Kategorie »Indivosuell«


Die Masken des Lucha Libre

Wenn man einmal in Mexiko ist, muss Mann man zwei Sachen gesehen haben: das Aztekenstadion und einen Lucha-Libre-Kampf. Das altehrwürdige Stadion musste zu meinem großen Bedauern leider passen. Beim Lucha Libre aber saß ich gespannt in der zweiten Reihe der CMLL Lunes Arena Puebla und verfolgte ein Spektakel der Extraklasse.

Nicht zuletzt die Masken machten Lucha Libra über Mexiko hinaus bekannt

Nicht zuletzt die Masken machten Lucha Libra über Mexiko hinaus bekannt

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Die Legende vom Druckmaschinenquartett

DruckmaschinenquartettEs gibt sie mit Dikatoren, Seuchen, Panzern und Plattenbauten. Die Rede ist von Quartettspielen. Kaum zu glauben, aber bisher fehlte eine naheliegende Variante: ein Spiel mit Druckmaschinen. Richtig, jene tonnenschwere Präzisionsmaschinen, mit denen die Spielkarten hergestellt werden. Ganz klar also, es musste Abhilfe geschaffen werden. Bereits Anfang des Jahres beendeten wir – meine lieben Freunde Helene Durst, Florian Ahrens, Jan Weiss und ich – im Rahmen des »Studienprojekts Produkterstellung« die Produktion des Druckmaschinenquartetts. Von der Idee, Konzeption und Recherche über die Gestaltung, die Reinzeichnung, den Druck [unterstützt von vierC] bis hin zur Weiterverarbeitung fertigten wir gemeinsam die Kartenspiele. Auf 32 Karten werden die wichtigsten Bogenoffsetmaschinen von Firmen wie Heidelberg, MAN Roland, KBA, Komori, Shinohara und anderen gezeigt. Gespielt wird mit den Werten Einführungsjahr, Abmessungen, Bogenformat, Farbwerkemaximum, Druckgeschwindigkeit, Bedruckstoffdicke und Gewicht. Ein Spiel für Freaks also. Druckfreaks.

Druckmaschinenquartett

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Twenty-Five Designers And One Toy

Etch-A-Sketch-Selbstportrait
Mein Etch-A-Sketch-Selbstportrait

Beim TypoStammQuiz gehörte das A0-Plakat und die dazugehörige 60-seitige Broschüre »Twenty-Five Designers And One Toy« bereits zu den begehrtesten Preisen. Nun gibt es beides kostenlos für die ersten 150 Besteller im Fontblog. HD Schellnack fragte dafür auf der diesjährigen TYPO 25 Designer und Typografen, ob sie – passend zum Thema – ein Image mit einem Etch-A-Sketch zeichnen würden. Branchengrößen wie Ed Benguiat, Stefan Sagmeister, David Berlow, Alison Jackson, Erik Spiekermann und Bruno Steinert ließen es sich natürlich nicht nehmen, mit dem Spielzeug kreativ zu werden.

Es war mir eine große Ehre, ebenfalls das Gerät ausprobieren zu dürfen. Bis dahin war ich tatsächlich noch jungfräulich auf diesem Gebiet. Damals war auch noch nicht klar, was aus diesem Spaß am Ende werden würde. Das Ergebnis finde ich Klasse und super umgesetzt. Da macht mir auch der kleine, vertraute Verschreiber meines Nachnamens nichts … ;)

[vielleicht ist das aber die Gelegenheit, diesen sehr häufig gemachten Fehler mal öffentlich anzustreichen :
Grabowitsch = falsch! Gabrowitsch = richtig!]

The Dawn of Disco: Ivo im Fotohaifischbecken

Werbungineigenersache lautet das heutige Stichwort. Seit einigen Monaten bereits kann man mich, pardon, kann man Lizenzen meiner Bilder kaufen. Die Fotoagentur meines Vertrauens heißt ƒStop, meine erste kleine Kollektion dort »The Dawn of Disco«. Nachdem ich letztes Jahr bei FSI – der Mutti von ƒStop – arbeitete, kam ich auf die Idee, einige meiner Bilder dort vorzustellen. Schließlich ist es nun kein Geheimnis, dass neben dem typografischen auch ein fotografisches Herz in mir schlägt. Da der Großteil meiner Werke auf hochauflösend scanbaren Film vorlag [12 Megapixel sind Minimum] und die Motive offenbar nicht ganz am Geschmack von »Daumen-hoch-Daumen-runter« Max vorbei gingen, ging meine erste, thematisch gemischte Kollektion in Produktion. Derzeit befindet sich auch schon meine zweite Kollektion in der ƒStop’schen Pipeline, hauptsächlich mit ein paar fotografischen Eindrücken aus San Francisco.
Baseballfeld im nächtlichen San Francisco
Ein Bild aus der kommenden Kollektion: Baseballfeld im nächtlichen San Francisco. [© 2008 Ivo G. • ƒStop]

Alle Bilder werden ebenfalls bei FontShop erhältlich sein, voraussichtlich nach dem lang ersehnten Relaunch der Website. Der Branchenprimus Getty Images wertet sein Angebot bereits auf. ;) Eine Sache, die mich in diesem Zusammenhang im übrigen stutzig macht, ist die dortige Falschschreibung meines Namens. Ein »r« zu viel bedeutet, dass dort nicht mit automatischer Datenübernahme oder zumindest »Copy and Paste« gearbeitet wird, sondern mit einem manuellen Einpflegen der Fremddaten. Das dürfte wohl einfacher und vor allem sicherer gehen, schließlich leben wir bereits im achten Jahr nach dem Millennium. Nebenbei: Auf den Fehler wurde Getty bereits vor genau einem Vierteljahr aufmerksam gemacht … Da hofft man doch, dass sie dort wenigstens nicht mehr mit Windows 3.1 unterwegs sind.
Welpen, wenn ich nicht irre, Golden oder Labrador Retriever
Ein Bild aus der aktuellen Kollektion: Welpen, wenn ich nicht irre, Golden oder Labrador Retriever.
[© Ivo G. • Als E-Card bei ƒStop verschicken.]

Die ganze Aktion ist für mich vor allem ein großes Experiment, mit dem Vorteil, dass Anfragen der finanziell klammen Art in Zukunft ausbleiben dürften, denn die Nutzungsbedingungen sind nun deutlich geregelt. Reich werde ich damit sicher nicht, dafür ist die Auswahl [noch?] deutlich zu klein. Ich würde mich aber definitiv freuen, sollte das eine oder andere Bild in spannenden Projekten eingesetzt werden. Sollten Fontwerk-Leser also auf meinen Plattenspieler, den Fernsehturmpömpel oder die Mittelmeerdächer zurückgreifen: eine Rückmeldung wäre ein Traum!

[Anmerkung: Die Auswahl meiner Bilder bei ƒStop ist etwas größer als bei Getty.]

Berlin (53): Kiosk in der Friedrichstraße

Kiosk in der Friedrichstraße