Die Firma Xerox stellte vor drei Tagen eine Schrift vor, die so klein ist, dass man sie nur mit einer starken Lupe lesen kann. Der »MicroText™ Specialty Imaging Font« ist nur etwa 0,025 cm groß, also etwa 0,7pt. So ist es zum Beispiel möglich, ein 100-seitiges Buch auf einer DIN-A4-Seite abzudrucken. Die Einsatzgebiete für eine derart kleine Schrift sind laut Herstellerangaben wichtige personalisierte Dokumente, wie Geburtsurkunden, Zeugnisse, Schecks oder Ausweispapiere, die mit entsprechend kleinen Texten fälschungssicherer werden. Damit wird vor allem der technischen Entwicklung im Bereich Digitaldruck und dessen Verbreitung Rechnung getragen. Druckbetriebe, die personalisierte Dokumente produzieren, können den MicroText™ Specialty Imaging Font zusammen mit der Xerox FreeFlow™ Variable Information Suite 5.0 erwerben.
Weitere Einsatzgebiete für diesen Microfont könnten meiner Meinung nach auch wichtige Passagen in Verträgen sein (So gewinnt „Achten Sie auf das Kleingedruckte“ eine ganz neue Bedeutung) und Tasten auf Mobiltelefonen. Die werden ja auch immer kleiner. Außerdem sollte dem Springer-Verlag diese Schrift für die BILD-Zeitung angeboten werden.


Aber was soll denn die Bild-Zeitung mit so viel Text auf einer Seite? Wo sie doch jetzt schon zu tun haben einen guten sinnvollen Satz zustande zu bringen ;-) Oder meintest du die Klauseln, um sich gegen Klagen der zwiespältigen Berichterstattung abzusichern…
… damit keiner mehr mehr überhaupt etwas von dem Schund lesen kann.