Das zeigt mal wieder anschaulich, dass die Gruppe 11 in der DIN-Schriftklassifikation total eurozentristsich ist. Denn auch chinesische oder andere Schriftsysteme besitzen nach Stil/Duktus klassifizierbare Schriften. Nicht jede chinesische Schrift ist eine kalligrafische Pinselschrift.
Hä, man muß hier zu einen Kniff mit “Outlinen-Effekten” greifen, um die Bestandteile des Zeichens voneinander abzugrenzen, um so das Zeichen überhaupt lesbar zu halten und nicht zu einem Klecks werden zu lassen. Die Grundzeichen (Radikal und Ergänzungen) werden so voneinander getrennt, in der Regel sogar in der korrekten Reihenfolge der Striche, wenn ich mich nicht irre. Könnte mir fast denken, daß es in schriftstolzen China Ästheten gibt, die das alles nicht so gut finden. ;)
Zumindest im obigen Beispiel stimmt die Strichreihenfolge nicht. Das “Dach” auf dem ersten Zeichen (安) müsste z.B. zuerst geschrieben werden. Auch beim zweiten Zeichen (徽) würde das linke Radikal nicht vor, sondern nach dem mittleren geschrieben.
Ich glaube, es geht bei der “Outline-Technik” wirklich nur darum, die einzelnen Striche überhaupt erkennbar zu halten. Da die Schrift mit Kalligrafie ohnehin Nichts mehr zu tun hat, finde ich das auch konsequent: Es handelt sich um eine konstruierte, nicht eine geschriebene, Schrift.
Vielen Dank, Peter, für deine fachlich fundierten Anmerkungen. Seit meinem Kurzaufenthalt in China bewundere ich Menschen, die des Chinesischen mächtig sind, noch mehr. Eine wahnsinnige Sprache. Kann denn auch jemand die Zeichen übersetzen? Dürfte sicher ein Name sein.
Das zeigt mal wieder anschaulich, dass die Gruppe 11 in der DIN-Schriftklassifikation total eurozentristsich ist. Denn auch chinesische oder andere Schriftsysteme besitzen nach Stil/Duktus klassifizierbare Schriften. Nicht jede chinesische Schrift ist eine kalligrafische Pinselschrift.
Hä, man muß hier zu einen Kniff mit “Outlinen-Effekten” greifen, um die Bestandteile des Zeichens voneinander abzugrenzen, um so das Zeichen überhaupt lesbar zu halten und nicht zu einem Klecks werden zu lassen. Die Grundzeichen (Radikal und Ergänzungen) werden so voneinander getrennt, in der Regel sogar in der korrekten Reihenfolge der Striche, wenn ich mich nicht irre. Könnte mir fast denken, daß es in schriftstolzen China Ästheten gibt, die das alles nicht so gut finden. ;)
Zumindest im obigen Beispiel stimmt die Strichreihenfolge nicht. Das “Dach” auf dem ersten Zeichen (安) müsste z.B. zuerst geschrieben werden. Auch beim zweiten Zeichen (徽) würde das linke Radikal nicht vor, sondern nach dem mittleren geschrieben.
Ich glaube, es geht bei der “Outline-Technik” wirklich nur darum, die einzelnen Striche überhaupt erkennbar zu halten. Da die Schrift mit Kalligrafie ohnehin Nichts mehr zu tun hat, finde ich das auch konsequent: Es handelt sich um eine konstruierte, nicht eine geschriebene, Schrift.
Vielen Dank, Peter, für deine fachlich fundierten Anmerkungen. Seit meinem Kurzaufenthalt in China bewundere ich Menschen, die des Chinesischen mächtig sind, noch mehr. Eine wahnsinnige Sprache. Kann denn auch jemand die Zeichen übersetzen? Dürfte sicher ein Name sein.