× Typografie: die letzte Männerbastion?
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8. Oktober 2006, 12.05 Uhr | Kategorie
Typografie
Der finnische Typografiestudent Jasso Lamberg stellt in seinem Blog typo.fi eine Frage, die mir regelmäßig begegnet und über die ich selbst derweilen grübelte, ohne dass ich jedoch bisher zu einem klärenden Schluss gekommen bin.
Why is it that typography is still mostly in the hands of men?
Ich möchte diese Frage gern aufgreifen. Warum beschäftigen sich offensichtlich so wenig Frauen mit der Typografie? Liegt es etwa, wie Indra Kupferschmid im Typeradio-Interview vermutet daran, dass Schriftdesign zu technisch, analytisch und wissenschaftlich und damit für das weibliche Empfinden weniger interessant ist? Was sind die Gründe für dieses ungleiche Geschlechterverhältnis in der Typoszene? Wollen die Herren der Schöpfung unter sich bleiben? Ist dies etwa die letzte wirkliche Männerbastion? Wenn sie tatsächlich von Männern dominiert wird, soll dies so bleiben?
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Harki
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kleen-b
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Inka Menne
TrackBack URIWenn ich mir die möglicherweise dumme Bemerkung von außen erlauben darf: Vielleicht, weil es die Typographie genuin mit den Farben Schwarz und Weiß zu tun hat. Die Mädels mögen es halt ein bißchen bunter, das sieht man ja an einer typischen Frauen-Website.
na na na! obwohl ich zugeben muss, dass es bei ir auch recht bunt zugeht.
vermute, frauen sehen typografie eher im zusammenhang, ja, auch mit farben. typografie ist eben oft nur eine teilbereich einer gestaltung. männer scheinen sich da eher spzialisieren zu wollen. bei grafikdesignern im allgemeinen würde ich das verhältnis als ausgeglichen beschreiben, dabei steckt doch da auch ganz viel typo drin.
deshalb entscheide ich mich, dis als kompliment auf die oft zitierte weibliche multitasking-fähigkeit aufzufassen…
Ich bin seit über 10 Jahren in der Branche tätig und habe den Beruf einerseits gewählt, da ich es bevorzuge mit Männer zusammen zu arbeiten.
Es gibt doch einige Frauen in der Typoszene, nur “gockel” die nicht so rum wie viele Männer, sie machen einfach gute Typographie im Stillen und werden deswegen vielleicht nicht so wahrgenommen? Und Frauen und Technik passen sehr wohl zusammen. War nicht Veronika von Elsner Flake die erste, die digitale Schriften gemacht hat?
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