Christliche Fundamentalisten stellen sich mir in den Weg

25. Mai 2005 | 11.33 Uhr | Kategorie: Zeitgeist

„Hallo du. Darf ich dich zu unserem Bibelkreis hier in der TFH einladen?“
„Sorry, aber ich habe keine Zeit.“
„Dann komm doch einfach nächste Woche mal vorbei.“
„Ganz ehrlich? Ich habs nicht so mit Jesus. Ich kann dieser Sache nicht wirklich etwas abgewinnen. Sorry.“
„Aber Jesus ist für deine Sünden ans Kreuz geschlagen worden!“
„Was denn für Sünden?“
„Deine Sünden.“
„Ich hab doch gar nichts gemacht.“
„Wer kann schon wirklich behaupten, er sei frei von Schuld?“
„Ich.“
„Kannst du das wirklich sagen?“
„Siehst du doch.“
„Wenn dein Leben an dir vorbeiziehen würde, würdest du nicht an manchen Stellen rot werden?“
„Hmmm… Lass mich kurz mal überlegen.… Nö!“
„Na? Wirklich?“
„Du, ich muss leider echt los…“
„Ich bin Peter. Wie heißt du?“
„Ivo. Aber ich muss jetzt echt los. Wahrscheinlich treffe ich dich doch nächsten Montag wieder hier.“
„Jesus sei mit dir!“
„Jaja, hau rein.“

Jesus liebt dich

⇐ Park den Parka nicht am Leopark… poldplatz
Nur noch vier Tage in Liga Drei ⇒

  1. 1 | Ben Kalenol | 15. Juni 2007 um 19.24 Uhr

    Wie?!? Sie haben keine Sünde? Dann brauchen sie Christus tatsächlich nicht. Ei, lügen ist aber Sünde…

  2. 2 | Ivo | 17. Juni 2007 um 18.47 Uhr

    Was ist denn noch so Sünde? Offenbar sind Sie ja vom Fach.

  3. 3 | Ben Kalenol | 19. Juni 2007 um 16.33 Uhr

    … Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde. Röm.14,23

  4. 4 | Ivo | 19. Juni 2007 um 17.12 Uhr

    Für alle, oder lediglich für die, die glauben?

  5. 5 | Ben Kalenol | 20. Juni 2007 um 16.11 Uhr

    Für alle, denn alle sollen glauben…

  6. 6 | Ivo | 20. Juni 2007 um 17.49 Uhr

    Sollen im Sinne von müssen oder im Sinne von wäre wünschenswert?

  7. 7 | Ben Kalenol | 25. Juni 2007 um 17.31 Uhr

    Hallo Ivo

    Apg 4,12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    Wer also vor der Hölle gerettet werden will, muss sich an Jesus wenden. Wer in die Hölle will muss das nicht tun. Allerdings muss er Jesus als Herrn anerkennen, Wenn auch aus Zwang.

    Phil 2,10 auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,

    Phil 2,11 und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

  8. 8 | Ivo | 25. Juni 2007 um 22.34 Uhr

    Das hört sich dann aber schon deutlich weniger interessant an. Das passt wohl kaum in eine liberale Weltanschauung. Gut, dass ich damals die Einladung ausgeschlagen habe.

  9. 9 | Ben Kalenol | 27. Juni 2007 um 20.42 Uhr

    Die Freiheit sich gegen Christus zu entscheiden, gesteht ihnen Christus zu. Aber die Konzequenz tragen sie.

  10. 10 | Ivo | 27. Juni 2007 um 21.10 Uhr

    Das klingt zwar weniger religiös, denn mehr nach Sekte, aber ich gestehe, dieser »Freiheit« eher zugetan zu sein.

  11. 11 | Ben Kalenol | 29. Juni 2007 um 17.40 Uhr

    //Das klingt zwar weniger religiös, denn mehr nach Sekte//

    Nun ich bin nicht religiös und mit einer Sekte kann ich auch nicht dienen. Ich setz noch ein Traktat.

    Warnung!
    Die Jahre gehen dahin, am Ende steht die Hölle. Jeder von uns hat die Hölle verdient. Sünden, wie lügen, ehebrechen, stehlen, morden oder einfach die Weigerung Gott über alles zu lieben, verurteilen jeden von uns zurecht für alle Ewigkeit zur Hölle. Die Hölle ist das ewige Gefängnis, ein furchtbarer Ort des Weinens und Zähneklapperns, ja des Wahnsinns, für Sünder.
    Einen einzigen Ausweg gibt es:
    Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Joh.14,6
    Niemand, auch keine Kirche oder ein Priester kann sie vor der ewigen Verdammnis retten. Im Gegenteil, es ist sogar Sünde einer registrierten „Kirche” anzugehören, 2.Kor.6,11-18; Offb.17,1-6 oder auf Menschen zu vertrauen. Jer.17,5
    All ihre Sünden hat Christus getragen. Er hat dafür bezahlt mit seinem Blut. Wenn sie diesen stellvertretenden Opfertod ablehnen, sind sie verloren.
    Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Joh.3,18
    Deshalb: Fliehen sie zu Jesus! Ich bitte sie dringend: Fliehen sie zu Christus. Suchen sie seine Gnade und schauen sie auf ihn. Oder aber… verwerfen sie meine ernste Warnung auf ihre eigene Gefahr hin.

  12. 12 | Tobias | 2. Juli 2007 um 09.48 Uhr

    Sehr amüsant, dass es wahrhaft Menschen gibt, die ihre Schuld von sich weisen und leugnen, dass sie voller Laster sind. Sogar griechische und römische Philosophen besaßen Sündenerkenntnis…
    Aber die heutigen Kindsköpfe, die ihre Menschentiere vergöttern und sich dreist als das Maß aller Dinge setzen, gehen in Selbstgefälligkeit geradezu dahin.

    Schade, dass du keine Einsicht zur Besserung zeigst. Tröste dich damit, dass es viele störrische Kranke gibt, die nicht einsehen, dass ihnen geholfen werden muss und dass, wenn sie nicht genesen, sterben müssen.

    Empirisch erwiesen ist, dass diese Menschen meist wenig um das Wohl ihres Nächsten und um das der Allgemeinheit besorgt sind. Und nicht zuletzt merken sie häufig nicht einmal, dass sie sich mit ihrem Dickschädel selbst das Leben zerstören.

  13. 13 | Ivo | 2. Juli 2007 um 12.21 Uhr

    Okay, Spaß beiseite. Zwei Möglichkeiten. Vielleicht seit ihr alle so sehr in eurem religiösen Alltag gefangen, als dass ihr meine feine Ironie im Startdialog nicht herausgelesen habt [vielleicht ist das in geschriebener Form auch nicht so leicht möglich], vielleicht habe ich Gefühle religiöser Mitmenschen nicht ernst genug genommen. Einen Fehler habe ich in jedem Fall gemacht, ich bin in eine Diskussion hier eingegangen. Denn nur, weil ich als Atheist nicht an einen Gott glaube, muss ich mich längst nicht als ignorant gegenüber meinen Mitmenschen und der Allgemeinheit bezeichnen lassen. Aber es ist leicht, diese Sünde seinem Herren aufzuerlegen. Das ist mir etwas zu einfach. Sündigen und die Schuld weitergeben.

    Ich weiß nicht, ob es dem Wohl der Mitmenschen zuträglich ist, sie ständig auf ihre Schuld bezüglich etwaiger Sünden hinzuweisen. Vielleicht schon einmal daran gedacht, dass das vergöttern selbst – auf religiöse Gottheiten oder »Menschentiere« – schon der größte Fehler sein kann? Was, wenn der oder die Vergötterte Unrechtes getan hat, tut, oder in Zukunft tut? Da verlasse ich mich lieber auf das, was hoffentlich niemals falsch liegen wird, der gesunde Menschenverstand. Meiner, der meiner Mitmenschen und der der Allgemeinheit. Fern ab jeglicher religiösen Zugehörigkeit, Herkunft und kulturellem Hintergrund.

  14. 14 | Ben Kalenol | 3. Juli 2007 um 09.55 Uhr

    //Da verlasse ich mich lieber auf das, was hoffentlich niemals falsch liegen wird, der gesunde Menschenverstand. //

    Gerade ein gesunder Menschenverstand lässt Gott erkennen.

    Röm 1,18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der

    Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen; {And.: aufhalten}

    Röm 1,19 weil das von Gott Erkennbare unter {O. in} ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, -

    Röm 1,20 denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der

    Welt an in dem Gemachten wahrgenommen {O. erkannt,mit dem Verstande ergriffen} werden, wird geschaut – damit sie ohne

    Entschuldigung seien;

    Röm 1,21 weil sie, Gott kennend, {Eig. erkannt habend; so auch V.32} ihn weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank

    darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde:

    Röm 1,22 indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden

    Röm 1,23 und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem

    verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.

    //Meiner, der meiner Mitmenschen und der der Allgemeinheit.//

    Der Verstand der Allgemeinheit ist verfinstert.

    Röm 1,21 weil sie, Gott kennend, {Eig. erkannt habend; so auch V.32} ihn weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank

    darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde:

    Röm 1,22 indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden

    // Fern ab jeglicher religiösen Zugehörigkeit, Herkunft und kulturellem Hintergrund.//

    Das wird kaum möglich sein. Sie z.B. sind Gefangener der 68 Unkultur…

    Gott bietet ihnen Verstand an. Greifen sie zu!

  15. 15 | alfredum | 16. Juli 2007 um 19.54 Uhr

    Na denn ick hätt ooch jern 1 Kilo.

  16. 16 | Ben Kalenol | 24. Juli 2007 um 10.29 Uhr

    Na dann je mal zum Schlachter, der hat Hirn zu verkofen. Mal kiken ob dir det wat bringt…

  17. 17 | jessica | 20. Februar 2008 um 12.50 Uhr

    hallo
    ich habe eine frage :
    zeitgeist und der spruch liebe ist die wahreit gott is eine lüge gehören die leute zur einer sekte ?????????????????????

  18. 18 | Manuel der Bibelchrist & Jenseitsutilitarist | 15. Februar 2010 um 21.24 Uhr

    …Ja, ja so ist’s mit dem “unangenehmen Gospel” – dem Juden ein Ärgerniss und dem Griechen (Heide) eine Torheit! Nun den warum lest Ihr da draussen nicht erstmal die Bibel und zwar ganz, bevor Ihr schon alles zu wissen glaubt. Bitte lest es aber mit echtem Interesse und mit aufrichtiger und wohlwollender Gesinung, da dies nunmal das Geheimnis der biblischen Erkentnisgewinnung ist!

    Nun zu Jessica:

    Der Zeitgeist ist das, was “modern” ist! Nun haben wir ein Problem: GOTT und Sein SOHN JESUS CHRISTUS (gepriesen ist SEIN Name!!!) leben ewig, also zeitlos. D.h. haben sich zwei Menschen (Mann und Frau) im Altertum verliebt, dann war das der selbe Geist GOTTES der LIEBE wie im Mittelalter und im Jahr 2010. Wenn nun GOTT ewige Liebe ist, warum möchtest Du dann nicht auf SEINER Seite der Ewigkeit stehen? Selbst wenn es das unangenehme irdische Problem hätte, sich mutig auf die Seite SEINES SOHNES JESUS zu stellen? Ich denke und glaube, dass es nicht gerade intelligent ist, sich aller herrlichen und schönen Ewigkeit entgegen zu stellen. Die Bibel (Liebesbrief GOTTES an die Menschen) sagt ganz klar, dass der Teufel (nur für diesen und seine Dämonen war von Anfang an die Hölle geplant. Aber böse Menschen die sich mit ihm eins machen kommen leider auch an diesen Ort ewiger Qualen!) ein Lügner und Mörder von Anfang an war – bei GOTT hingegen ist nur reine und absolute Wahrheit. Dies, weil er eben ein gigantisches Geistwesen ist – jedoch ausgesprochen persönlich aber auch konsequent. Zu dem wertvollen Wesen GOTTES gehört es, dass er nicht Lügen kann. Während auch die aufrichtigsten Menschen (ich meine nicht JESUS CHRISTUS – ER war GOTT im Mensch) noch sündigen, ist GOTT absolut rein. Deshalb sollten sich die Menschen lieber zu JESUS bekennen, anstatt IHN zu verleugnen. Das braucht eben glauben und dieser ist nicht unmöglich!!! Alles andere wäre eben wieder eine fette Lüge! Die meisten Menschen schämen sich doch, sich zu JESUS zu stellen, da es ihnen wichtiger ist, keine sozialen Konsequenzen zu tragen und billigen Spass zu haben, anstatt in der ewigen Herrlichkeit (das Schönste auf Erden = das Hässlichste im Himmel) zu verbleiben – ich meine EEEEEEEWWWWWWWIIIIIIIGGGGGGG!!!!!!! (Tja, da biste baff – ne?)

    Sekten gibt es allerdings viele. Nach dem Lexikon sind Sekten abgespaltete Untergruppen von Hauptreligionen oder synkretistische Gruppen (Religionsvermischung). Nach biblischer Betrachtung sind es alle Gruppen, die nicht mit der HEILIGEN SCHRIFT – der BIBEL übereinstimmen, also falsche und gefährliche Lehren verbreiten. Wer sich es in Selbstüber-schätzung erlaubt, zu der Bibel einfach etwas an Worten hinzuzufügen oder auch minimales weg zu lassen (Offenbarung 22/ vom bibl. Grundtext) und dies verbreitet, der ist schon dabei, eine Sekte zu gründen. Weil eben die Auswirkungen des ewigen Wortes GOTTES bis in die Ewigkeit hinein Konsequenzen haben.

    Nach dem 1. Korinther 13 ist jedoch die L I E B E das Allerwichtigste!!!

    Herzliche Grüße an die aufrichtig Suchenden – da draußen…ich habe gefunden.

  19. 19 | Manuel der Bibelchrist & Jenseitsutilitarist | 15. Februar 2010 um 21.36 Uhr

    Kleine Korrektur:

    JESUS CHRISTUS ist immer noch GOTT (und wird es immer sein)!

    Das Urchristentum war ofiziell auch eine “Sekte”. Aber nur aus der perspektive des Judentums! Im Kontext der Bibel kommt der GEIST JESU CHRISTI auch im alten Testament vor d.h. JESUS war schon immer da, aber als Mensch auf Erden ist er erst in Betlehem geboren. Somit wurde der Stein, den die Bauleute verworfen haben zum Eckstein – die Nebensache JESUS zur wichtigsten Hauptsache des Universums (bitte nicht verwechseln mit esoterischem und falschem Christus – dem Antichristen = Diener Satans!)!!!

  20. 20 | Manuel der Bibelchrist & Jenseitsutilitarist | 15. Februar 2010 um 21.45 Uhr

    PS:

    Es ist nichts verwerfliches daran, ein gutes Fundament (solide Identität) zu haben. Es kommt allerdings schwer darauf an, welche Qualität es hat.
    Ist es böse, aufgezwungen und terroristisch, dann ist es natürlich höchst gefährlich! Besteht es jedoch aus echter Liebe, echtem Frieden und aus Wahrheit, so kann es einem passieren, das der gemeine Nachbar von nebenan, einem nach Jahren des Hasses und nach dem er nun fundierter Christ geworden ist, einfach einen Korb mit guten Kirschen vorbeibringt.

    Ein gewaltätiger und dennoch fundamentaler Christ, hat zwingenderweise etwas massiv falsch verstanden!!!

Kommentieren:

← home ← ↑ top ↑

Fontwerk
  • Fontwerk.com – Typografie.Design.Zeitgeist

    … ist das Webprojekt von Ivo Gabrowitsch mit dem Schwerpunktthema Typografie. Das ist die Kurzform des Ganzen. Die lange gibt’s hier.

  • Twitter (@gabrowitsch)

    • Themenspektrum

      • Grafikdesign 41
      • Indivosuell 140
      • Medientechnik 36
      • Persönlich 122
      • Typografie 257
      • Typostammtisch 53
      • Zeitgeist 102
    • Neue Kommentare

      • Ab ins App –
        Ivo: Noch besser: es wird daran gearbeitet, das FontBook systemunabhängig zur Verfügung zu stellen!
      • Ab ins App –
        Andreas: Lieber Ivo, bitte setzt die App doch endlich auch für das Iphone um.
      • Die besten Schriften 2011 –
        Peter: Danke Ivo für Deine Best of Liste und die geschmeidigen Begründungen. Die Novel...
    • Archiv

      • 2012
      • 2011
      • 2010
      • 2009
      • 2008
      • 2007
      • 2006
      • 2005
    • Kontakt Facebook Follow gabrowitsch on Twitter Flickr RSS


    © 1999 – 2012 Ivo Gabrowitsch | »Footer sind absolut unterbewertet.« | Fontwerk dankt WP | Kontakt Facebook Follow gabrowitsch on Twitter Flickr RSS