Von der PAGE zitiert

5. Juli 2006 | 21.53 Uhr | Kategorie: Persönlich

Titelbild der aktuellen PAGEEs geht um einen Telekommunikationsanbieter. Und um dessen äußerst zweifelhafte Marketingmethoden. Nicht zuletzt um Fußball. Wo? In Jürgen Sieberts Miszellen, der beliebten Kolumne auf der letzten Seite der wichtigsten deutschsprachigen Zeitschrift für digitale Gestaltung und Medienproduktion. In der aktuellen Ausgabe der PAGE, die seit heute in jedem gut sortierten Kiosk erhältlich ist (das wollte ich schon immer einmal sagen), werde ich dort mit meiner wirklich grausamen Vision zur Zukunft der deutschen Fußballszenerie zitiert:

Der Berliner Blogger Ivo Gabrowitsch (www.fontwerk.com) sieht die folgende T-Com-Liga-Schlussreportage auf uns zukommen:

»Ja… Ja, hier ist eine wahnsinnige Stimmung in der Oddset-Arena! Vor allem in der Hasseröder-Kurve singen die Fans ununterbrochen, nachdem Miroslav Klose für kik Textil-Diskont Bremen nach einer Ecke von der RTL-Eckfahne unhaltbar ins Volksbanken-Raiffeisenbanken-Tor von Deutsche Bahn Mönchengladbach schlenzte. Damit steht es nun 1:0, was wohl endgültig den Klassenerhalt der Bremer in der T-Com-Bundesliga bedeuten dürfte. Für Deutsche Bahn sieht es dadurch jedoch schlecht aus. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, spielen sie in der nächsten Saison in der Bild-am-Sonntag-Liga. Moment, ich höre Tor in Fürth? Ich gebe ab ins Playmobil-Stadion …«

⇐ Dicke Luft in der Fanszene
1990+1974-1954=2010 ⇒

  1. 1 | Nick Blume | 5. Juli 2006 um 21.58 Uhr

    Jetzt auch in der Page! Willkommen im Club.

  2. 2 | zechi | 5. Juli 2006 um 23.08 Uhr

    Sehr gut die Kurve zum Playmobil-Stadion gefunden. Schon allein deswegen bin ich begeistert. Aber Kreuter Fört, der FC Carl Zeiss Jena und die Eintracht in der T-Com-Bundesliga? Das ist dann wohl doch Fiktion.

  3. 3 | Ivo | 6. Juli 2006 um 12.57 Uhr

    Weil Jena den Aufstieg in absehbarer Zeit nicht schafft?

  4. 4 | Alex | 6. Juli 2006 um 13.56 Uhr

    Gratulation!

  5. 5 | zechi | 6. Juli 2006 um 20.48 Uhr

    Ich traue es Fürth nicht zu.

  6. 6 | Nick Blume | 8. Juli 2006 um 15.50 Uhr

    Dieses Szenario, das du in der Bundesliga geschildert hast, gibt es in Amerika in einem größeren Maße… es gibt öffentliche Gebäude, wo jedes Teil von einem Paar oder einem Mensch gesponsert wird. Es gibt z. B. den JohnHoward-Garagenauffahrt, den Kim McTom-Seitenflügel Süd, die John-Howard-Bank, der Marshall-McLuhan-Südausgang usw. Und im Sport gibt es dies auch. Völlig verrückt.

  7. 7 | ░ Fontwerk ░ Typografie.Design.Zeitgeist » Wie man sein Stadion richtig umbenennt | 16. Juli 2008 um 07.50 Uhr

    [...] zeigt der beste Verein der Welt. Was Fans seit Jahren fordern, ist offensichtlich doch irgendwie machbar und wird von der Zielgruppe sehr wohlwollend [...]

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