST 01.13}: Martin Z. Schröder

35. Berliner Typostammtisch

Die Titelgrafik wurde gesetzt aus der Edward (Hendrik Weber, 2012)

35. Berliner Typostammtisch

Bereits zum vierten Mal arrangierte Martin Z. Schröder exklusiv im handgefertigten Bleisatz ein Buch des ›Ober-Ironikers‹ Max Goldt. Dabei greift der typografisch versierte Schweizerdegen selbst gestalterisch in die Texte ein, zum Beispiel im ›Märchenschloss‹. Hier erscheint die verquatschte Restaurantkritik in kräftig geschmückter Zentenar-Fraktur. Das ist selten, denn üblicherweise ist es dem Typografen untersagt, sich derart aktiv in die Texte einzumischen. In dieser Buchreihe hingegen kommt dies öfter vor. Warum das so ist und warum das den ohnehin schon brillanten Texten gut tut, wird Martin Z. Schröder neben weiteren Einsichten in die Produktion des Buches ›Sind wir denn nur in Cordbettwäsche etwas wert?‹ beim ersten Typostammtisch des Jahres verraten.

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{BTST 12.12}: Stanley Kubricks Lieblingsschrift

34. Berliner Typostammtisch

Die Titelgrafik wurde gesetzt aus der Aeronaut (Georg Herold-Wildfellner)

34. Berliner Typostammtisch - Typostammquiz

34. Berliner Typostammtisch - Typostammquiz

34. Berliner Typostammtisch - Typostammquiz

34. Berliner Typostammtisch - Typostammquiz

34. Berliner Typostammtisch - Typostammquiz

34. Berliner Typostammtisch - Typostammquiz

© Fotos: Jens Tenhaeff, weitere Fotos hier

Wenn Typostammtischmitorganisator Florian Hardwig nach seiner letztjährigen Rolle als Quizmaster wieder als Ratender beim Typostammquiz an den Start geht, ist die Favoritenrolle vergeben. So tat er dann auch, was ein Typostammquizrekordmeister tun muss: er gewann die nunmehr fünfte Veranstaltung dieser Art stellvertretend für sein Team mit Chloé, Lucy Phillips und Alexander Roth. Bereits zum dritten Mal gelang ihm dies, diesmal knapp vor Jens Kutílek. Dabei hatten es die letztjährigen Finalisten und heutigen Quizmaster Tim Ahrens und Christoph Koeberlin vor allem im Finale besonders schwer gemacht, während sie in der Hauptrunde noch einer Mischung aus Experten- und Populärwissen vertrauten. Die Fragen werden übrigens in diesen Tagen noch einmal von Christoph öffentlich im Typostammtisch-Twitter-Account wiederholt. Folgeempfehlung!

Auch Preise wurden wieder zahlreich gespendet, so dass jeder der fast 50 Teilnehmer mit mehr ging, als er oder sie kam. Stellvertretend für alle Anwesenden möchte ich mich daher noch einmal herzlich bei folgenden Spendern bedanken:

  • Volker Busse: Typodarium
  • Hannes von Döhren: signiertes Poster Brandon Grotesque DIN A0
  • FontFont: 3× signiertes FontBook, 3× Buch Made with FontFont
  • FontShop Deutschland: Buch Bewegte Schrift (Dreesbach-Verlag), Magazin Zwiebelfisch, 2× Magnetbuchstaben, Street-Style-Memory-Game, Double-Bloom-Memory-Spiel, Typotopografie-Magazin, 2× Wasserflaschen, Buch Signalethik, Buchstabenbildermemo, 3× Kaffeebecher, 2× Buch Extraordinary Records, Kalender Burg Giebichenstein, Büchlein Handgeschriebene Schriften, T-Shirt, 2× Taschen
  • Gerd Gauglitz: Bücher Wilhelm Schubert ›Das Buch bei den Griechen und Römern‹, Jean Paul ›Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch‹
  • Christine Gertsch: Buch Wim Crowel
  • Gestalten: Buch Hand to Type
  • Florian Hardwig: Kunstkatalog Mixed Pickles, vier House-Schallplatten
  • LiebeFonts: Buch Typolyrics, Typeface-Memory-Game, Weihnachtskarten
  • Lucasfonts – Schokobuchstaben, Styroporbuchstaben
  • Letter in Berlin: 3× Wendeschilder für Ladengeschäft im Siebdruck
  • Thomas Maier: buchgedruckte Poster
  • Jan Middendorp: Schriftmuster Adobe Kepler, Buch ›Graphic Design Now«, Buch ›A Taxonomy of Office Chairs‹, Buch ›The Encyclopedia of Fonts‹
  • Mota Italic: T-Shirt, Perpetual Calendar, 3× Asterisk-Baumschmuck, Tasche Mister K
  • Pacifico Grafik: Kalender, Notizbuch
  • Klaus Rähm: Typografik Tschichold (Poster)
  • Rosetta Type Foundry: Schriftmusterbuch Rosetta #1
  • Nadine Roßa: Type-Cookies
  • Hermann Schmidt Verlag: Buch Tintentanz, Buch Taschenlexikon der Angst
  • Martin Z. Schröder: Buch Max Goldt
  • Andreas Seidel: Buch Emigre-Magazin Honey Barbara, ABC-Büroklammern
  • Georg Seifert: Lizenz ›Glyphs Mini‹
  • Jürgen Siebert: Schal
  • Ilja Wanka: Helvetica-Stanzbuchstaben aus DDR-Produktion
  • Yanone: Handgefertigte Buchstabenschokolade

{BTST 12.12}: Das fünfte Typostammquiz

34. Berliner Typostammtisch

Die Titelgrafik wurde gesetzt aus der Aeronaut (Georg Herold-Wildfellner)

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, Weihnachten steht vor der Tür. Wer den Typostammtisch schon länger begleitet, weiß, was das heißt: Es ist wieder Zeit für Geschenke … und für unsere traditionelle Raterunde! Die beiden Finalisten des letzten Jahres, Christoph und Tim, stecken mitten in den Vorbereitungen und tragen zur Stunde knifflige Fragen für das fünfte Typostammquiz zusammen.

34. Berliner Typostammtisch

Auch einige Preise sind bereits eingetroffen. Ein erstes Paket mit edlen Gaben hat uns der Verlag Hermann Schmidt Mainz geschickt, weitere Schenkungen wurden von Martin Z. Schröder und Etienne Girardet angekündigt. Bitte überlege, ob auch Du (oder Dein Arbeitgeber) passende Preise zur Verfügung stellen kannst. Jede Spende ist willkommen: Bücher, Plakate, Schriftmuster, Shirts, Gutscheine, Selbstgemachtes – alles darf auf dem Gabentisch präsentiert werden. Wenn alle sich wieder so spendabel zeigen wie in den letzten Jahren, dann ist sogar für jeden Teilnehmer ein Preis garantiert. (weiterlesen…)