× Wenn es Gott wirklich gibt …
»
16. Januar 2007, 16.59 Uhr | Kategorie
Design
Sein eigener Sohn bedient sich zum Zwecke der Eigenwerbung am abgestreiften Logo und Claim eines großen Elektronikherstellers. In Form obiger Reklame erschien mir seine Botschaft in der U-Bahn, begleitet von der heiligen Comic Sans, einem Divis statt Halbgeviertstrich, einer kontroversen Zeichen- und Zwischenraumspationierung und natürlich falschen Anführungszeichen. Aus Wasser machte er Wein Philips’ »Let’s make things better« machte er Jesus’ »He makes things better«. Der Berliner Jugendverband »Entschieden für Christus« will auffallen, vor allem beim Freund der gepflegten Makrotypografie. Aber wer könnte I H M schon böse sein?

Kommentare RSS
-
Markus
-
Eric
-
kleen b
-
Der Klas
TrackBack URIDu sollst nicht stehlen!
Von den falschen Auslassungspunkten und dem fehlendem Leerzeichen mal ganz zu schweigen. Und das Fragezeichen ist nach dem Warum ja auch überflüssig. Und warum ist das Warum groß? Und, und, und. Jedem die Typografie, die er verdient.
Seine Gestaltung ist eben unergründlich.
Markenpiraterie!
Die BILD berichtet:
10.000 GEFÄLSCHTE JUNGCHRISTEN, DIE PER CONTAINERSCHIFF AUS FERNOST NACH DEUTSCHLAND VERSCHIFFT WUREDEN, SIND VOM HAMBURGER ZOLL NOCH AM HAFEN KLEINGESCHREDDERT WORDEN!
Einen Kommentar hinterlassen