Kategorie »Typografie«


»Making Faces« in Berlin

In dieser Woche macht Berlin einmal mehr den ihr mittlerweile nicht mehr wegzudiskutierenden Status der typografischen Hauptstadt alle Ehre. P22s Richard Kegler besucht die Stadt aus dem fernen Buffalo kommend, um exklusiv seinen Jim Rimmer zu Ehren produzierten Dokumentarfilm »Making Faces – Metal Type in the 21st Century« zu zeigen (Review vom Font Bureau). Jim Rimmer war ein begnadeter kanadischer Grafiker, Schriftentwerfer, Drucker und Lehrer. Leider erlag er im letzten Jahr einer schweren Krankheit.

Making Faces

Dank der Unterstützung von Mota Italic und FontFont wird der Film am Donnerstag (8.9.) im Downstairs-Kino im Filmcafé in der Schliemannstraße 15 zu sehen sein, um 19, 20.30 und 22 Uhr. Das Kino ist ein gemütliches Café, in dem man ungezwungen vorher und nachher untereinander ins Gespräch kommen kann.

Der Eintrittspreis beträgt 5€ (4€ für Studenten) und beinhaltet ein Freigetränk. Da die Plätze trotz dreier Aufführen begrenzt sind, wird um kurze formlose Anmeldung gebeten unter veronica@fontfont.de. Wer unverständlicherweise immer noch mit seinem Kommen ringt, sollte noch einen Blick auf Dan Reynolds’ Einladung werfen.

{BTST 08.11}: Schriftmuster und Schriftschablonen

26. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in der FF Magda Clean (Henning Krause, Cornel Windlin und Critzla)

26. Berliner Typostammtisch

Und wieder steht ein Berliner Typostammtisch an. Und wieder werden delikate Vorträge serviert. Recht historische, wenn nämlich am kommenden Donnerstag (19 Uhr, im Max & Moritz) der Grafik-, Schriftdesigner und Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Kommunikationsdesigner BDG Henning Krause über »Schriftmuster und -bücher im Wandel der Zeit« und der Designer und Dozent (Dr.) Thomas Maier über »Schriftschablonen des 20. Jahrhunderts« sprechen. Da der Zuspruch stetig wächst sollte man rechtzeitig erscheinen, um den Abend nicht im Stehplatzbereich verbringen zu müssen.

{BTST 06.11}: Pecha Kucha 2011

25. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in Amalia (Nikola Djurek)

Neben dem Typostammquiz am Ende eines Jahres geben wir uns in der Jahresmitte traditionell einer weiteren Besonderheit hin: dem Pecha-Kucha-Abend. Hierzu sind wieder alle, die ein passendes Thema ihrer Wahl auf jeweils 20 automatisch nach je 20 Sekunden wechselnden PDF-Folien vorstellen wollen, eingeladen, eben dies zu tun. Bis zu zehn Vorträge à 6 Minuten und 40 Sekunden werden den Rahmen für den Abend bilden (First come, first serve). Zur Feier der »runden« 25. Ausgabe des Berliner Typostammtisches besteht eine Extra-Herausforderung: auf einer der 20 Folien muss irgendwie sinnvoll die Zahl 25 eingebunden werden. Der Kreativität sind hierzu keine Grenzen gesetzt.

Unter twitter.com/typostammtisch werden die eingereichten Themen vorgestellt. Dort sind bereits die ersten bestätigten Vorträge zu finden: (weiterlesen…)

Ich brauche mehr Pfeile. MEEEEHHHHR PFEEEIIIILE!

Einige der schönsten Pfeile überhaupt: in Eric Olsons Anchor

Liebe Schriftgestalter. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Anwendern eurer schönen Schriften geht, aber ich bin ein Pfeilfetischist. Keine halbe DIN-A4-Seite, ohne dass ich nicht mindestens einmal einen Pfeil ins Spiel bringe. Quellenhinweis: Pfeil, Zitat: Pfeil, Listen: Pfeile … ja, notfalls bring ich die auch noch in den Überschriften unter. Das wäre ja alles kein Problem, wenn es da nicht diesen einen kleinen Haken gibt: Die meisten der Schriften stellen einfach viel zu wenig bis gar keine Pfeile zur Verfügung! Der Grund, wie mir aus diversen Gesprächen mit Schriftgestaltern offenbar wurde, ist ebenso simpel wie unverzeilich: sie werden schlichtweg vergessen. Dieser Artikel soll euch daher stets an dieses kleine, aber für Terrortypografen wie mich wichtige Detail erinnern und einen kleinen Beitrag zu einer größeren Pfeilvielfalt leisten.

Also, liebe schriftgestaltende Freunde, ich brauche mehr Pfeile! Ross, David, Eric, Erik und Erik machens doch vor.

{BTST 04.11}: Wer A sagt, muss auch Realist bleiben

24. Berliner Typostammtisch

Grafik gesetzt in FF Profile (Martin Wenzel)

24. Berliner Typostammtisch

Zum 24. Berliner Typostammtisch treffen sich Schriftbegeisterte der Hauptstadt am Donnerstag um 19 Uhr im Max & Moritz. Zu Gast sind Barbara Dechant vom Berliner Buchstabenmuseum und der Grafik- und Schriftdesigner Martin Wenzel. Barbara Dechant stellt ihr außergewöhnliches Museum vor und meint dazu »Wer A sagt, muss auch B sagen.« Martin Wenzel ist (zu Recht, Anm. d. Red ;) von seiner neuen Schriftfamilie Realist überzeugt (»Sinnvoll sah noch nie so gut aus.«) und wird uns erläutern, was genau an ihr das Besondere ist. (weiterlesen…)

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