× Abschied ist ein scharfes Schwert
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29. März 2007, 22.45 Uhr | Kategorie
Persönlich
… sang auf den Tag genau vor 23 Jahren der Whittaker-Roger. Heute könnte dies mein ganz persönlicher Gemütssoundtrack sein. Unaufhaltsam raste er nämlich auf mich zu und setzte heute einfach so mir nichts, dir nichts auf: der letzte Tag meines Praktikums bei FSI FontShop International. Ich hatte gehofft, ein spannendes und fachlich fruchtbares Praxissemester zu [v]erleben. Es wurde viel mehr als das. Ich bekam nicht nur tiefe Einblicke in die faszinierende Welt der Schriftherstellung, sondern durfte mit wirklich außergewöhnlichen Menschen zusammenarbeiten, die mir mehr gaben als nur einen Arbeitsplatz, ihr Fachwissen und meine Aufgaben. Ich lernte eine – heute nicht einfach zu findende – konzentrierte, aber zugleich familiäre Arbeitsweise kennen, die mich täglich aufs Neue beeindruckte. Ich möchte mich daher auch auf diesem Wege noch einmal bei ausnahmslos allen Kolleginnen und Kollegen für die tolle Atmosphäre und die zu jeder Zeit bedingungslose Unterstützung bedanken. Auch das Entgegenkommen bei meiner zwischenzeitlichen Knieoperation und den damit verbundenen Folgeterminen weiß ich sehr zu schätzen. Vielen Dank für alles, letztlich auch für die tollen Abschiedsgeschenke.
Wie cool auch immer der– mir egal, ich pack das jetzt einfach mal zusammen, auch wenn ich dafür geköpft werde – FontShop von außen wirkt, ich kann euch sagen, von innen ist er sogar noch viel coooooler.
Nun tröste ich mich aber mit einem weiteren Schlager der späten Achtziger. Es war doch Trude Herr, die treffend »Niemals geht man so ganz« in die Mikrofone schmetterte?.
[Notiz nur für 1.FCKristoph: schau mal in die Kommentare vom Beitrag zum Praktikumsbeginn. Da schließt sich doch der Tschicholdsche Kreis, oder?]
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░ Fontwerk ░ Typografie.Design.Zeitgeist » Ohne Buddhas in die Bergmannstraße
TrackBack URIJepp, es war Trude Herr, damals anno 1988 zusammen mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss).
ähem … anno 1987 natürlich …
Ist das dein Computer??? Wow… drei Monitore.
Ja, ich habe bei Fontshop auch gemerkt, was für außergewöhnliche familiäre Menschen zusammenarbeiten. Ein Top-Möchtegern-Arbeitsgeber! :)
das hört sich viel zu gut an :) hast bestimmt geträumt ^^
Mann, wie die Zeit vergeht. Und wie gut, dass es Internet-Tagebücher gibt. Deinem Eintrag zu Beginn des Praktikums konnte ich entnehmen, dass an diesem Tag gerade die ersten FontBooks verschickt wurden. Unglaublich, was in der Zeit bis heute schon wieder alles passiert ist.
Danke für Deine Begleitung, Deinen Input und Dein Know-how, lieber Ivo.
Hallo, alter Schwertschleifer,
denn dass es ein scharfes Schwert ist, daran bist auch Du Schuld ;-) Die Worte, die ich auf die kleine Karte zum Abschied geschrieben habe, sind nicht übertrieben.
Vielen Dank, Ivo, es war sehr angenehm, interessant und anregend, mit Dir zusammen zu arbeiten.
Da Du ohne Zweifel Deinen Weg machen wirst, ergeben sich ja eventuell in der Zukunft Perspektiven einer erneuten Zusammenarbeit :-)
Über den Weg laufen wir uns spätestens beim nächsten Typo-Stammtisch, worauf ich mich schon freue …
Vielen, vielen Dank! Ich werde sicher mal wieder in die Bergmannstraße kommen. Allein schon für einen Gyros … ;)
Ivo, dann mal wieder herzlich willkommmen zurück im Studentenleben. Mit dem scharfen Schwert kann ich, wie du dir vielleicht denken kannst, gut mitfühlen… ;-)
Ich heiße auch dich willkommen in der »Zurück-im-Hörsaal-Selbsthilfegruppe«.
Ivo, alter Brummer,
fehlst mir jetzt schon!
War wirklich sehr schön, mit Dir zusammenzuarbeiten und Dich rumzukommandieren …
Da Du es leider trotz meiner Zurückhaltung nicht geschafft hast, das Meisterbuch zu ersteigern und der Wunsch, daß der Verein aus der Karnickelstadt nicht absteigen möge, nur allzu offensichtlich unrealistisch und falsch wäre, bleibt mir nur, Dir gute Besserung bezüglich Deines Musikgeschmackes zu wünschen und Dir folgendes aufzuschreiben, damit Du Dich später damit beschäftigen kannst:
Es wird auch viel gelogen!
Wir sehen und am Stammtisch und sicher nicht nur dann.
Hau rein, mein Lieber,
Christoph
Amen.
[…] in die Bergmannstraße bringen werde, freue ich mich sehr auf die Verantwortung und vor allem die »neuen« […]
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