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23. Juli 2007, 06.38 Uhr | Kategorie
Design
Das Thema ist nicht neu, aber dafür [leider] auch nicht selten. Im Gegenteil, kein Zeitschriftencover kommt heutzutage ohne aufwändige Photoshop-Retusche aus. Dass sich makellose Promis auf den Titelbildern dieser Welt räkeln lässt so manche[n] an den eigenen Grübchen zweifeln. Dabei ist eine solche »Makellosigkeit« das größte Makel, weil mit größter Wahrscheinlichkeit unnatürlich. Ein Beispiel mit interessantem Vor-und-Nachher-Vergleich zeigt jezebel.com anhand der Countrysängerin Faith Hill in der US-amerikanischen Frauenzeitschrift Redbook. Wollen wir das wirklich sehen? Liebt ihr nicht genau diesen einen unretuschierten Hals eures Partners?
[via M. Wäger]
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Stefan
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Nicolas
TrackBack URIDafür braucht man gar nicht so sehr in die Ferne zu schweifen, ein Blick auf Looks Perfect, die Seite eines Berliner Fotografen verrät da auch so einige kleine Details:
http://www.looks-perfect.de/
Ein schwieriges Thema. Das Streben nach einem ganz bestimmten Schönheitsideal, gab es eigentlich schon immer. Zu Zeiten von Marlene Dietrich & Co. wurden die Frauen engelsgleich dargestellt, mit starker Gloriole und extrem weichen Licht. Und heute müssen Frauen eben wie Plastikpuppen aussehen. Ich habe eigentlich nichts dagegen, denn die Bilder sind ganz nett ;-) aber es steht auch fest, dass solche »gebügelten« Fotos im Grunde kaum noch die Person zeigen. Sie zeigen Schönheit, Jugendlichkeit … aber der Charakter wird bis auf das letzte Bisschen wegretuschiert. Daran lässt sich erkennen, welche Werte heute zählen, in einer Zeit, in der Effizienz und Wirtschaftsdenken regieren.
Ich bin zuversichtlich, dass das wieder anders wird. Dann ist Schönheit für eine Weile wieder unmodern, total out und geradezu oberflächlich – und der Charakter und die Individualität sind angesagt. Dann gibt’ wieder Modells, die sich mit Glatze fotografieren lassen und so … :-)
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