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	<title>Kommentare zu: Interview mit Jürgen Huber</title>
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	<description>░ Typografie.Design.Zeitgeist</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 06:47:05 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Die unfähige Studentin</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/433/interview-mit-juergen-huber/#comment-7761</link>
		<dc:creator>Die unfähige Studentin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 19:06:46 +0000</pubDate>
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		<description>Oha, Schande über mich, aber es ist tatsächlich so, dass ich zur Uni bzw. FH gehe, um schlauer zu werden, auszuprobieren und konkret an Projekten zu arbeiten – also etwas von der ganzen Sache zu haben. 

Ein Studium kostet - auch ohne Studiengebühren - gehörig Geld, Zeit und Energie. Ja Teufel noch mal! - natürlich soll dafür auch was rumkommen. Wir schreiben uns doch nicht aus Jux und Dollerei an einer FH ein und arbeiten aus jugendlichem Übermut teilweise bis nachts für unsere Bildungsfinanzierung. Wenn es um Zeitvertreib ginge, ließe sich der einfacher und billiger arrangieren - zur Not auch mit Fernsehen bis zur Besinnungslosigkeit. 

Auch wenn die Zeit der Großen Vorlesungen vorbei ist, ist fachlicher Input immer willkommen. 

Die absichtlich doofe Text-Bild-Anordnung plus die Aussage à la "So, hier Motiv, da Headline - wie geht's besser?" war als Provokation gedacht, um zwischen den vielen, nur den jeweiligen Studenten mit seiner Arbeit betreffenden individuellen "vielleicht ein bisschen weiter nach rechts? und etwas mehr Magenta?" auch mal wieder etwas Grundsätzliches zu diskutieren. 

Wär nicht übel gewesen, wenn in so einer Diskussion außer mir auch gleichzeitig weitere Studenten allgemeingültige Schlüsse hätten ziehen können, oder? Und nicht nur ein weiteres Individualproblem mit "5 mm nach rechts und dann passt's" gelöst worden wäre.

Ich halte es für katastrophal, dass der anschließende Kommentar "haben wir uns noch nicht explizit mit befasst, jetzt wär eine gute Gelegenheit, das durchzuexerzieren" - nicht als ehrliches Interesse an der Sache und an der Suche nach Lösungen, auch unter Einbeziehung der restlichen Feiertagsgesellschaft verstanden, sondern anscheinend als Leistungsverweigerung aufgefasst wurde.

Ich stimme übrigens Huber zu, dass ein Studium viel mit „Wissen selbst erarbeiten und an entsprechenden Stellen holen“ und gar nichts mit „abwarten, welches Wissen mich trifft“ zu tun hat. In diesem Zusammenhang würde ich o. g. Aktion unter „Impulse holen und selbständig weiterarbeiten“ verbuchen. Ist das schon Zurücklehnen und Konsumieren? 

Grüße.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oha, Schande über mich, aber es ist tatsächlich so, dass ich zur Uni bzw. FH gehe, um schlauer zu werden, auszuprobieren und konkret an Projekten zu arbeiten – also etwas von der ganzen Sache zu haben. </p>
<p>Ein Studium kostet - auch ohne Studiengebühren - gehörig Geld, Zeit und Energie. Ja Teufel noch mal! - natürlich soll dafür auch was rumkommen. Wir schreiben uns doch nicht aus Jux und Dollerei an einer FH ein und arbeiten aus jugendlichem Übermut teilweise bis nachts für unsere Bildungsfinanzierung. Wenn es um Zeitvertreib ginge, ließe sich der einfacher und billiger arrangieren - zur Not auch mit Fernsehen bis zur Besinnungslosigkeit. </p>
<p>Auch wenn die Zeit der Großen Vorlesungen vorbei ist, ist fachlicher Input immer willkommen. </p>
<p>Die absichtlich doofe Text-Bild-Anordnung plus die Aussage à la &#8220;So, hier Motiv, da Headline - wie geht&#8217;s besser?&#8221; war als Provokation gedacht, um zwischen den vielen, nur den jeweiligen Studenten mit seiner Arbeit betreffenden individuellen &#8220;vielleicht ein bisschen weiter nach rechts? und etwas mehr Magenta?&#8221; auch mal wieder etwas Grundsätzliches zu diskutieren. </p>
<p>Wär nicht übel gewesen, wenn in so einer Diskussion außer mir auch gleichzeitig weitere Studenten allgemeingültige Schlüsse hätten ziehen können, oder? Und nicht nur ein weiteres Individualproblem mit &#8220;5 mm nach rechts und dann passt&#8217;s&#8221; gelöst worden wäre.</p>
<p>Ich halte es für katastrophal, dass der anschließende Kommentar &#8220;haben wir uns noch nicht explizit mit befasst, jetzt wär eine gute Gelegenheit, das durchzuexerzieren&#8221; - nicht als ehrliches Interesse an der Sache und an der Suche nach Lösungen, auch unter Einbeziehung der restlichen Feiertagsgesellschaft verstanden, sondern anscheinend als Leistungsverweigerung aufgefasst wurde.</p>
<p>Ich stimme übrigens Huber zu, dass ein Studium viel mit „Wissen selbst erarbeiten und an entsprechenden Stellen holen“ und gar nichts mit „abwarten, welches Wissen mich trifft“ zu tun hat. In diesem Zusammenhang würde ich o. g. Aktion unter „Impulse holen und selbständig weiterarbeiten“ verbuchen. Ist das schon Zurücklehnen und Konsumieren? </p>
<p>Grüße.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://www.fontwerk.com/433/interview-mit-juergen-huber/#comment-7753</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 13:32:18 +0000</pubDate>
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		<description>aha,

ist ja interessant solche (grundsätzlich ja richtigen) Kommentare von einem Professor zu hören, der sich seid geraumer Zeit durch Lustlosigkeit und launisches Gebahren auszeichnet und jüngst sogar die Diplomprüfung seiner Diplomandin versäumte (als 1.-Mentor wohlgemerkt) - soviel zu Faulheit und Konsumverhalten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aha,</p>
<p>ist ja interessant solche (grundsätzlich ja richtigen) Kommentare von einem Professor zu hören, der sich seid geraumer Zeit durch Lustlosigkeit und launisches Gebahren auszeichnet und jüngst sogar die Diplomprüfung seiner Diplomandin versäumte (als 1.-Mentor wohlgemerkt) - soviel zu Faulheit und Konsumverhalten!</p>
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