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Die besten Schriften 2008

× spatium Nummer 5: »Hamburgefonts«

» 6. Oktober 2006, 19.46 Uhr | Kategorie Typografie

Jede Serie reißt einmal, die spatium-Serie hoffentlich so schnell nicht. Dass es glücklicherweise nicht danach aussieht, als würde die Reihe ihr Ende erfahren, beweist die aktuelle fünfte Ausgabe des Magazins für Typografie. Peter Reichard & Co. von der Botschaft für Typografie und Gestaltung stellen mit »Hamburgefonts« zwei Hefte [68 Seiten in 2C und 36 Seiten in CMYK] im Format DIN A4 zur Verfügung mit Artikeln über Schriftmuster im Allgemeinen, Blindtexte, Schriftmusterkarteikarten und einem Bericht ihres Workshops »Typografische Schokoladenseiten«.

spatium Nummer 5: »Hamburgefonts«

Wieder konnten sie prominente Gastautoren wie Catherine Dixon, die zur Geschichte von Schriftmustern schreibt und Oded Ezer, der über hebräische Schriftmuster berichtet, gewinnen. Robert M. Schöne stellte für »Hamburgefonts« chinesische Schriftmuster zusammen, Daniel Janssen berichtet über die Holzlettern-Manufaktur Hamburg. Für eine Arbeit zu diesem Thema erhielt Janssen Anfang des Jahres sogar den 1. Preis beim Nachwuchs-Wettbewerb des Type Directors Club New York. Eine Zusammenfassung des Making of des FontBooks dürfte den Inhalt zu guter Letzt zu einer lesenswerten Mischung für Typofreunde machen.

Ab sofort kann »Hamburgefonts« auf der Website spatium-magazin.de bestellt werden. Ich habe dies bereits getan und den Subskriptionsrabatt eingestrichen, den es noch bis zum 17. Oktober gibt. Ich kann es kaum erwarten, die fünfte Ausgabe in den Händen zu halten und blättere bis zur Lieferung noch ein wenig in den ersten vier Magazinen.

Geschrieben von Ivo


Kommentare RSS

  1. kleen-b

    wer doch mal ein schönes geschenk für auslandspraktikantinnen… könnteste doch mal springen lassen…

  2. Fontwerk » Typografische Poesiealben

    […] Vor zwei Monaten kündigte ich die Veröffentlichung des auf 1000 Exemplare limitierten 5. Spatium-Magazins »Hamburgefonts« an. Mittlerweile habe ich die beiden Hefte [68- und 36-Seiter, ich berichtete] längst mit großer Freude verschlungen. Da ich großartig finde, was die Offenbacher damals schon im digitalen Format leisteten und nunmehr zum fünften Mal in haptischer Form als gedrucktes Magazin, möchte ich noch einmal etwas genauer auf »Hamburgefonts« eingehen. Vielleicht ist der eine oder andere Leser noch auf der verzweifelten Suche nach einem gescheiten typografischen Weihnachtsgeschenk? […]

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