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Fontwerk

× Welche OpenType-Ziffern sind die Richtigen?

» 13. März 2008, 06.35 Uhr | Kategorie Typografie

Versalziffern und Mediävalziffern, jeweils proportional und für Tabellen? Wer da nicht mehr durchblickt darf sich meinen Artikel »Figuring It Out: OSF, LF, and TF Explained« im FontFeed zu Gemüte führen.

Geschrieben von Ivo


Kommentare RSS

  1. Christoph

    Gute Arbeit, mein Lieber, auch wenn ich als Beispiel Tabellenziffern mit einer Eins mit Fußserife besser gefunden hätte. Und die TOSF kommen leider nur ganz oben vor. Solltest Du etwa auch einer jener Ignoranten sein, die sie für überflüssig halten?! ;)
    Weiter so!


    Wir trinken Immer!

  2. Ivo

    Stimmt, hätte man machen können. Wen man allerdings Zugriff auf sämtliche Fonts im Shop hat fällt die Entscheidung für eine Sans Serif aus Tausenden sehr schwer.
    TOSF sind sicher die am seltensten genutzte der Formen, niemals würde ich sie jedoch als überflüssig betrachten. Wehe, ich sehe neue FontFonts ohne TOSF, mein Lieber!

  3. typoBaz

    hatte schon die Hoffnung mal eine vernünftige Anwendung für TOSF zu sehen

  4. Ivo

    Ich sag mal, ob man letztlich TLF oder TOSF verwendet liegt auch ein Stück weit am Setzer selbst. TOSF können durchaus auch sinnvoll in Tabellenkonstrukten eingesetzt werden. Ich persönlich bevorzuge sie zum Beispiel bei Konsultationstext, wie auf Visitenkarten oder Geschäftsausstattungen. Ich würde TOSF definitiv vermissen, wenn sie grundsätzlich nicht mehr verfügbar wären. Es nützen letztlich die schönsten Ziffern nichts, wenn der Anwender nicht mit ihnen umzugehen weiß.

  5. Christoph

    Worte wie in Stein gemeißelt! ;)

    Ich bin auch eher ein Freund der TOSF und alleine schon aus technischen Gründen wird es sie auch weiterhin in allen FF Textschriften geben. Mindestens.
    Und wenn die Auswahl mal wieder schwer fällt und Du einen väterlichen Rat brauchst, steht Dir der alte Dreihorn natürlich immer gern zur Verfügung! :)
    Weitermachen.

  6. Sebastian Nagel

    TOSF sind für mich wie fette kursive Schriftschnitte, die Konsequenz einer zweidimensionalen Matrix (Gewicht × Winkel bzw. Orientierung × Breite). Selten gebraucht, ärgerlich wenn nicht vorhanden.

    Ob sie praktisch brauchbar sind, hängt sehr von deren Gestaltung ab. Wie stark sind die Ober- und Unterlängen ausgeprägt – sind es eher verschobene Versalziffern oder fast schon Kapitälchen-Ziffern mit dezentem Auf-und-ab?

    Kapitälchenziffern (ob tatsächlich, oder mit angedeuteten Ober/Unterlängen) könnte ich übrigens viel öfter brauchen als TOSF. Eine Telefonnummer sieht damit einfach viel besser aus als Versal oder in OSF. Leider in sehr wenigen Fonts enthalten …

  7. Ivo

    Übrigens habe ich bei unserem aktuellsten [und auch letzten] Studienprojekt OSF benutzt, wo man nach meinem eigenen oben erwähnten Artikel besser LF benutzen sollte. Mehr dazu gibt es hier in Kürze zu sehen. Ich bin schon jetzt auf die Meinungen dazu gespannt.

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