Es geht um einen Telekommunikationsanbieter. Und um dessen äußerst zweifelhafte Marketingmethoden. Nicht zuletzt um Fußball. Wo? In Jürgen Sieberts Miszellen, der beliebten Kolumne auf der letzten Seite der wichtigsten deutschsprachigen Zeitschrift für digitale Gestaltung und Medienproduktion. In der aktuellen Ausgabe der PAGE, die seit heute in jedem gut sortierten Kiosk erhältlich ist (das wollte ich schon immer einmal sagen), werde ich dort mit meiner wirklich grausamen Vision zur Zukunft der deutschen Fußballszenerie zitiert:
Der Berliner Blogger Ivo Gabrowitsch (www.fontwerk.com) sieht die folgende T-Com-Liga-Schlussreportage auf uns zukommen:
»Ja… Ja, hier ist eine wahnsinnige Stimmung in der Oddset-Arena! Vor allem in der Hasseröder-Kurve singen die Fans ununterbrochen, nachdem Miroslav Klose für kik Textil-Diskont Bremen nach einer Ecke von der RTL-Eckfahne unhaltbar ins Volksbanken-Raiffeisenbanken-Tor von Deutsche Bahn Mönchengladbach schlenzte. Damit steht es nun 1:0, was wohl endgültig den Klassenerhalt der Bremer in der T-Com-Bundesliga bedeuten dürfte. Für Deutsche Bahn sieht es dadurch jedoch schlecht aus. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, spielen sie in der nächsten Saison in der Bild-am-Sonntag-Liga. Moment, ich höre Tor in Fürth? Ich gebe ab ins Playmobil-Stadion …«


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Sehr gut die Kurve zum Playmobil-Stadion gefunden. Schon allein deswegen bin ich begeistert. Aber Kreuter Fört, der FC Carl Zeiss Jena und die Eintracht in der T-Com-Bundesliga? Das ist dann wohl doch Fiktion.
Weil Jena den Aufstieg in absehbarer Zeit nicht schafft?
Gratulation!
Ich traue es Fürth nicht zu.
Dieses Szenario, das du in der Bundesliga geschildert hast, gibt es in Amerika in einem größeren Maße… es gibt öffentliche Gebäude, wo jedes Teil von einem Paar oder einem Mensch gesponsert wird. Es gibt z. B. den JohnHoward-Garagenauffahrt, den Kim McTom-Seitenflügel Süd, die John-Howard-Bank, der Marshall-McLuhan-Südausgang usw. Und im Sport gibt es dies auch. Völlig verrückt.
[...] zeigt der beste Verein der Welt. Was Fans seit Jahren fordern, ist offensichtlich doch irgendwie machbar und wird von der Zielgruppe sehr wohlwollend [...]