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	<title>Kommentare zu: Designrolle rückwärts</title>
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	<description>Typografie.Design.Zeitgeist</description>
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		<title>Von: nora</title>
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		<dc:creator>nora</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 13:11:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Ivo, gerade das Buch zu Ende ... und stimme mit dir überein. Selbst in Teil 1 verstehe ich nicht die Wahl der Begrifflichkeiten die auf gleicher Höhe stehen, wie z.b. Renaissance und Space Age ... Ok, nicht linearer Aufbau ist ja als Ansatz ok, aber wenn man das als Nachschlagewerk konzipiert (was es als Genre meines Erachtens nach am ehesten trifft) wird das schon auch verwirrend, vor allem für Studierende und Anfänger. 

Dann die Codierung mit Icons. Wozu sollen die gut sein? Wir haben doch schon eine Codierung über die Jahreszahl zum Beispiel. Warum muss ich die 60-er mit Space Age titulieren? Und dazu ein Icon entwickeln für ein paar Seiten Abbildungen und eie Übersicht? Das finde ich absolut überflüssig. Ebenso der schwarze Buchschnitt mit den Icons. Was macht das für einen Sinn? Und bei den Trennerseiten hast du Recht. Die sind wirklich überflüssig und lassen sich nicht mit der Qualität des ausgewählten Bildmaterial in eine Reihe stellen. Sie sind ein eher schlechtes Beispiel dafür, wie Retro-Design häufig angewandt wird.

Die Idee grundsätzlich ist bestechend und ich wünsche mir schon seit Jahren eine Art Online-Datenbank für Gestalter, die zusammenhängendes Bildmaterial von den einzelnen Epochen (Farben, Typo, Gestaltung, Architektur, Möbel, Kleidung, Literatur, Kunst etc) ausweist. Als erster Versuch in Buchform ist das sicher anerkennenswert, aber nicht schlüssig gelungen.

Zum Stöbern und Entdecken wenn man es nicht so ganz genau nimmt ist es jedoch durchaus geeignet. Einige gute Gegenüberstellungen sind dabei. Und es ist wirklich auch ungewöhnliches Bildmaterial dabei, welches sich nicht in jedem Designbuch wiederfindet. Der Preis ist sicher bezüglich der ganzen Recherche-Arbeit, der Bildqualität, der Verarbeitung und Druck-Qualität genau angemessen. 

Wobei ich nach wie vor denke daß hier gestalterisches Understatement (Softcover-Einband mit Fadenheftung, ein etwas kleineres Format, weniger Retro-Schnick-Schnack ... ) gut getan hätte um den lexikalischen Charakter zu verdeutlichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ivo, gerade das Buch zu Ende &#8230; und stimme mit dir überein. Selbst in Teil 1 verstehe ich nicht die Wahl der Begrifflichkeiten die auf gleicher Höhe stehen, wie z.b. Renaissance und Space Age &#8230; Ok, nicht linearer Aufbau ist ja als Ansatz ok, aber wenn man das als Nachschlagewerk konzipiert (was es als Genre meines Erachtens nach am ehesten trifft) wird das schon auch verwirrend, vor allem für Studierende und Anfänger. </p>
<p>Dann die Codierung mit Icons. Wozu sollen die gut sein? Wir haben doch schon eine Codierung über die Jahreszahl zum Beispiel. Warum muss ich die 60-er mit Space Age titulieren? Und dazu ein Icon entwickeln für ein paar Seiten Abbildungen und eie Übersicht? Das finde ich absolut überflüssig. Ebenso der schwarze Buchschnitt mit den Icons. Was macht das für einen Sinn? Und bei den Trennerseiten hast du Recht. Die sind wirklich überflüssig und lassen sich nicht mit der Qualität des ausgewählten Bildmaterial in eine Reihe stellen. Sie sind ein eher schlechtes Beispiel dafür, wie Retro-Design häufig angewandt wird.</p>
<p>Die Idee grundsätzlich ist bestechend und ich wünsche mir schon seit Jahren eine Art Online-Datenbank für Gestalter, die zusammenhängendes Bildmaterial von den einzelnen Epochen (Farben, Typo, Gestaltung, Architektur, Möbel, Kleidung, Literatur, Kunst etc) ausweist. Als erster Versuch in Buchform ist das sicher anerkennenswert, aber nicht schlüssig gelungen.</p>
<p>Zum Stöbern und Entdecken wenn man es nicht so ganz genau nimmt ist es jedoch durchaus geeignet. Einige gute Gegenüberstellungen sind dabei. Und es ist wirklich auch ungewöhnliches Bildmaterial dabei, welches sich nicht in jedem Designbuch wiederfindet. Der Preis ist sicher bezüglich der ganzen Recherche-Arbeit, der Bildqualität, der Verarbeitung und Druck-Qualität genau angemessen. </p>
<p>Wobei ich nach wie vor denke daß hier gestalterisches Understatement (Softcover-Einband mit Fadenheftung, ein etwas kleineres Format, weniger Retro-Schnick-Schnack &#8230; ) gut getan hätte um den lexikalischen Charakter zu verdeutlichen.</p>
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