Pointierter kann man eine Anzeige für ein solches Produkt wohl kaum gestalten. Sensationell.

[Bild sandeepmakam.blogspot.com entnommen]
Kategorie »Grafikdesign«
Fruit sells
Typospielereien, halbnackte Frauen und Voormann
Unter »Typographic illustration« auf jocandraw.com findet man ein sehenswertes Sammelsurium typografischer freier und Auftragsarbeiten von Jo Ratcliffe aus London. Andererseits, so richtig herausheben kann und will ich eigentlich gar keine ihrer unterschiedlichen Arbeiten, zu anspruchsvoll ist ihr gesamtes Portfolio. Ein Faible für typografische Spielereien, leicht bekleidete Damen und Klaus Voormann hat die Designerin jedoch definitiv.
Der perfekte Bildschirmschoner
Auf We made this – der magerfette Nils empfahl mir diesen Designblog – habe ich ihn entdeckt: Fliqlo. Er ist zwar nicht der neueste Bildschirmschoner, aber vielleicht der beste. Nach dem Motto »keep it simple« ahmte Yuji Adachi alias 9031.com die Klappziffernuhren vergangener Tage nach und trifft damit für meinen Geschmack den Zeitgeist mit einer vollen Breitseite. Den ganzen Spaß gibt es noch dazu für Windows und Mac OS X. Vom Feinsten.

Fliqlo im Fontwerkschen Selbstversuch
Ein weiteres stylisches Screensaver-Highlight auf Zeitansagebasis möchte ich in bei dieser Gelegenheit nicht unberücksichtigt lassen: die PolarClock von Gabriel Bucknall alias pixelbreaker.
Model Alphabet

Eine weitere schöne Buchstabenspielerei haben sich die niederländischen Modefotografen Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin ausgedacht. Zusammen mit Designern von M/M [Paris] erstellten sie für eine Posterserie ein Alphabet aus Model-Bildern. Das gesamte Alphabet kann neben weiteren interessanten Kreationen im M/M-Katalog betrachtet und bestellt werden. Die im Siebdruck erstellten Poster gibt es ab 200 Euro.
[Entdeckt auf iheartphotograph.blogspot.com]
Makellos
Das Thema ist nicht neu, aber dafür [leider] auch nicht selten. Im Gegenteil, kein Zeitschriftencover kommt heutzutage ohne aufwändige Photoshop-Retusche aus. Dass sich makellose Promis auf den Titelbildern dieser Welt räkeln lässt so manche[n] an den eigenen Grübchen zweifeln. Dabei ist eine solche »Makellosigkeit« das größte Makel, weil mit größter Wahrscheinlichkeit unnatürlich. Ein Beispiel mit interessantem Vor-und-Nachher-Vergleich zeigt jezebel.com anhand der Countrysängerin Faith Hill in der US-amerikanischen Frauenzeitschrift Redbook. Wollen wir das wirklich sehen? Liebt ihr nicht genau diesen einen unretuschierten Hals eures Partners?
[via M. Wäger]

