Berliner Typostammtisch 08/09: Einladung

24. August 2009 | 21.05 Uhr | Kategorie: Typostammtisch

15. Berliner Typostammtisch
Grafik gesetzt in der PTL Superla Thin von Karl-Heinz Lange

Die Publicala von Karl-Heinz LangeEiner der erfahrensten Schriftgestalter der Republik schenkt der Berliner Typogemeinde etwas sehr persönliches: einen geschichtenreichen Abend. Und das, obwohl er eigentlich beschenkt werden müsste, feierte er doch unlängst seinen 80. Geburtstag. Karl-Heinz Lange, immer noch sehr aktiver und produktiver Designer, verspricht uns im Rahmen des 15. Berliner Typostammtisches unterhaltende Geschichten, Bilder und Schriften aus über 60 Berufsjahren [!] und rundet damit gewissermaßen seinen begeisternden Vortrag vor zwei Jahren ab. Karl-Heinz Lange während seines Vortrages im Oktober 2007Da unser Gast sich vorgenommen hat, damit ein allerletztes mal vor Publikum vorzutragen, wird dies vermutlich die letzte Gelegenheit sein, seinen Ausführungen live und in Farbe zu folgen, auch wenn er bis heute nach dem Motto »Fange nie an aufzuhören – Höre nie auf anzufangen« lebt.

Das g der Minimala von Karl-Heinz LangeWer dieses Highlight in der dreijährigen Typostammtisch-Geschichte auf keinen Fall verpassen will, sollte sich rechtzeitig am Donnerstag um 19 Uhr an bekannter Stätte einfinden. Dem Wunsch vieler Stammgäste entsprechend verzichten wir diesmal auf die Anmelde-E-Mail. Umso wichtiger ist daher aber die Pünktlichkeit, denn wer zuerst kommt, sitzt schließlich auch zuerst [oder überhaupt].

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Berliner Typostammtisch 08/09: Zusammenfassung ⇒

  1. 1 | Carolyn Steinbeck | 25. August 2009 um 18.07 Uhr

    Einen schönen guten Tag!

    Jedes Mal wenn ich eine Einladung zum Typostammtisch lese, frage ich mich wo denn diese “bekannte Stätte” sein könnte an der ich mich einfinden könnte. Ich habe schon den Verdacht, daß es sich bei dem Typostammstisch um eine Freimaurerloge handelt …?

    Über Hinweise freut sich:
    Carolyn

  2. 2 | Ivo | 25. August 2009 um 20.33 Uhr

    Jedesmal, wenn ich bisher eine Einladung zum Typostammtisch geschrieben habe, habe ich auf die Kontaktmöglichkeiten hingewiesen, welche dann stets genutzt wurden.

    Der Grund, warum ich nähere Angaben [die für den Stammbesucher und den Webversierten auch so zu finden sein dürften ;] in der Einladung auf der Website weglasse ist der, dass das dann oft hier und dort zitiert und aufgegriffen wird – was ich prinzipiell großartig finde – und man dann aber einfach keine Kontrolle mehr hat. Der Typostammtisch ist alles andere als eine Loge, sondern eine offene Veranstaltung und soll dies natürlich auch bleiben. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Das Besondere, wenn man eine solche Veranstaltung in Berlin organisiert: es tummeln sich sehr viele potenzielle Interessenten in dieser Stadt und viele Nicht-Berliner verbinden eine solche Möglichkeit gleich noch mit einem generellen Besuch in der Hauptstadt. Das ist wirklich toll, birgt aber die Gefahr, dass wir hier nicht von mal eben zwei-drei unangemeldeten Gesichtern sprechen, sondern von deutlich mehr. Das bringt dann mit sich, dass die »bekannte Stätte« plötzlich zu klein ist. Was auch kein Problem ist, wenn man das rechtzeitig weiß und ggf. nachorganisieren kann. Aber eben das hat man dann leider nicht mehr unter Kontrolle. Auch kann der Typostammtisch kein Ersatz für gute typografische Vorlesungen sein, so dass sich gleich ganze Studienklassen anmelden wollen [alles schon passiert!]. Es ist riesig, dass die Veranstaltungsreihe einen solchen Zuspruch findet, von Experten bis Studenten, von Ur-Berlinern bis Saarländern [hehe], aber das Ganze organisiert sich eben nicht von allein.

    Bisher habe ich daher auch immer auf eine Anmeldemail bestanden, die mir einen deutlichen Mehraufwand bescherte, aber eine gewisse Sicherheit bedeutete. Einigen war das schon zu viel, so dass sie sich partout nicht angemeldet haben, obwohl sie wussten, dass sie kommen werden. Daher diesmal das Experiment, ob das alles gut klappt. Vielleicht muss ich ja einfach lockerer werden. Aber wie war noch gleich die Frage?

  3. 3 | Heike Maas | 3. September 2009 um 11.15 Uhr

    Ich finde Saarländer-bashing in diesem Zusammenhang und im Allgemeinen überhaupt das musste mal gesagt werden wo kämen wir denn sonst hin, wenn das einreißen würde?

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